Zivilstreife kontrolliert polnisches Auto

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Eine rollende Zeitbombe hat die Autobahnpolizei gestern auf der A 4 bei Stadtroda aus dem Verkehr genommen. Der mit 24 Tonnen Papier beladene polnische Lastzug machte bei der ersten Sichtkontrolle keinen verkehrssicheren Eindruck. So war an der Zugmaschine ein Stoßdämpfer durchrostet und die Stabilisatorenbuchsen ausgeschlagen. Beim Sattelanhänger schien die Bremsanlage nicht in Ordnung. Aus diesem Grund wurde eine Fachwerkstatt aufgesucht, wo sich der Verdacht bestätigte. Bei einem Rad am Anhänger war ein Bremszylinder fest, sodass die Bremsbeläge ständig an der Bremsscheibe anlagen und sich damit auf Null abnutzten. Nun rieb Metall auf Metall, was zu einer erheblichen Hitzeentwicklung führte. Es bestand die Gefahr, dass sich hieraus irgendwann ein Brand entwickelt. Die Weiterfahrt wurde dem 29-jährigen Fahrer bis zur Reparatur untersagt.

Egstedt: Großeinkauf oder Diebestour?

Eine zivile Fahndungseinheit der Autobahnpolizei hat gestern Nachmittag einen Skoda auf der A 4 bei Egstedt auf dem Parkplatz Willroder Forst kontrolliert. Im Auto befanden sich zwei bereits wegen Diebstahl bekannte 29-jährige polnische Staatsbürger. Daraufhin wurden Auto und Gepäck genauer unter die Lupe genommen. In mehreren Taschen und Kisten befanden sich knapp 100 Flaschen Spirituosen und diverse Genuss- und Kosmetikartikel im Wert von mehreren Tausend Euro.

Über die Herkunft der Waren konnten die Männer keine glaubwürdigen Angaben machen und auch keine Rechnungen/Quittungen vorweisen. Da der Verdacht bestand, dass die Waren aus illegalen Quellen stammen, wurden sie sichergestellt. Gegen die beiden Männer wurde ein Verfahren wegen des Verdachts der Hehlerei eingeleitet.

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