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Weimar: 276. Goethe-Geburtstag

28. August

Schon zu Goethes Lebzeiten feierte Weimar den Geburtstag des Dichterfürsten als großes öffentliches Fest. Diese schöne Tradition lebt bis heute fort und natürlich wird auch der 276. Geburtstag gebührend zelebriert.

Seien Sie, Ihre Familien, Freundinnen und Freunde herzlich willkommen und feiern Sie in einer einmaligen Atmosphäre!

Zeit: 28. August,12 bis 22 Uhr

Ort: Frauenplan (vor dem Goethe-Nationalmuseum)

Der Eintritt ist frei! Alle Änderungen vorbehalten. Bitte beachten Sie, dass während der Veranstaltung Foto- und Videoaufnahmen zu weiteren Kommunikationszwecken der Klassik Stiftung Weimar stattfinden.

Sonderöffnung und Sonderprogramm an Goethes Häusern

Freier Museumseintritt!

Anlässlich des Goethes Geburtstages sind folgende Museen kostenfrei und länger für Sie geöffnet:

  • Goethe Nationalmuseum (Goethes Wohnhaus und Dauerausstellung), 9:30 – 21 Uhr
  • Goethes Gartenhaus, 10 – 18 Uhr
  • Hier finden Sie das Programm (externer Link)

Quelle

Thüringen: Wahlhelfer gesucht

Landeswahlleiter Dr. Holger Poppenhäger: Werden Sie Wahlhelfer!

Bei der angekündigten vorgezogenen Neuwahl des Deutschen Bundestages Anfang 2025 werden in Thüringen rund 20.000 bis 25.000 Wahlhelferinnen und Wahlhelfer benötigt. Bei der bevorstehenden Bundestagswahl wird es rund 3 000 Wahlbezirke, bestehend aus Urnen- und Briefwahlbezirken, in Thüringen geben.

Die Wahlbezirke werden von den Gemeinden grundsätzlich so eingeteilt, dass sie für die Wählerinnen und Wähler möglichst gut zu erreichen sind. In jedem Wahllokal und für jeden Briefwahlbezirk gibt es einen Wahlvorstand, der sich aus einer Wahlvorsteherin oder einem Wahlvorsteher, einer Stellvertretung und drei bis sieben Beisitzerinnen beziehungsweise Beisitzern zusammensetzt.

Der Wahlvorstand organisiert und überwacht die ordnungsgemäße Durchführung der Wahl und erklärt bei Bedarf den Bürgerinnen und Bürgern die Wahlformalitäten. Nach Schließung des Wahllokals zählt der Wahlvorstand die Stimmen aus und meldet das Ergebnis an die Gemeindeverwaltung.

Die Mitglieder der Wahlvorstände tragen durch ihren ehrenamtlichen Einsatz zur ordnungsgemäßen Durchführung der Wahl bei. Sie bilden das Fundament der Demokratie, in dem Sie unabhängige Wahlen und damit die Willensbildung durch das Volk ermöglichen.

Der Landeswahlleiter, Dr. Poppenhäger, ruft daher alle wahlberechtigten Personen auf: „Unsere Demokratie fußt insbesondere auf dem Engagement der Ehrenamtlichen, nur mit Ihrem Einsatz ist die Durchführung einer Wahl möglich. Sofern Sie Interesse haben an diesem Prozess aktiv teilzunehmen, melden Sie sich bei Ihrer Gemeindebehörde und bieten Sie Ihre Hilfe an. Dies bietet Ihnen außerdem die Gelegenheit das Wahlverfahren aus erster Hand zu begleiten.“

externe Links:

Weitere Informationen finden Sie im Internetangebot des Landeswahlleiters unter der Adresse www.wahlen.thueringen.de.

Quelle

Weimar: Goethe-Geburtstag am 28. August

Programm für Montag, 28. August am Römischen Haus im Park an der Ilm

16:00 bis 18:00 Uhr
Römisches Haus
Zuckerbäckerei: Gestaltet Eure eigenen Bonbons
16:00 bis 18:00 Uhr
Römisches Haus
Flower Clowns
16:00 bis 18:00 Uhr
Römisches Haus
Geheime Botschaften: Wir tauschen unsere Gedichte!
16:00 bis 18:00 Uhr
Römisches Haus
Minigolf für Groß und Klein
16:00 bis 18:00 Uhr
Römisches Haus
Fotostation: Auf den Spuren von Goethe!
16:15 bis 17:00 Uhr
Römisches Haus
Kartoffeltorte am Römischen Haus
16:30 bis 16:40 Uhr
Römisches Haus
Faust – Eine Trägodie Stellwerk Junges Theater
18:00 bis 19:00 Uhr
Römisches Haus
Cayoux
19:00 bis 19:45 Uhr
Römisches Haus
Szenische Lesungen
20:00 bis 21:00 Uhr
Römisches Haus
Tuba Libre

Externer Link: Hier finden Sie weitere Informationen.

