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Falschgeld im Café: Aufmerksame Verkäuferin überführt 61-Jährigen in Suhl

Ein Vorfall mit Falschgeld hat am Samstagnachmittag, dem 29. August 2026, zu einem Polizeieinsatz in der Innenstadt von Suhl geführt. Ein 61-jähriger Mann wollte dort in einem Café mit einer 100-Euro-Banknote bezahlen.

Die Verkäuferin überprüfte den Geldschein gewissenhaft und schöpfte aufgrund von Auffälligkeiten rasch den Verdacht, dass es sich um eine Fälschung handeln könnte. Sie reagierte umsichtig und verständigte umgehend die Polizei.

Die eingetroffenen Beamten stellten die Verdachtsbanknote vor Ort sicher. Eine anschließende eingehende Prüfung bestätigte die Vermutung der Angestellten: Bei dem 100-Euro-Schein handelte es sich tatsächlich um Falschgeld. Gegen den 61-jährigen Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Inverkehrbringens von Falschgeld eingeleitet.

Mehrere Polizeieinsätze wegen Ruhestörung: 31-Jähriger verbringt Nacht im Gewahrsam

In den Abend- und Nachtstunden des 29. August 2026 sowie in den frühen Morgenstunden des 30. August 2026 hat ein 31-jähriger Mann die Polizei wiederholt auf den Plan gerufen. Der Anwohner verursachte durch anhaltenden Lärm und lautes Gebrüll erhebliche Ruhestörungen in seiner Nachbarschaft.

Trotz mehrfacher Polizeieinsätze und eindeutiger Aufforderungen der Einsatzkräfte, das Verhalten unverzüglich einzustellen, zeigte sich der Mann uneinsichtig. Eine nachhaltige Beruhigung der Situation trat zunächst nicht ein.

Da der 31-Jährige sein störendes Verhalten fortsetzte und mit weiteren Beeinträchtigungen der Nachtruhe zu rechnen war, griffen die Beamten schließlich zu einer konsequenten Maßnahme: Der Mann wurde zur Gefahrenabwehr in Unterbindungsgewahrsam genommen. Erst nach der Ingewahrsamnahme konnte die Ruhe im Wohnumfeld wiederhergestellt werden.

Lkw reißt Stromkabel ab: Dunkelheit in Teilen von Rosa nach Unwetter-Zwischenfall

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Ein witterungsbedingter Zwischenfall hat am Freitagabend in der Gemeinde Rosa für einen ungewollten Stromausfall gesorgt.

Nach Angaben der Polizei befuhr ein 57-jähriger Lkw-Fahrer im Laufe des Abends die Ortslage Rosa, als es zum Zusammenstoß mit einer elektrischen Oberleitung kam. Das Stromkabel war zuvor aufgrund der schlechten Witterung ungewöhnlich tief über die Fahrbahn gehangen und wurde von dem Lastkraftwagen erfasst.

Durch die Kollision wurde die Leitung beschädigt, woraufhin in Teilen der Ortschaft schlagartig die Stromversorgung ausfiel.

Einsatzkräfte des zuständigen Energieversorgers rückten umgehend aus, um den Schaden an der Infrastruktur zu beheben. Dank des raschen Eingreifens der Techniker konnten die Reparaturarbeiten noch in den späten Abendstunden erfolgreich abgeschlossen und die betroffenen Haushalte wieder vollständig an das Stromnetz angeschlossen werden.

Beschädigter Zigarettenautomat im Wald entdeckt: Polizei Gotha sucht Eigentümer und Zeugen

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Ein ungewöhnlicher Fund im Waldgebiet zwischen Luisenthal, Gräfenroda und Oberhof beschäftigt derzeit die Beamten der Landespolizeiinspektion Gotha. Im Rahmen eines Polizeieinsatzes stießen Einsatzkräfte dort am Freitag, den 14. August 2026, auf einen stark beschädigten Zigarettenautomaten.

