Mit dem kommenden Wochenende fällt im Freistaat der inoffizielle Startschuss für die Osterreisezeit. Obwohl die Ferien in Thüringen offiziell erst am 7. April beginnen, füllen sich die Autobahnen bereits jetzt mit Pendlern, Ausflüglern und frühen Urlaubsplanern. Die gute Nachricht vorab: Der ADAC Hessen-Thüringen erwartet zwar volle Straßen, rechnet jedoch nicht mit dem ganz großen Verkehrschaos.
Die kritischen Reisetage im Überblick
Laut Wolfgang Herda, Verkehrsexperte des ADAC, sollten Autofahrer vor allem die klassischen Stoßzeiten im Auge behalten. Wer flexibel ist, fährt antizyklisch, um den dichtesten Verkehr zu umfahren.
- Gründonnerstag & Karfreitag: Diese Tage gelten als besonders staubereit, da hier der Hauptreiseverkehr einsetzt.
- Ostermontag: Hier ist mit Rückreiseverkehr zu rechnen, was die Autobahnen erneut belastet.
Hier wird es eng: Die Stauschwerpunkte in Thüringen
Besonders in Baustellenbereichen und auf den großen Nord-Süd- sowie Ost-West-Verbindungen kann es stocken. Ein besonderes Augenmerk liegt auf:
- A 4 (Chemnitz – Erfurt): Vor allem im Großraum Erfurt ist Geduld gefragt.
- A 9 (Halle – Leipzig): Die wichtige Nord-Süd-Achse wird stark frequentiert sein.
- A 71 (Sangerhausen – Erfurt): Auch hier kann es zu Verzögerungen kommen.
Tipps für eine entspannte Fahrt
Damit die Urlaubsstimmung nicht schon auf dem Asphalt verfliegt, empfiehlt sich eine gute Vorbereitung:
- Aktuelle Infos: Vor Abfahrt die Verkehrslage prüfen und ggf. Alternativrouten planen.
- Verpflegung: Ausreichend Getränke und Snacks einpacken.
- Entertainment: Beschäftigung für Kinder mindert den Stress bei Verzögerungen.
Überlebenswichtig: Die Rettungsgasse
Sobald der Verkehr stockt, ist die Bildung einer Rettungsgasse Pflicht – nicht erst, wenn die Fahrzeuge stehen.
- So geht’s: Fahrzeuge auf dem linken Fahrstreifen ziehen nach links. Alle anderen Spuren orientieren sich nach rechts. Dies stellt sicher, dass Einsatzkräfte ohne Zeitverlust zum Unfallort gelangen.
Die Telefongeschichte von Thüringen
Ein Blick auf die Entwicklung der Telefon-Technik und Netze speziell im Freistaat. Wo gab es die ersten öffentlichen Ämter, wo waren erste Fernsprecher und Telefonverbindungen zu finden? Kleiner Spoiler: Erfurt,Weimar oder Jena waren nicht die ersten Städte mit Telefonie. Dazu gibt es einen Blick auf die generell Entwicklung der Telefontechnik in Deutschland.



