Gefährlicher Fund im Keller: Mann fährt mit Panzerabwehrgeschoss zur Polizei

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Munition

Ein außergewöhnlicher und hochgefährlicher Vorfall hat in Sonneberg einen Großeinsatz von Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz und Rettungsdienst ausgelöst. Ein Bewohner hatte bei Räumungsarbeiten im Keller eines Hauses in der Gemeinde Frankenblick ein altes Panzerabwehrgeschoss entdeckt. Anstatt den Fundort unverändert zu lassen und die Einsatzkräfte zu verständigen, verstaute der Mann die scharfe oder potenziell explosive Munition im Kofferraum seines Pkw und fuhr damit direkt zur Polizeidienststelle nach Sonneberg.

Großaufgebot und Sperrungen vor der Dienststelle

Als der Mann bei der Polizei vorstellig wurde und den Inhalt seines Kofferraums offenbarte, reagierten die Beamten sofort: Der Bereich rund um das Fahrzeug sowie angrenzende Straßen wurden umgehend weiträumig abgesperrt, um eine Gefährdung für Passanten und Anwohner auszuschließen.

Ein Großaufgebot von Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz und Rettungsdienst bezog Stellung. Schließlich übernahmen angeforderte Spezialkräfte des Landeskriminalamtes (LKA) die Sicherung und den fachgerechten Abtransport der Fundmunition. Eine genaue Untersuchung des Geschosses soll in den kommenden Tagen stattfinden.

Dringender Appell der Polizei: Niemals Fundmunition transportieren!

Die Polizei nimmt diesen Vorfall erneut zum Anlass, um vor dem unsachgemäßen Umgang mit Fundmunition zu warnen. Es handelt sich hierbei keineswegs um einen Einzelfall – immer wieder bringen Bürger gefährliche Gegenstände eigenmächtig zu Dienststellen.

Wichtiger Hinweis der Polizei:

Auch Jahrzehnte alte, stark verrostete oder unscheinbare Munition kann nach wie vor hochexplosiv und lebensgefährlich sein.

  • Berühren oder bewegen Sie verdächtige Gegenstände niemals.
  • Transportieren Sie diese auf keinen Fall im eigenen Fahrzeug oder zu einer Polizeidienststelle.
  • Verlassen Sie den Gefahrenbereich und verständigen Sie umgehend die Polizei über den Notruf.

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