Start Blog Seite 24

Auseinandersetzung in Rudolstadt: Unbekannte Mopedfahrer greifen Polizisten in Freizeit an – Zeugen gesucht

0

Nach einem Vorfall in der Breitscheidstraße in Rudolstadt sucht die Polizei Saalfeld dringend nach Zeugen. Am Montagabend, dem 27. Juli 2026, ist es dort gegen 18:45 Uhr zu einem Angriff auf einen Polizeibeamten gekommen, der sich zu diesem Zeitpunkt außerhalb seines Dienstes befand.

Kontrolle ohne Dienstkleidung führt zu Gewalt

Der Polizist war auf zwei Kleinkrafträder aufmerksam geworden, die offensichtlich ohne die erforderlichen Versicherungskennzeichen unterwegs waren. Nach bisherigen Erkenntnissen fuhren die beiden Männer zuvor nebeneinander durch die Breitscheidstraße, wobei einer der Fahrer zeitweise auf dem Hinterrad unterwegs gewesen sein soll.

Als der Beamte sich als Polizist zu erkennen gab und die Männer kontrollieren wollte, eskalierte die Situation: Es kam zu einer körperlichen Auseinandersetzung sowie Bedrohungen gegenüber dem Polizisten. Im Anschluss flüchteten die beiden Täter auf ihren Mopeds in Richtung Schwarzburger Chaussee.

Täterbeschreibung und Fluchtweg

Die Polizei beschreibt die gesuchten Personen wie folgt:

  • Erscheinungsbild: Beide Fahrer sind männlich und waren dunkel beziehungsweise schwarz gekleidet.
  • Fahrzeuge: Die Täter nutzten jeweils schwarze Kleinkrafträder ohne sichtbares Versicherungskennzeichen.

Polizei Saalfeld bittet um Hinweise

Die Ermittler suchen Personen, die die Mopedfahrer am Montag, dem 27. Juli 2026, im Zeitraum zwischen 18:45 Uhr und 18:55 Uhr beobachtet haben. Von Interesse sind Wahrnehmungen im Bereich der Breitscheidstraße, der Bahnunterführung sowie der Schwarzburger Chaussee.

Gesucht werden insbesondere Zeugen, die Angaben zum Fahrverhalten der Personen, zu deren Identität oder zum Ablauf der körperlichen Auseinandersetzung machen können. Auch Autofahrer und Passanten, die wegen einer geschlossenen Bahnschranke in der Breitscheidstraße warten mussten und das Geschehen beobachtet haben, werden um Mithilfe gebeten.

Hinweise nimmt die Polizei Saalfeld unter der Telefonnummer oder direkt vor Ort unter Angabe des Aktenzeichens 0189154 entgegen.

Erfolgreicher Schlag gegen die Eichsfelder Drogenszene: Drei Männer nach Festnahme in Leinefelde in Haft

0

Ein Ermittlungserfolg der Kriminalpolizeiinspektion Nordhausen hat am vergangenen Wochenende zu einem spürbaren Schlag gegen die Betäubungsmittelkriminalität im Eichsfeldkreis geführt. Die Polizeikräfte nahmen im Rahmen eines gezielten Zugriffs drei Männer im Alter zwischen 38 und 45 Jahren auf frischer Tat fest.

Zugriff während der Übergabe in der Südstadt

Dem Polizeieinsatz am Sonntag waren längere Ermittlungen der Kriminalpolizei vorausgegangen. Der Zugriff erfolgte schließlich in der Leinefelder Südstadt, als die Verdächtigen gerade dabei waren, ein Drogengeschäft abzuwickeln.

Bei den anschließenden Durchsuchungen stellten die Ermittler umfangreiches Beweismaterial sicher:

  • Rauschgift: Mehrere Kilogramm chemische Drogen sowie Marihuana.
  • Bargeld: Über 80.000 Euro mutmaßliches Dealgeld.
  • Schmugglerware: Etliche hundert Schachteln unverzollter Zigaretten.