Bundestag: So könnte das Gesetz zur allgemeinen Impfpflicht ab 18 Jahren aussehen


Gesetzentwurf für allgemeine Impfpflicht ab 18 Jahren

Abgeordnete aus verschiedenen Fraktionen haben einen Gesetzentwurf zur Einführung einer allgemeinen Corona-Impfpflicht ab 18 Jahren vorgelegt. Zur Prävention gegen Sars-Cov-2 stünden gut verträgliche, sichere und hochwirksame Impfstoffe zur Verfügung, heißt es in dem Gesetzentwurf (20/899) zur Aufklärung, Beratung und Impfung aller Volljährigen.

Studien zeigten, dass Impfungen nicht nur die geimpfte Person wirksam vor einer Erkrankung und vor schweren Krankheitsverläufen schützten, sondern auch dazu führten, dass geimpfte Personen weniger zur Ausbreitung des Erregers beitrügen, heißt es in der Vorlage.

Die Abgeordneten schlagen vor, in einem ersten Schritt die Impfkampagne zu erweitern, alle Erwachsenen persönlich zu kontaktieren und von den Krankenversicherungen über Beratungs- und Impfmöglichkeiten informieren zu lassen. Darauf aufbauend solle eine allgemeine Impfpflicht für Personen über 18 Jahren eingeführt werden.

Demnach sollen alle Personen, die das 18. Lebensjahr vollendet und ihren gewöhnlichen Aufenthalt seit mindestens sechs Monaten in Deutschland haben, dazu verpflichtet werden, ab dem 1. Oktober 2022 über einen Impf- oder Genesenennachweis zu verfügen. Der Nachweis soll auf Anforderung vorzulegen sein.

Ausgenommen sind Personen unter 18 Jahren oder solche, die permanent oder vorübergehend nicht immunisiert werden können sowie Schwangere in den ersten drei Monaten. Die Regelung soll vierteljährlich evaluiert und bis Jahresende 2023 befristet werden.

Autor: Deutscher Bundestag.

Traktor rammt Bahnübergang in Beuren: Schrankenanlage nach Kollision außer Betrieb

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Ein Verkehrsunfall am Birkunger Weg im thüringischen Beuren hat erhebliche Folgen für den örtlichen Bahnverkehr nach sich gezogen. Am Montag kollidierte dort ein Traktor mit der Schrankenanlage eines Bahnübergangs, wodurch ein beträchtlicher Sachschaden entstand.

Zunächst schien die Anlage die Kollision weitgehend unbeschadet überstanden zu haben, da sie optisch funktionstüchtig wirkte. Eine eingehende Überprüfung durch Techniker des Streckenbetreibers ergab jedoch, dass die Beschädigungen der Schrankenmechanik zu gravierend für einen sicheren und ordnungsgemäßen Betrieb sind.

Um Risiken für den Zug- und Straßenverkehr auszuschließen, wurde die Schrankenanlage vorübergehend außer Betrieb genommen. Zur Absicherung des Nadelöhrs setzte der Streckenbetreiber umgehend einen manuellen Streckenposten vor Ort ein, der den Übergang bis zur Reparatur sichert.

Kurioser Fund in Sondershausen: Kleinkalibermunition unter Blumenkübel im Altenheim entdeckt

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Ein ungewöhnlicher Fund rief die Polizei in Sondershausen auf den Plan: Während Routine-Reinigungsarbeiten stieß ein 46-jähriger Mann auf der Terrasse eines örtlichen Altenheims überraschend auf eine Schachtel mit erlaubnispflichtiger Kleinkalibermunition. Die Patronen befanden sich versteckt unter einem Blumenkübel.

