In der Nacht auf den 3. Februar 2026 kam es im Erfurter Stadtgebiet zu einer Serie von Sachbeschädigungen an parkenden Fahrzeugen. Dank eines aufmerksamen Zeugen konnte die Polizei zwei mutmaßliche Täter noch in der Nähe des Tatorts vorläufig festnehmen.
Anwohner schlägt mitten in der Nacht Alarm
Gegen 04:00 Uhr morgens beobachtete ein Anwohner zwei junge Männer, die die Bergstraße in Richtung Nordhäuser Straße entlangliefen. Dabei fielen die beiden durch ihr aggressives Verhalten gegenüber den dort abgestellten Fahrzeugen auf. Der Zeuge zögerte nicht und verständigte umgehend die Polizei.
Die Bilanz des nächtlichen Vandalismus ist lang:
- Außenspiegel abgetreten: Bei insgesamt 14 am Straßenrand geparkten Autos wurden die Außenspiegel gewaltsam umgeknickt oder beschädigt.
- Lack zerkratzt: An einigen der betroffenen Wagen hinterließen die Täter zudem tiefe Kratzer im Lack.
Polizei stellt 17-Jährige im Nahbereich
Nach dem Notruf eilten mehrere Streifenwagen zum Einsatzort. Die Polizeibeamten konnten die beiden Tatverdächtigen noch im unmittelbaren Nahbereich aufgreifen und stoppen. Bei den Randalierern handelt es sich um zwei Jugendliche im Alter von 17 Jahren.
Während eine Streife die Personalien der Teenager aufnahm, sicherten weitere Polizisten vor Ort die Spuren an den betroffenen 14 Fahrzeugen für das anstehende Verfahren.
Hoher Sachschaden und Ermittlungen
Gegen die beiden 17-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung eingeleitet. Sie müssen sich nun für die nächtliche Zerstörungswut verantworten.
Der geschätzte Schaden: Die Polizei beziffert den durch die abgetretenen Spiegel und zerkratzten Lackierungen entstandenen Gesamtschaden an den Autos auf rund 7.000 Euro. Auf die Jugendlichen oder deren Erziehungsberechtigte dürften neben den strafrechtlichen Konsequenzen somit auch erhebliche Schadensersatzforderungen zukommen.