Wie das Gerät in den unwegsamen Bereich des Thüringer Waldes gelangte und woher es ursprünglich stammt, ist derzeit noch unklar. Die Polizei vermutet einen Zusammenhang mit einer Straftat und ermittelt.

Zeugen und Geschädigte gesucht

Um die Hintergründe der Tat aufzuklären, wendet sich die Polizei Gotha nun an die Öffentlichkeit und sucht nach sachdienlichen Hinweisen:

  • Eigentümer gesucht: Gibt es Betreiber oder Automatenaufsteller, die in den vergangenen Wochen den Verlust oder den Diebstahl eines entsprechenden Geräts festgestellt haben?
  • Zeugenhinweise: Wer hat im Zeitraum vor oder um den 14. August verdächtige Personen- oder Fahrzeugbewegungen im Waldgebiet zwischen Luisenthal, Gräfenroda und Oberhof beobachtet?

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Gotha unter der Telefonnummer 03621-781124 entgegen. Bitte geben Sie bei Ihrer Meldung das Aktenzeichen 0206145/2026 an.

Streit vor Ärztehaus in Altenburg: Unbekannter reißt Autokennzeichen ab

Ein Vorfall in der Altenburger Johann-Sebastian-Bach-Straße hat am Donnerstagnachmittag (27. August 2026) zu einem Polizeieinsatz geführt. Gegen 17:30 Uhr wollte ein 29-jähriger Autofahrer die Zufahrt zu einem dortigen Ärztehaus befahren, als ihm ein bislang unbekannter Passant den Weg versperrte.

Sachbeschädigung nach Hupen

Als der Fahrer den Mann durch Hupen auf sich aufmerksam machen wollte, eskalierte die Situation: Der Unbekannte riss gewaltsam das vordere Kennzeichen vom Fahrzeug ab und beschädigte dabei die entsprechende Halterung. Anschließend entfernte sich der Täter. Der entstandene Sachschaden am Pkw wird auf etwa 50 Euro geschätzt.

Zeugen gesucht – Täterbeschreibung

Die Polizei Altenburger Land hat die Ermittlungen wegen Nötigung sowie Sachbeschädigung aufgenommen und bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Der gesuchte Tatverdächtige wird wie folgt beschrieben:

  • Alter: ca. 20 bis 25 Jahre alt
  • Größe: ca. 1,80 Meter groß
  • Statur: etwas untersetzt
  • Erscheinungsbild: kurze Haare

Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise zur Identität und dem Aufenthaltsort des unbekannten Mannes geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 03447 / 471-0 bei der Polizeiinspektion Altenburger Land zu melden.

Diebstahl in Einhäuser Kirche: Unbekannte brechen Spendenglocke auf

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In Einhausen haben bislang unbekannte Täter Bargeld aus einer Spendenglocke in der örtlichen Kirche gestohlen. Wie die Polizeiinspektion Schmalkalden-Meiningen mitteilte, erstreckt sich der Tatzeitraum vom 1. Juli 2026 bis zum vergangenen Sonntagabend.

Nach bisherigen Erkenntnissen brachen der oder die Täter den Spendenbehälter gewaltsam auf und entwendeten schätzungsweise rund 300 Euro Bargeld. Im Rahmen einer Aktion war das Gotteshaus im genannten Zeitraum täglich zwischen 10:00 Uhr und 18:00 Uhr für Besucher geöffnet. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Täter diesen Zeitraum nutzten, um sich unbeobachtet an der Spendenglocke zu schaffen zu machen.

Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen eines besonders schweren Falls des Diebstahls eingeleitet und sucht nach Zeugen. Personen, die im Tatzeitraum verdächtige Beobachtungen im Bereich der Kirche gemacht haben oder sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Schmalkalden-Meiningen unter der Telefonnummer 0361 5743-86100 (unter Angabe des Aktenzeichens 0218255/2026) zu melden.