Nach Angaben der Heimleitung steht das Pflanzgefäß bereits seit mehreren Jahren unverändert an der betreffenden Stelle. Wer die Munition dort deponiert hat und wie lange sie sich bereits im Versteck befand, ist bislang unklar und bildet den Schwerpunkt der laufenden polizeilichen Ermittlungen.

Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz gegen Unbekannt eingeleitet.

Zeugenaufruf der Polizei

Die Polizeiinspektion Kyffhäuser bittet die Bevölkerung um Mithilfe bei der Aufklärung des Falls. Personen, die sachdienliche Hinweise zum Fund oder zur Herkunft der Munition geben können, werden gebeten, sich bei der Dienststelle zu melden:

  • Zuständige Dienststelle: Polizeiinspektion Kyffhäuser
  • Telefonnummer: 0361-5743 65 100
  • Aktenzeichen: 0241776

Mutmaßliches Tötungsdelikt in Bad Berka: 32-Jährige stirbt im Krankenhaus – Lebensgefährte in Untersuchungshaft

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In Bad Berka ermitteln die Kriminalpolizei und die Staatsanwaltschaft Erfurt wegen eines mutmaßlichen Tötungsdelikts zum Nachteil einer 32-jährigen Frau. Der 38-jährige Partner des Opfers wurde festgenommen und befindet sich inzwischen in Untersuchungshaft.

Am Samstagabend, dem 19. September 2026, fand eine Familienangehörige die 32-Jährige leblos in einer Wohnung auf. Die umgehend alarmierten Rettungskräfte leiteten sofort Reanimationsmaßnahmen ein, die zunächst erfolgreich verliefen. Die Frau wurde mit schweren Verletzungen in das Klinikum Bad Berka eingeliefert, erlag dort jedoch in den frühen Morgenstunden des 20. September ihren schweren Verletzungen.

Festnahme am Tatort

Bereits beim Eintreffen der ersten Streifenwagen vor Ort verdichteten sich die Anzeichen für ein Gewaltverbrechen. Der 38-jährige Lebensgefährte der Frau, der sich ebenfalls noch in der Wohnung aufhielt, geriet umgehend unter dringenden Tatverdacht und wurde von den Beamten vorläufig festgenommen.

Die Kriminalpolizeistation Weimar hat die Ermittlungen in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Erfurt übernommen. Zur genauen Rekonstruktion des Tatgeschehens wurden Spezialisten des Thüringer Landeskriminalamtes sowie Experten der Rechtsmedizin hinzugezogen.

Haftbefehl erlassen

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Erfurt wurde der 38-jährige Tatverdächtige einem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts und ordnete die Untersuchungshaft an. Der Mann wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt überstellt.

Die Ermittlungen zu den genauen Hintergründen und dem Ablauf der Tat dauern weiter an. Weitere Details gaben die Behörden mit Verweis auf das laufende Verfahren vorerst nicht bekannt.

Vermisstenfall nach Explosionen in Weimar-Lützendorf: Suchmaßnahmen abgeschlossen – 61-Jähriger bleibt verschwunden

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Die umfangreichen Such- und Spurensicherungsmaßnahmen am Ereignisort in Weimar-Lützendorf wurden am vergangenen Freitag offiziell beendet. Trotz des großflächigen Einsatzes ergaben sich vor Ort keine neuen Erkenntnisse über den Verbleib des vermissten 61-jährigen Hausbesitzers. Der Mann gilt somit weiterhin als vermisst.

Auch nach dem Abschluss der Arbeiten am Ereignisort laufen die Nachforschungen der Behörden auf Hochtouren: Die Kriminalpolizeiinspektion Weimar ermittelt unvermindert weiter, um die genauen Hintergründe sowie die Ursache des Geschehens aufzuklären.

Die Polizei kündigte an, die Öffentlichkeit umgehend zu informieren, sobald neue, gesicherte Erkenntnisse im Fall des vermissten Hausbesitzers vorliegen.

Angriff mit abgebrochener Glasflasche in Jena: Polizei sucht wichtige Zeugin mit Fahrrad

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Nach einer gefährlichen Körperverletzung am Mittwochabend, dem 19. August 2026, in der Jenaer Innenstadt sucht die Kriminalpolizei nach Zeugen. Insbesondere eine Radfahrerin, die versucht haben soll, die Auseinandersetzung zu schlichten, wird dringend als Zeugin gebeten, sich zu melden.

