Razzia im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt: Polizei hebt mutmaßlichen Neonazi-Versandhandel aus

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Gemeinsame Ermittlungen der Saalfelder Kriminalpolizei und der Staatsanwaltschaft Gera haben am heutigen Dienstag zu Durchsuchungen im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt geführt. Im Fokus stehen zwei Tatverdächtige im Alter von 37 und 38 Jahren.

Ihnen wird vorgeworfen, Gegenstände, die den Nationalsozialismus verherrlichen, hergestellt, vorrätig gehalten und über das Internet vertrieben zu haben. Die Ermittler leiteten entsprechende Verfahren wegen des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen ein.

Unterstützt von Einsatzkräften der Bereitschaftspolizei Thüringen durchsuchten die Beamtinnen und Beamten am Dienstag mehrere Objekte. Dabei wurden zahlreiche Beweismittel und Datenträger sichergestellt.

Ersten Erkenntnissen zufolge bot mindestens einer der Beschuldigten die illegalen Fan- und Dekorationsartikel im Internet zum Kauf an, produzierte sie selbst und versendete sie. Bei den Durchsuchungen fanden die Einsatzkräfte unter anderem spezielle Geräte, die zur Herstellung der gravierten Platten, Schwibbögen und Untersetzer genutzt wurden.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und der Kriminalpolizei dauern an.

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