Am Dienstagvormittag (26.05.2026) ist es im Landkreis Sömmerda zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen, bei dem zwei Personen verletzt wurden. Die beteiligten Fahrzeuge erlitten erhebliche Beschädigungen. Gegen 09:45 Uhr war eine 81-jährige VW-Fahrerin auf der Landstraße in Richtung Riethgen unterwegs. Zur gleichen Zeit befuhr ein 56-jähriger Peugeot-Fahrer die Strecke in entgegengesetzter Richtung mit dem Ziel Bundesstraße. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei geriet der 56-Jährige aus bislang völlig ungeklärter Ursache plötzlich auf die Gegenfahrbahn.
Frontalkollision durch Ausweichmanöver verhindert
Einem geistesgegenwärtigen Ausweichmanöver ist es zu verdanken, dass ein noch folgenschwererer Frontalzusammenstoß zwischen den beiden Fahrzeugen abgewendet werden konnte. Dennoch kam es zu einer heftigen seitlichen Kollision der beiden Autos.
Durch die Wucht des Aufpralls zogen sich beide Autofahrer Verletzungen zu. Während der 56-Jährige vom Rettungsdienst versorgt werden musste, waren die Verletzungen der 81-jährigen Frau so schwer, dass ein Rettungshubschrauber angefordert wurde. Sie wurde zur weiteren Behandlung in ein umliegendes Krankenhaus geflogen.
Stundenlange Vollsperrung nach Unfallaufnahme
An den beiden beteiligten Fahrzeugen der Marken VW und Peugeot entstand nach ersten Schätzungen der Polizei ein Sachschaden von insgesamt rund 20.000 Euro. Beide Autos waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.
Für die Dauer der aufwendigen Unfallaufnahme und die Bergungsarbeiten der Rettungskräfte musste die betroffene Landstraße für mehrere Stunden voll gesperrt werden. Es kam zu entsprechenden Verkehrsbehinderungen im Bereich der Unfallstelle. Die Ermittlungen der Polizei zur genauen Unfallursache dauern derweil noch an.