Sachschaden im vierstelligen Bereich: Achtjährige bewerfen Straßenbahn mit Steinen

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In Wiehe hat die mutwillige Sachbeschädigung zweier Kinder am Mittwochnachmittag zu einem Polizeieinsatz geführt. Ein 39-jähriger Zeuge hatte beobachtet, wie die beiden achtjährigen Jungen am Anger mehrere Scheiben einer Straßenbahn einwarfen, und umgehend die Behörden verständigt.

Nach bisherigen Erkenntnissen bedienten sich die Kinder an Steinen, die vor Ort lagen, und schleuderten diese gegen die Fensterscheiben der Bahn. Beamte der Polizeiinspektion Kyffhäuser trafen kurz darauf am Einsatzort ein und leiteten polizeiliche Maßnahmen ein.

Die Beamten informierten umgehend die Erziehungsberechtigten der beiden Achtjährigen. Die Eltern erschienen wenig später vor Ort und nahmen ihre Kinder in Empfang. Durch den Steinwurf entstand an dem Schienenfahrzeug ein erheblicher Sachschaden, der nach ersten Schätzungen im Bereich mehrerer tausend Euro liegt.

Waffenfund in Worbis: Ordnungsamt entdeckt Pistole und Granate im Flutgraben

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In Worbis hat ein Fund von Waffen und Munition am Mittwoch einen Polizeieinsatz ausgelöst. Wie die Polizeiinspektion Eichsfeld mitteilte, stießen Mitarbeiter des örtlichen Ordnungsamtes im Bereich der Amtsstraße auf eine Pistole sowie eine Granate, die dort in einem Flutgraben lagen.

Zur sicheren Bergung der gefährlichen Gegenstände wurde eine spezialisierte Fachfirma hinzugezogen, die den Abtransport übernahm.

Da sich der Fundort abseits stark frequentierter Hauptwege befand, bestand nach Angaben der Behörden keine Gefahr für die Bevölkerung. Es kam zu keinerlei Beeinträchtigungen oder Absperrungen für die Anwohner. Wie die Gegenstände in den Flutgraben gelangten, ist nun Gegenstand polizeilicher Ermittlungen.

Polizeieinsatz auf dem Erfurter Anger: 31-Jähriger greift Passanten an

Ein 31-jähriger Mann hat am Mittwochmittag (26. August 2026) in der Erfurter Innenstadt für einen größeren Polizeieinsatz gesorgt. Nach Angaben der Behörden griff der bereits polizeibekannte Mann gegen 11:30 Uhr auf dem Anger unvermittelt eine 65-jährige Frau an, schlug und beleidigte sie. Die Frau erlitt dabei leichte Verletzungen.

Angriffe und Festnahme auf dem Anger

Nach der Tat flüchtete der Mann zunächst in Richtung Johannesstraße. Dort bespuckte er eine 32-jährige Passantin, bevor er kurz darauf wieder auf den Anger zurückkehrte. Einsatzkräfte der Polizei konnten den Randalierer vor Ort ausfindig machen und stellen.

Da sich der 31-Jährige augenscheinlich in einem psychischen Ausnahmezustand befand, forderten die Beamten einen Notarzt sowie den Rettungsdienst an. Als der Mann versuchte, sich den polizeilichen Maßnahmen zu entziehen, mussten die Einsatzkräfte ihn zu Boden bringen und fixieren.

Widerstand gegen Einsatzkräfte und Verfahren

Bei der Überwältigung leistete der Mann erheblichen Widerstand und zog sich dabei leichte Verletzungen zu. Er wurde anschließend unter Polizeibegleitung zur weiteren medizinischen und psychologischen Betreuung in ein Krankenhaus transportiert.

Gegen den Erfurter wurden mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet, unter anderem wegen Körperverletzung, Beleidigung sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

Thüringer Tourismus im ersten Halbjahr 2026 stabil – Erfurt als Wachstumstreiber

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In den ersten sechs Monaten des Jahres 2026 verzeichnete die Tourismusbranche in Thüringen rund 4,6 Millionen Übernachtungen. Damit schließt der Freistaat mit einem leicht positiven Saldo von knapp 500 Übernachtungen nahezu nahtlos an das Ergebnis des Vorjahreszeitraums an.