Gegen 20:00 Uhr geriet ein bislang unbekannter Mann im Bereich der Ludwig-Weimar-Gasse mit einer dreiköpfigen Personengruppe in eine verbale Streitigkeit. Im Verlauf des Konflikts zerschlug der Täter unvermittelt eine Glasflasche auf dem Boden und ging mit dem abgebrochenen Flaschenhals auf einen der Männer aus der Gruppe los. Mit gezielten Stichbewegungen verletzte er den Geschädigten unter anderem am Kopf.

Sowohl die Versuche der Begleiter als auch das mutige Einschreiten einer vorbeifahrenden Radfahrerin, den Angriff verbal zu unterbinden, blieben erfolglos. Zur Abwehr des Angriffs setzte der Verletzte vermutlich Pfefferspray ein. Anschließend flüchtete der Täter in Richtung Sonnenhof, während der Verletzte sich in Richtung Löbdergraben entfernte.

Täterbeschreibung

Ein Zeuge beschrieb den flüchtigen Angreifer wie folgt:

  • Erscheinungsbild: Männlich, ca. 30 bis 40 Jahre alt, ca. 170 cm groß, untersetzte Statur, südländischer Phänotyp, dunkle Haare
  • Bekleidung: Weißes T-Shirt und dunkle Hose

Zeugenaufruf der Polizei

Die Kriminalpolizeiinspektion Jena hat die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Insbesondere die unbeteiligte Frau auf dem Fahrrad, die das Geschehen beobachtet und einzugreifen versucht hat, wird gebeten, sich zu melden.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Kripo Jena unter der Telefonnummer 03641 810 oder per E-Mail an kpi.jena@polizei.thueringen.de unter Angabe des Aktenzeichens 210787/2026 entgegen.

Einbruch auf Modellflugplatz in Geschwenda aufgeklärt: „Reisender Täter“ ermittelt

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Ein Einbruch in den Modellflugplatz in Geschwenda aus dem Sommer 2025 ist aufgeklärt: Nach umfangreichen und intensiven Ermittlungen der Polizei konnte ein 31-jähriger Mann als Tatverdächtiger identifiziert werden.

Im Juli 2025 waren bis dahin Unbekannte gewaltsam in mehrere Lagercontainer auf dem Gelände des Modellflugplatzes eingedrungen. Sowohl der Entwendungsschaden durch das Beutegut als auch der angerichtete Sachschaden wurden damals auf jeweils rund 2.000 Euro beziffert.

Wie die Polizei mitteilte, handelt es sich bei dem Tatverdächtigen um einen 31-jährigen Mann aus Norddeutschland, der im Bundesgebiet bereits als sogenannter „reisender Täter“ polizeilich in Erscheinung getreten ist. Eine aktuelle Verfolgung auf freiem Fuß entfällt jedoch: Der Mann sitzt derzeit wegen anderer Delikte bereits in einer Justizvollzugsanstalt ein.

Überfall auf dem Erfurter Domplatz: Jugendliche Räuber bedrohen Bratwurstverkäufer mit Spielzeugschwert

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Auf dem Erfurter Domplatz ist es am Sonntagabend (20.09.2026) zu einem ungewöhnlichen Raubüberfall gekommen. Zwei bislang unbekannte Jugendliche bedrohten einen Bratwurstverkäufer mit einem Plastikschwert und erbeuteten Bargeld.

Gegen 20:30 Uhr traten die beiden etwa 14 bis 16 Jahre alten Jugendlichen an den Verkaufsstand heran und forderten den 41-jährigen Verkäufer auf, ihnen eine Gratis-Bratwurst auszuhändigen. Um der Forderung Nachdruck zu verleihen, drohte einer der Täter mit einem Spielzeugschwert aus Plastik.

Als der Verkäufer die Herausgabe verweigerte, schlug ihm einer der Jugendlichen mit dem Plastikschwert auf den Kopf. Im Anschluss griff der Täter über den Verkaufstresen hinweg direkt in die Kasse und entwendete rund 20 Euro Bargeld. Danach flüchteten die beiden Verdächtigen in unbekannte Richtung.

Der 41-jährige Verkäufer blieb bei dem Angriff glücklicherweise unverletzt. Eine umgehend von der Polizei eingeleitete Nahbereichsfahndung verlief ergebnislos. Die Eintreffenden Einsatzkräfte sicherten am Tatort Spuren und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen schweren Raubes ein.