Strafverschärfend kommt für die Beschuldigten hinzu, dass sie während der Taten gefährliche Gegenstände bei sich führten.

Untersuchungshaft angeordnet

Nach Abschluss der ersten polizeilichen Maßnahmen beantragte die Staatsanwaltschaft Mühlhausen Haftbefehle gegen das Festgenommenen-Trio. Ein Ermittlungsrichter entsprach den Anträgen am Montag und erließ die entsprechenden Haftbefehle. Alle drei Tatverdächtigen wurden umgehend in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Falsche Polizeibeamte fordern Senioren in Floh-Seligenthal heraus – Kein Schaden dank Wachsamkeit

0

Unbekannte Betrüger haben im Laufe des Montags mindestens sechs Seniorinnen und Senioren im Alter zwischen 71 und 86 Jahren im Bereich Floh-Seligenthal telefonisch kontaktiert. Die Täter gaben sich am Telefon als Beamte der Kriminalpolizei aus und wandten eine bekannte Betrugsmasche an: Sie behaupteten, in der Nachbarschaft der Angerufenen sei eine Diebesbande festgenommen worden.

In einem bei den mutmaßlichen Einbrechern vorgefundenen Notizbuch stünden angeblich auch die Namen der kontaktierten Senioren. Im Anschluss versuchten die Kriminellen, gezielte Informationen über Bargeld, Gold und andere im Haushalt aufbewahrte Wertgegenstände zu erlangen.

Glücklicherweise erkannten alle Angerufenen die Betrugsabsicht rechtzeitig und beendeten die Gespräche. Nach derzeitigem Erkenntnisstand ist kein finanzieller Schaden entstanden.

Auffällige Masche: Gefälschte Rufnummer im Display

Das Besondere an dieser Anrufserie: Die Täter nutzten offenbar die Methode des sogenannten „Call-ID-Spoofing“. Im Display der Angerufenen erschien eine Telefonnummer, die der echten Rufnummer der Polizeiinspektion Schmalkalden-Meiningen täuschend ähnlich sah.

Die Polizei warnt eindringlich und gibt folgende Hinweise:

  • Seien Sie misstrauisch: Legen Sie sofort auf, wenn Unbekannte Sie am Telefon nach Ihren finanziellen Verhältnissen, Ersparnissen oder Wertsachen befragen.
  • Keine Übergabe von Vermögenswerten: Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an fremde Personen. Die echte Polizei wird Sie niemals nach Ihren Vermögenswerten ausfragen oder diese gar zur „sicheren Verwahrung“ entgegennehmen.
  • Lassen Sie sich nicht von Rufnummern täuschen: Auch wenn im Display eine örtliche Polizeinummer erscheint, kann diese von Betrügern gefälscht sein.
  • Notruf wählen: Melden Sie verdächtige Anrufe oder Betrugsversuche umgehend der echten Polizei über den Notruf 110.

Welle von Schockanrufen im Wartburgkreis

0

Am gestrigen Abend sind bei der Polizei Eisenach mehrere Hinweise auf versuchte Telefontrickbetrügereien eingegangen. Betroffen waren Seniorinnen und Senioren im Alter zwischen 69 und 85 Jahren aus dem gesamten Wartburgkreis.

Die Betrüger wandten die bekannte Masche des sogenannten Schockanrufs an: Den Angerufenen wurde am Telefon vorgespielt, ein naher Familienangehöriger habe einen schweren Unfall verursacht. Um eine angebliche Haftstrafe abzuwenden, sei nun die umgehende Zahlung einer Kaution von mehreren Tausend Euro erforderlich.

Dank des besonnenen und aufmerksamen Verhaltens der Senioren blieben die Kriminellen jedoch ohne Erfolg. Die Betroffenen erkannten die Betrugsabsicht, beendeten die Telefonate umgehend und verhinderten so jeglichen finanziellen Schaden.

