Erfurt: Zusammenarbeit mit der Polizei bei Fußball-Risikospielen soll intensiviert werden

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Die Stadt Erfurt und die Erfurter Polizei wollen ihre Zusammenarbeit bei Fußball-Risikospielen intensivieren. Das erklärten Sicherheitsdezernent Andreas Horn und Polizeioberrat Thomas Ziegler am Rande des Spiels Rot-Weiß Erfurt gegen Chemie Leipzig. Bei dem Spiel der „Kategorie Rot“ waren Ausschreitungen erwartet worden, dann aber glücklicherweise ausgeblieben. Die Polizei hatte beide verfeindeten Fanlager gut im Griff, konnte die 1300 aus Leipzig angereisten Chemie-Fans in vier von der EVAG bereit gestellten Shuttlebussen am Fanmarsch der RWE-Fans vorbei zum Stadion und auch wieder zum Bahnhof zurückbringen – ohne, dass die Ultras beider Seiten aufeinander trafen.

Den ganzen Sonntag hatte Andreas Horn den Polizeieinsatz am Hauptbahnhof und im Steigerwaldstadion beobachtet. Er wolle zeigen, dass die Stadtverwaltung auch an solchen Tagen jederzeit erreichbar und handlungsfähig sei, sagte er. In der Vergangenheit hatte die Polizei bei Risiko-Spielen klare Zuständigkeiten angemahnt. „Ein Fanmarsch kann eine erlaubnispflichtige Sondernutzung sein, aber auch eine Ansammlung oder eine Versammlung“, sagte Polizeioberrat Ziegler von der Polizeiinspektion Erfurt-Süd. „Und für all das ist die Stadt als Ordnungsbehörde zuständig.“ Bisher habe die Präsenz eines städtischen Entscheidungsträgers gefehlt. Sicherheitsdezernent Andreas Horn sagte zu, künftig grundsätzlich bei „Kategorie-Rot-Spielen“ anwesend zu sein. Horn: „Alles steht und fällt mit einer guten Kommunikation zwischen Stadt und Polizei. Die möchte ich verbessern.“ Laut Polizei  gibt es im Jahr in Erfurt mindestens zwei bis drei solcher Risiko-Fußballspiele.

Seit jeher sind an RWE-Spieltagen verschiedene städtische Kräfte im Einsatz. So kümmern sich gemischte Teams von Verkehrsüberwachung und Stadtordnungsdienst um den ruhenden Verkehr rund ums Stadion. Am Sonntag ahndeten die Männer mehrere Falschparker, die Gehwege zustellten. Außerdem achteten sie  um und im Stadion darauf, dass das Alkoholverbot eingehalten wurde. Mehrmals kontrollierten sie Getränkewagen, die nur alkoholfreies Bier ausschenken durften. Im Steigerwaldstadion waren außerdem mehrere Feuerwehrleute von Berufsfeuerwehr und Freiwilligen Wehren präsent. Sie hielten Brandwache, und ein Tanklöschzug stand vor dem Stadion in Bereitschaft. Dieses Mal hatten die Kameraden einen Fehlalarm zu klären. Der Rauch von verbotenen Nebelkerzen hatte ihn ausgelöst. Andreas Horn dankte allen Einsatzkräften von Stadt, Feuerwehr und Polizei, die ihren Sonntag beim Spiel verbrachten. „Ohne den Einsatz dieser Menschen könnte kein Fußball gespielt werden“, sagte er.

1 KOMMENTAR

  1. Hallo, ein Artikel aus dem Lager „Aprilscherz! oder „11.11“ ?? Wie kommen sie darauf, dass die Fanlager „verfeindet“ sein könnten ?? den Erfurter Gegner hat es so noch nie gegeben und sein Namensvetter hat vor 20 ZWANZIG Jahren das letzte mal in Erfurt gespielt. Die städtischen „Beamten“ sollten sich lieber um den Vekehrsfluss kümmern, statt notleidenden, händeringed einen Parkplatz suchenden Besuchern Knöllchen zu verpassen ! Tolle Einstellung der Landeshauptstadt. Erst mit viel EU Geld ein Stadion bauen, dann keine Parkplätze dazu und dann noch abkassieren. Wie sonst ist es zu verstehen, dass gleichzeitig die beiden einzigen Zufahrtsstrassen zum Stadion Baustelle sind ? Wie soll dann noch der ruhende Verkehr durch dieses Nadelöhr wieder abfahren ?? Von regulierenden Beamten keine Spur. Wir parken seit 2 jahren am Arbeitsamt und nun hat man dort keine Chance unter 30 Minuten wieder weg zu kommen. Nun kommen sie nicht mit P+R. Wir reisen von Sondershausen an und meiden die Stadt und fahren Umgehung B 7 bis zum Stadion. Dort gibt es keinen einzigen Parkplatz schon gar keinen P+R. Und an Herrn Horn stellt sich die Frage: Wie wurde früher Fußball gespielt? sogar vor mehr als 30.000 Zuschauern, ohne diese ganzen städtischen Beamten ? und sogar echtes Bier gab es und das schon vor 100 Jahren !! unglaublich, wie das unsere Vorfahren überlebt haben ?

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