Erfurt führt regionales Wachstum an

Der stärkste prozentuale Zuwachs von Januar bis Juni ging erneut auf das Konto der Landeshauptstadt: Erfurt verbuchte ein Plus von 4,9 Prozent und kam auf insgesamt rund 529.000 Übernachtungen. Neben Erfurt verzeichneten weitere Regionen Thüringens im ersten Halbjahr Zugewinne gegenüber 2025:

  • Thüringer Rhön: +1,8 %
  • Weimarer Land: +1,8 %
  • Eichsfeld: +1,4 %
  • Thüringer Vogtland: +0,6 %
  • Altenburger Land: +0,5 %
  • Region Südharz-Kyffhäuser: +0,2 %

Betrachtet man die Unterkunftsarten, verzeichneten insbesondere Schulungsheime mit einem Zuwachs von 5,6 Prozent das kräftigste Plus. Auch Vorsorge- und Rehabilitationskliniken, Hotels garnis sowie klassische Hotels blicken auf ein positives erstes Halbjahr zurück.

Starker Mai mit hoher Camping-Nachfrage

Der Wonnemonat Mai bescherte den Beherbergungsbetrieben im Freistaat rund eine Million Übernachtungen, was einem leichten Anstieg von 0,3 Prozent (ca. 3.000 Übernachtungen mehr als im Vorjahresmonat) entspricht.

Besonders dynamisch entwickelte sich der Mai im Altenburger Land mit einem Zuwachs von 17,6 Prozent. Das Thüringer Vogtland, das Eichsfeld und das Weimarer Land erzielten jeweils Steigerungen von über 5 Prozent. Einen ausgeprägten Boom erlebten die Campingplätze: Mit rund 100.000 Übernachtungen übertrafen sie das Mai-Ergebnis aus 2025 um 19,6 Prozent.

Bundesweiter Trend dämpft Juni-Ergebnis

Im Juni zeigte sich die Entwicklung hingegen rückläufig. Mit insgesamt etwa 957.000 Übernachtungen lag der Wert um ca. 36.000 unter dem Ergebnis des Vorjahresmonats. Damit liegt Thüringen im bundesweiten Trend: Abgesehen vom Saarland, Hamburg und Nordrhein-Westfalen meldeten sämtliche Bundesländer für den Juni sinkende Zahlen. Deutschlandweit gab das Ergebnis im Schnitt um 3,1 Prozent nach.

Trotz des Gesamtrückgangs hoben sich im Juni einzelne Thüringer Zielgebiete positiv ab. Erfurt legte mit einem Plus von 7,4 Prozent erneut deutlich zu. Auch das Eichsfeld (+5,0 %), Weimar (+2,1 %) und die Region Südharz-Kyffhäuser (+0,7 %) behaupteten sich im Plus.

Einen spürbaren Rückgang von 26 Prozent verzeichnete im Juni das Altenburger Land. Nach Angaben des örtlichen Tourismusverbandes ist dies auf laufende Sanierungsarbeiten in Beherbergungsbetrieben zurückzuführen, wodurch temporär nicht die vollen Bettenkapazitäten nutzbar waren.

Gegen den Trend zulegen konnten im Juni Schulungsheime (+5,5 %), Hotels garnis (+5,0 %), Hotels (+3,0 %) sowie Vorsorge- und Rehabilitationskliniken (+2,5 %).

Verschiebung der Pfingstferien beeinflusst Camping-Zahlen

Einen deutlichen Einbruch erlebte im Juni das Campingsegment mit einem Minus von rund 30 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Dies lässt sich im Wesentlichen durch die Terminierung der Feiertage erklären: Fielen 2025 sowohl die Pfingstfeiertage als auch die zweiwöchigen Pfingstferien komplett in den Juni, lag Pfingsten 2026 bereits im Mai, wodurch sich lediglich ein Teil der Ferien im Juni befand.