Verhaltenstipps der Polizei

Da Betrüger gezielt ältere Menschen ins Visier nehmen, rät die Polizei Angehörigen dazu, das Gespräch mit ihren Eltern oder Verwandten zu suchen und über diese Betrugsmasche aufzuklären. Zur Vermeidung von Schäden gibt die Polizei folgende Hinweise:

  • Angehörige vergewissern: Kontaktieren Sie die angeblich betroffene Person oder andere Vertraute direkt unter einer Ihnen bekannten, gewohnten Telefonnummer.
  • Keine Daten preisgeben: Geben Sie am Telefon niemals Auskunft über Ihre persönlichen Verhältnisse, Ihr Vermögen, Bargeldbestände oder Wertsachen.
  • Polizei verständigen: Beenden Sie verdächtige Anrufe sofort und informieren Sie die Polizei über den Notruf 110.

Weitere Informationen und Präventionstipps finden Interessierte online unter polizei-beratung.de, auf dieser Seite sowie bei der polizeilichen Beratungsstelle der Landespolizeiinspektion Gotha unter der Telefonnummer 03621-781504.

Gefahrguteinsatz auf der A4: Raststätte Eichelborn Süd stundenlang gesperrt

0

Ein Leck an einem geparkten Lastkraftwagen führte am Montagmorgen zu einem Großeinsatz von Rettungskräften und Feuerwehr auf der Autobahn 4. Aus einem Container trat eine gesundheitsgefährdende Chemikalie aus.

Ein Gefahrgutunfall hat am Montag (03.08.2026) für Behinderungen auf der A4 in Fahrtrichtung Dresden gesorgt. Gegen 08:50 Uhr wurde festgestellt, dass auf der Tank- und Rastanlage Eichelborn Süd flüssiger Gefahrstoff tropfend aus einem geparkten Lkw austrat.

Chemikalie Butylmethacrylat ausgetreten

Bei der auslaufenden Flüssigkeit handelte es sich um Butylmethacrylat – eine klare, farblose chemische Verbindung aus der Gruppe der Carbonsäureester. Der Stoff wird unter anderem für die Herstellung von Acrylharzen, Automobillacken, Klebstoffen sowie Textil- und Lederbeschichtungen verwendet.

Da die Substanz Haut, Augen und Atemwege reizen kann, spontan zu heftigen Reaktionen neigt und mit einem Flammpunkt zwischen 23 bis 60 Grad als leicht entzündlich gilt, leiteten die Einsatzkräfte umgehend umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen ein.

Feuerwehr stoppt Leckage – Fünfstündige Sperrung

Die umgehend alarmierte Feuerwehr lokalisierte den beschädigten Gefahrstoffcontainer im Fahrzeug und konnte das Leck erfolgreich abdichten, um ein weiteres Auslaufen zu verhindern.

Für die Dauer des Einsatzes sowie die anschließenden Sicherungsarbeiten musste die Tank- und Rastanlage Eichelborn Süd für etwa fünf Stunden vollständig für den Verkehr gesperrt werden. Eine Gefährdung für die Bevölkerung außerhalb des unmittelbaren Bereichs bestand nach Angaben der Einsatzkräfte nicht.

Schwerer Auffahrunfall auf der A4 bei Bucha: 200.000 Euro Schaden und Stunden lange Tunnelsperrungen

Ein Auffahrunfall mit drei beteiligten Lastkraftwagen hat am Montagvormittag auf der Autobahn 4 zu erheblichen Verkehrsbehinderungen geführt. Zwei Lkw-Fahrer wurden verletzt. Die Bergungsarbeiten dauerten mehr als sieben Stunden an.

Am Montagvormittag (03.08.2026) ereignete sich gegen 10:55 Uhr auf der A4 in Fahrtrichtung Frankfurt am Main ein folgenschwerer Verkehrsunfall. Zwischen den Anschlussstellen Bucha und Magdala kam es zum Zusammenstoß von insgesamt drei Schwerlastern.

Dreier-Kollision am Stauende

Ein 43-jähriger Lkw-Fahrer übersah nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei einen verkehrsbedingt haltenden Sattelzug und fuhr auf diesen auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das getroffene Fahrzeug wiederum auf einen davor stehenden, weiteren Sattelzug geschoben.

