Großeinsatz in Weimar: Hubschrauber stellt Automatenknacker im Wald

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Ein nächtlicher Knall riss am frühen Dienstagmorgen gegen 03:50 Uhr einen Anwohner der Weimarischen Straße Am Ettersberg aus dem Schlaf. Dank der schnellen Reaktion des Zeugen und einer großangelegten Suchaktion konnte die Polizei gleich zwei Fahndungserfolge verbuchen.

Geistesgegenwärtiger Zeuge filmt die Tat

Nachdem der 40-jährige Mitteiler den lauten Knall vernommen hatte, entdeckte er zwei Männer, die gerade einen Zigarettenautomaten sprengten. Er informierte umgehend die Polizei und fertigte zudem ein Video der Täter an, was die späteren Ermittlungen erheblich unterstützte.

Zugriff aus der Luft und am Boden

Die Polizei leitete sofort eine intensive Fahndung ein, bei der auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz kam. Die Strategie ging auf:

  • Festnahme im Wald: Gegen 05:00 Uhr entdeckte die Hubschrauberbesatzung eine verdächtige Person, die sich in einem Waldstück bei Leuthental versteckte. Bodenkräfte nahmen den 41-jährigen Verdächtigen kurz darauf fest.
  • Die Beute: In einem Gebüsch unter Laub versteckt fanden die Beamten den Rucksack des Mannes mit 29 Zigarettenschachteln.
  • Gestohlenes E-Bike: Der Festgenommene war mit einem hochwertigen E-Bike im Wert von 6.000 Euro unterwegs, welches, wie sich herausstellte, aus einem aktuellen Diebstahl stammte.

Zweiter Täter mit offenem Haftbefehl

Die Ermittlungen führten die Beamten noch im Laufe des Vormittags zum mutmaßlichen Komplizen. Der 23-jährige wurde gegen 10:00 Uhr ebenfalls festgenommen. Für ihn hatte die Tat doppelte Konsequenzen: Gegen ihn lag bereits ein offener Haftbefehl vor, der im Zuge der Festnahme direkt vollstreckt wurde.

Die Polizei spricht von einem Fahndungserfolg auf ganzer Linie, der vor allem durch die Zivilcourage und die Beweismittel des Anwohners ermöglicht wurde.

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