Eine besorgniserregende Beobachtung hat in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag zu einem massiven Polizeiaufgebot im Bereich Kunitz und Golmsdorf geführt. Nach stundenintensiver Suche konnte am Donnerstagmorgen schließlich Entwarnung gegeben werden.
Gegen 00:40 Uhr meldete ein Zeuge der Polizei, ein etwa sieben bis acht Jahre altes Kind allein auf einer Straße in Kunitz gesehen zu haben. Laut der Mitteilung habe sich das Kind in Richtung Golmsdorf entfernt. Da eine erste Überprüfung vor Ort ergebnislos blieb und die Beamten eine Gefahr für das Kind nicht ausschließen konnten, wurden umfangreiche Suchmaßnahmen eingeleitet.
Zum Einsatz kamen unter anderem:
- Ein Polizeihubschrauber zur großflächigen Absuche aus der Luft.
- Eine Wärmebild-Drohne der Rettungsleitstelle.
- Zahlreiche Streifenwagen der Landespolizei.
Überprüfung aller betroffenen Familien
Parallel zur physischen Suche im Gelände leistete die Polizei akribische Ermittlungsarbeit im sozialen Umfeld. Die Beamten identifizierten in Kunitz und Golmsdorf sämtliche Familien mit Kindern im entsprechenden Alter und kontaktierten diese noch in der Nacht. Da zeitgleich keine Vermisstenmeldung eingegangen war, gestaltete sich die Verifizierung der Situation als besonders zeitaufwendig und zog sich bis in die frühen Morgenstunden hin.
Aufklärung am Morgen
Die Erleichterung folgte erst im Laufe des Vormittags: Wie die Polizei mitteilte, stellte sich der Vorfall als Missverständnis heraus. Nach abschließender Klärung konnte sichergestellt werden, dass kein Kind vermisst wurde oder sich in Not befand. Der Großeinsatz wurde daraufhin beendet.