Sowohl der 43-jährige Unfallverursacher als auch der 33-jährige Fahrer des vordersten Sattelzuges erlitten bei der Kollision leichte Verletzungen. Beide wurden nach der Erstversorgung vor Ort durch Rettungskräfte in umliegende Krankenhäuser gebracht. Die Polizei schätzt den entstandenen Gesamtschaden auf rund 200.000 Euro.

Stau führte zu Schließung der Tunnel Jagdberg und Lobdeburg

Der Unfall und der nachfolgende Rückstau hatten erhebliche Auswirkungen auf den Fernverkehr. Aus Sicherheitsgründen mussten nacheinander erst der Tunnel „Jagdberg“ und im weiteren Verlauf auch der Tunnel „Lobdeburg“ für den Verkehr gesperrt werden.

Die aufwendigen Bergungs- und Aufräumarbeiten erforderten viel Geduld von den Verkehrsteilnehmern. Erst nach rund 7,5 Stunden war die Unfallstelle komplett geräumt, sodass der betroffene Streckenabschnitt der A4 wieder uneingeschränkt freigegeben werden konnte.

Gefährliche Eingriffe in den Bahnverkehr: Scheiben an ICE beschädigt und Fahrrad auf Gleise gelegt

0

Die Bundespolizei ermittelt nach zwei gefährlichen Zwischenfällen im thüringischen Bahnverkehr am vergangenen Wochenende. Sowohl in Gerstungen als auch in Hopfgarten brachten bislang Unbekannte Reisende in Gefahr.

Nur mit dem Schrecken davon kamen Insassen und Personal zweier Züge am Wochenende in Thüringen. Die Bundespolizei hat in beiden Fällen Ermittlungen wegen Sachbeschädigung sowie gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr aufgenommen.

Lauter Knall in Gerstungen: Jugendliche im Verdacht

Der erste Vorfall ereignete sich am Samstagabend im Bahnhof von Gerstungen. Ein ICE durchfurchte den Bereich mit einer Geschwindigkeit von etwa 50km/h, als es plötzlich zweimal laut knallte. In der Folge wurden die Scheiben von zwei Waggons beschädigt.

Der Triebfahrzeugführer gab an, kurz zuvor zwei mutmaßliche Jugendliche nahe den Gleisen beobachtet zu haben, die als Verursacher in Betracht kommen. Beim anschließenden Halt im Bahnhof Eisenach klebten Einsatzkräfte die beschädigten Scheiben provisorisch mit Folie ab. Die Passagiere mussten die betroffenen Wagen räumen und in andere Zugteile umsteigen.

Fahrrad im Gleisbett bei Hopfgarten überrollt

Nur wenige Stunden später – am frühen Sonntagmorgen gegen 0:30 Uhr – ging bei der Bundespolizei der nächste Notruf ein. Die Deutsche Bahn meldete eine Kollision im Bereich der Ortslage Hopfgarten: Ein Regionalzug war dort bei voller Fahrt mit einem auf den Schienen abgelegten Fahrrad zusammengestoßen.

Glücklicherweise blieb der Zwischenfall für die rund 50 Fahrgäste glimpflich: Trotz der Notbremsung und des Aufpralls wurde niemand an Bord verletzt.

Bundespolizei sichert Spuren und sucht Zeugen

Einsatzkräfte der Bundespolizei waren an beiden Tatorten vor Ort, um Beweise zu sichern und die Beschädigungen an den Fahrzeugen zu dokumentieren. Die genaue Schadenshöhe an den beiden ICE-Waggons sowie am Triebwagen der Regionalbahn steht derzeit noch nicht fest. Die Ermittlungen gegen die noch unbekannten Täter laufen.

Schwere Kollision auf der A71 bei Meiningen: Kleintransporter überschlägt sich

0

Auf der Autobahn 71 kam es am Samstagabend zu einem schweren Verkehrsunfall. Eine 43-jährige Autofahrerin geriet ins Schleudern, prallte mehrfach gegen die Leitplanken und erlitt Verletzungen.