Meuselwitz: Betrunkener Mann randaliert auf Straße, greift Helfer an und leistet Widerstand gegen die Polizei

In Meuselwitz hat ein stark alkoholisierter Mann am Montagabend für einen Polizeieinsatz gesorgt. Der 44-Jährige griff nicht nur einen Helfer an, sondern beleidigte auch die angerückten Polizeibeamten und leistete bei der Gewahrsamsnahme erheblichen Widerstand.

Gegen 21:30 Uhr hielt sich der Tatverdächtige wiederholt auf der Fahrbahn der Altenburger Straße auf und stürzte dort mehrmals. Ein 41-jähriger Passant bemerkte die gefährliche Situation und versuchte, dem Mann zu helfen und weitere Stürze zu verhindern. Der 44-Jährige reagierte jedoch aggressiv: Er trat dem Helfer mit dem beschuhten Fuß gegen das Schienbein und bespuckte ihn.

Auch gegenüber den eintreffenden Polizeibeamten zeigte sich der Mann uneinsichtig und bedachte die Einsatzkräfte mit mehrfachen Beleidigungen. Da er einem erteilten Platzverweis keine Folge leistete, entschieden die Beamten, ihn zur Durchsetzung der Maßnahme in Gewahrsam zu nehmen. Bei der anschließenden Unterbringung leistete der Beschuldigte aktiven Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen.

Die beteiligten Polizeibeamten blieben bei dem Einsatz unverletzt. Gegen den 44-jährigen Deutschen wurden Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung, Beleidigung sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

Einbruchsserie in Bad Berka: Unbekannte Täter dringen in mehrere Imbisse ein

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In der Nacht von Freitag auf Samstag haben bisher unbekannte Täter mehrere Imbisse im Stadtgebiet von Bad Berka heimgesucht. Die Einbrecher hinterließen dabei beträchtlichen Sachschaden und entkamen mit Bargeld.

Nach Polizeiangaben verschafften sich die Täter gewaltsam Zugang zu einem Asia-Imbiss in der Weimarischen Straße und entwendeten dort einen dreistelligen Geldbetrag. Auch ein benachbarter Bratwurst-Imbiss in derselben Straße geriet ins Visier der Einbrecher: Hier gelang es ihnen zwar nicht, Beute zu machen, es entstand jedoch Sachschaden.

Erfolgreicher waren die Unbekannten hingegen in der Bahnhofstraße. Dort drangen sie in einen Fast-Food-Imbiss ein und erbeuteten erneut einen niedrigen dreistelligen Geldbetrag. Der an allen drei Tatorten angerichtete Gesamtsachschaden wird auf etwa 3.500 Euro geschätzt.

Die Polizeiinspektion Weimar hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach Zeugen. Personen, die sachdienliche Hinweise zu den Taten oder den Tätern geben können, werden gebeten, sich telefonisch unter der Nummer 03643 882-0 oder per E-Mail an pi.weimar@polizei.thueringen.de zu melden.

Kurioser Vorfall in Erfurt: 20-Jähriger nutzt Supermarkt-Obstwaage für Marihuana

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Ein ungewöhnlicher Vorfall hat am Samstagabend in einem Lebensmittelgeschäft der Erfurter Innenstadt für einen Polizeieinsatz gesorgt. Ein 20-jähriger Mann betrat den Supermarkt – allerdings nicht, um Einkäufe zu tätigen, sondern um die genaue Menge seines zuvor erworbenen Marihuana-Bestands zu ermitteln.

Dazu nutzte der junge Mann kurzerhand die öffentlich zugängliche Obst- und Gemüsewaage der Frischeabteilung.

Mitarbeiter greifen ein – Polizei muss nachhelfen

Dem aufmerksamen Ladenpersonal fiel die zweckentfremdete Nutzung der Feinwaage sofort auf. Die Angestellten forderten den 20-Jährigen unverzüglich auf, das Geschäft zu verlassen. Da der Mann der Aufforderung nicht nachkam, musste die Polizei hinzugerufen werden, um den Platzverweis durchzusetzen.

Neben der Unruhe im Markt hat die Zweckentfremdung der Ladenwaage nun langfristige Konsequenzen für den Betroffenen: Die Filialleitung sprach ein lebenslanges Hausverbot gegen den Mann aus.