Am Sonntagabend, den 29. März 2026, kam es an einem Bahnübergang in Großengottern zu einem schweren Unglück, bei dem eine Person ums Leben kam. Der Vorfall ereignete sich gegen 18:50 Uhr in der Mülverstädter Straße. Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei betrat die verstorbene Person den Gleiskörper, während die Schrankenanlage bereits geschlossen war. In diesem Moment passierte ein Personenzug den Übergang und erfasste den Passanten. Die Identität des Opfers konnte zum Zeitpunkt der ersten Meldungen noch nicht zweifelsfrei festgestellt werden. Die Ermittlungen zu den genauen Hintergründen des Geschehens dauern derzeit an.
Evakuierung und Schienenersatzverkehr
An Bord des betroffenen Zuges befanden sich mehr als 200 Fahrgäste.
- Die Reisenden blieben nach vorliegenden Informationen unverletzt.
- Einsatzkräfte der Feuerwehr evakuierten die Passagiere aus dem stehenden Zug.
- Für die Weiterreise der Fahrgäste wurden Ersatzbusse bereitgestellt.
Auswirkungen auf den Bahnverkehr
Der Unfall führte zu erheblichen Beeinträchtigungen im regionalen Schienennetz. Die Bahnstrecke zwischen Gotha und Leinefelde musste für mehrere Stunden komplett gesperrt werden. In der Folge kam es zu Verspätungen sowie zu teilweisen oder vollständigen Zugausfällen auf dieser Verbindung.