Auf der A71 in Fahrtrichtung Sangerhausen hat sich am Samstagabend (01.08.2026) gegen 18:45 Uhr ein folgenschwerer Unfall ereignet. Zwischen der Anschlussstelle Meiningen-Nord und dem Autobahndreieck Suhl verlor eine 43-jährige Frau die Kontrolle über ihren Kleintransporter.

Fahrzeug überschlug sich nach Prall gegen Mittelleitplanke

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei geriet der VW aus bislang ungeklärter Ursache ins Schleudern und krachte zunächst in die Mittelleitplanke. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Kleintransporter nach rechts abgewiesen, überschlug sich in der Folge mehrfach und kam schließlich auf der rechten Schutzplanke zum Stehen.

Rettungsdienst im Einsatz – Dreistündige Behinderungen

Die 43-jährige Fahrerin erlitt bei dem Unfall Verletzungen und wurde nach der Erstversorgung vor Ort vom Rettungsdienst in ein umliegendes Krankenhaus gebracht. Der entstandene Gesamtschaden wird von den Beamten auf rund 12.000 Euro geschätzt.

Für die Bergungsarbeiten des Wracks sowie die Reinigung der Fahrbahn musste der betroffene Streckenabschnitt teilweise gesperrt werden. Nach rund drei Stunden war die Unfallstelle komplett geräumt und die Fahrbahn konnte wieder uneingeschränkt für den Verkehr freigegeben werden.

Unfall auf der A71 bei Meiningen führt zu Verfolgungsjagd – Verursacher flüchtet zu Fuß mit gestohlenen Kennzeichen

0

Ein ungewöhnlicher Verkehrsunfall auf der Autobahn 71 hat am Sonntagabend einen größeren Polizeieinsatz im Raum Meiningen ausgelöst. Trotz der Fahndung mit einem Polizeihubschrauber befindet sich der unfallflüchtige Fahrer weiterhin auf der Flucht.

Zusammenstoß auf der Autobahn und Stopp am Parkplatz

Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Unfall am Sonntagabend gegen 22:00 Uhr auf der A71 kurz vor der Anschlussstelle Meiningen-Nord. Zwei Autos waren an dem Zusammenstoß beteiligt. Im Anschluss fuhren die Beteiligten von der Autobahn ab und steuerten einen Parkplatz in der Rohrer Straße an, um die Angelegenheit zu klären. Der 63-jährige Geschädigte wählte daraufhin den Notruf und informierte die Meininger Polizei.

Weiterfahrt trotz platter Reifen und Flucht ins Waldstück

Noch bevor die alarmierten Streifenwagen am Parkplatz eintrafen, nahm der Vorfall eine überraschende Wendung: Der bislang unbekannte Unfallverursacher setzte sich wieder in seinen Wagen und ergriff die Flucht – obwohl seine Reifen durch den vorherigen Zusammenstoß plattt waren.

Der 63-jährige Unfallgegner nahm umgehend die Verfolgung auf. Die Fahrt endete schließlich in einem nahegelegenen Waldstück im Anschluss an das Industriegebiet in Richtung Rohr. Dort stellte der Unbekannte sein stark beschädigtes Fahrzeug ab und setzte seine Flucht zu Fuß fort.

Kennzeichen in Erfurt gestohlen – Hubschrauber im Einsatz

Bei der Überprüfung des zurückgelassenen Wagens machten die Polizeibeamten eine weitere Entdeckung: Die am Fahrzeug angebrachten Kennzeichentafeln stammten nicht von dem Pkw, sondern waren erst am selben Tag in Erfurt als gestohlen gemeldet worden.

Die Polizei leitete umgehend eine großangelegte Fahndung ein, bei der auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz kam. Trotz der intensiven Suche aus der Luft und am Boden konnte der Flüchtige bislang nicht aufgespürt werden. Das Fahrzeug sowie die gestohlenen Nummernschilder wurden von den Beamten sichergestellt.

