Brand in Suhler Mehrfamilienhaus: 13-Jähriger unter dringendem Tatverdacht

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Großeinsatz für die Feuerwehr in Suhl: In der Ringbergstraße ist am vergangenen Sonntag in einer leerstehenden Wohnung ein Feuer ausgebrochen. Vier Bewohner mussten in Sicherheit gebracht werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bereits einen Tatverdächtigen ermittelt.

Brandstiftung in leerstehender Wohnung

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei brach das Feuer in einer unbewohnten, aber noch möblierten Wohnung eines Mehrfamilienhauses aus. Unbekannte hatten dort Teile der Einrichtung in Brand gesetzt. Dank des schnellen Eingreifens der alarmierten Feuerwehrkameraden konnten die Flammen zügig gelöscht und eine weitere Ausbreitung des Brandes auf das gesamte Gebäude verhindert werden.

Während des Löscheinsatzes brachten die Rettungskräfte vier Bewohner des Hauses vorsorglich in Sicherheit. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Der entstandene Sachschaden ist dennoch beträchtlich und wird von den Behörden auf rund 20.000 Euro geschätzt.

Kriminalpolizei ermittelt 13-jährigen Tatverdächtigen

Aufgrund der klaren Spurenlage übernahm die Kriminalpolizeiinspektion Suhl umgehend die Ermittlungen wegen des Verdachts der versuchten schweren Brandstiftung. Im Zuge der intensiven Nachforschungen geriet schnell ein 13-jähriges Kind ins Visier der Ermittler.

Das Kind gilt mittlerweile als dringend tatverdächtig. Den bisherigen Ermittlungen zufolge soll sich der Minderjährige über den Balkon illegal Zutritt zu der leerstehenden Wohnung verschafft haben. Dort zündelte er offenbar mit offenem Feuer, woraufhin das Mobiliar in Brand geriet und das Feuer außer Kontrolle briet. Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen zu den genauen Hintergründen und dem Ablauf der Tat dauern an.

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