Polizei sucht Zeugen

Die Polizeiinspektion Schmalkalden-Meiningen hat die Ermittlungen aufgenommen und wendet sich nun an die Öffentlichkeit. Gesucht werden Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallgeschehen machen können oder den flüchtigen Mann beobachtet haben. Der Gesuchte war zum Zeitpunkt seiner Flucht mit einem Rucksack unterwegs.

Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Schmalkalden-Meiningen unter der Telefonnummer 0361 5743-86100 unter Angabe des Aktenzeichens 0193877/2026 entgegen.

SonneMondSterne-Festival in Saalburg: Wichtige Hinweise zu Anreise und Drohnenverbot

0

Kurz vor dem Start des SonneMondSterne-Festivals stellt sich die Region um Saalburg-Ebersdorf auf den gewohnten Ansturm ein. Die Polizeiinspektion Saale-Orla veröffentlicht im Rahmen ihrer zweiten Pressemeldung zum Einsatzgeschehen zentrale Informationen für Anwohner, Festivalbesucher, Verkehrsteilnehmer sowie Pressevertreter.

Anreise & Verkehrslage: Ab Mittwoch Verzögerungen möglich

Da erfahrungsgemäß viele Festivalgäste bereits am Mittwoch anreisen, ist auf den Zufahrtsstrecken rund um Saalburg mit einem stark erhöhten Verkehrsaufkommen und zeitweisen Staus zu rechnen – insbesondere im Bereich zwischen den Autobahnanschlussstellen Schleiz und Bad Lobenstein (A9).

Empfohlene Anfahrtsrouten

  • Aus Richtung Berlin: Nutzen Sie die Ausfahrt Schleiz und folgen Sie der örtlichen Beschilderung nach Saalburg.
  • Aus Richtung München: Nutzen Sie die Ausfahrt Bad Lobenstein und folgen Sie ebenfalls der Beschilderung.

Wichtiger Hinweis zur Einbahnstraßenregelung am Mittwoch: Die Landesstraße L 1095 zwischen Gräfenwarth und Saalburg-Ebersdorf wird am Mittwoch von 05:00 Uhr bis voraussichtlich 18:00 Uhr als Einbahnstraße geregelt. Sie ist in diesem Zeitraum ausschließlich in Richtung Saalburg (aus Richtung Schleiz kommend) befahrbar.

Regelungen für Anwohner und Pflegedienste

Anwohner aus dem direkten Stadtgebiet sowie Pflegedienste, die pflegebedürftige Personen in Saalburg versorgen müssen, können auf die ausgewiesene Havariestrecke über Wernsdorf und Kulm ausweichen. Bitte beachten Sie, dass diese Strecke auch von den Rettungskräften genutzt und durch Polizei sowie Sicherheitsdienste kontrolliert wird.

Empfehlung für Durchreisende

Die Polizei bittet alle Besucher, den ausgeschilderten Park- und Campingflächen zu folgen und den Anweisungen der Ordnungskräfte sowie der Polizeibeamten Folge zu leisten. Fernreisende, die weder das Festival noch die Stadt Saalburg besuchen möchten, sollten den Bereich während des Veranstaltungszeitraums großräumig umfahren.

Striktes Flugverbot für private Drohnen

Ein zentraler Anliegen der Polizei betrifft die Sicherheit aus der Luft: Nach den Bestimmungen der Luftverkehrs-Ordnung (LuftVO) ist der Betrieb von Unbemannten Luftfahrtsystemen (Drohnen) über Menschenansammlungen grundsätzlich untersagt bzw. nur unter extrem strengen gesetzlichen Auflagen gestattet.

  • Private Drohnen dürfen im gesamten Bereich des SonneMondSterne-Festivals nicht über dem Veranstaltungsgelände oder über Besuchermengen betrieben werden.
  • Verstöße stellen eine Ordnungswidrigkeit dar und werden konsequent geahndet. Dies kann neben polizeilichen Maßnahmen auch Verfahren der zuständigen Luftfahrtbehörden nach sich ziehen.

Die Polizei appelliert an alle Drohnenpiloten, auf nicht vorab genehmigte Flüge im Festivalbereich vollständig zu verzichten.