SOK: Pandemiestab geht in Bereitschaft

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  • Weiterhin keine Neuinfektionen im Saale-Orla-Kreis
  • Rückkehr zur Krisenmodus bei Corona-Ausbruch jederzeit möglich
  • Bürgerhotline wird zur kommenden Woche abgeschaltet

Schleiz. Die Infektionszahlen bewegten sich schon längere Zeit auf einem niedrigen Niveau, seit mehr als zwei Wochen gab es gar keinen neuen Corona-Fall im Saale-Orla-Kreis. Diese erfreuliche Entwicklung nahm Landrat Thomas Fügmann zum Anlass, den Pandemiestab des Landratsamtes nach der vorerst letzten Sitzung am Dienstagmorgen in den Standby-Modus zu versetzen.

Der Stab unter der Leitung von Thomas Fügmann und Amtsarzt Dr. Torsten Bossert koordinierte seit dem ersten Corona-Fall am 2. März alle Maßnahmen rund um die Pandemie, die zeitweise das komplette gesellschaftliche Leben bestimmte und wohl noch einige Zeit allgegenwärtig sein wird. Besetzt ist das Gremium mit Fachleuten aus verschiedenen Bereichen der Verwaltung, teilweise werden Vertreter von medizinischen Einrichtungen, kassenärztlicher Vereinigung, Rettungswesen, Polizei oder Bundeswehr hinzugezogen. Getagt wurde während der ersten Wochen des Ausbruchsgeschehens – als sich Infektionsgeschehen und Rechtslage ständig änderten – täglich. Mit zunehmender Dauer der Corona-Krise spielten sich Abläufe ein und die zeitlichen Abstände der Stabssitzungen wurden größer. Zuletzt traf sich das Gremium noch einmal wöchentlich; am Dienstag nun zum vorerst letzten Mal.

„Der Pandemiestab des Saale-Orla-Kreises hat entscheidend dazu beigetragen, die Viruslast im Zaum zu halten; nicht zuletzt, weil von Beginn an beherzt gehandelt wurde. Im Nachhinein hat sich herausgestellt, dass unsere Maßnahmen gut gewählt waren“, so Thomas Fügmann. „Ich möchte betonen, dass die Corona-Pandemie noch nicht ausgestanden ist, aber das rückläufige Infektionsgeschehen rechtfertigt es, die aktive Stabsarbeit ruhen zu lassen. Wenn es die Situation erfordert, können wir das Gremium jederzeit wieder hochfahren“, erklärt der Landrat weiter.

Auch der medizinisch Verantwortliche, Dr. Torsten Bossert, hält den Schritt für richtig: „Bei Hygienekontrollen gewinnen wir einen sehr guten Eindruck. Wenn die Leute weiterhin so vernünftig sind, mache ich mir keine allzu großen Sorgen.“ Angesichts dessen und der derzeit geringen Viruslast, hält er es für richtig, dass den Menschen durch die neue Thüringer Corona-Verordnung mehr Eigenverantwortung übertragen wurde.

Darüber hinaus informiert das Landratsamt, dass die Corona-Bürgerhotline – (03663) 488 888 – wegen weiter sinkender Nachfrage nur noch bis Freitag, 19. Juni, zwischen 8 bis 12 Uhr geschaltet ist. Bürger, die dennoch Fragen zu der Thematik haben, können sich danach an die Zentrale der Kreisbehörde – (03663) 4880 – wenden und werden von dort an die zuständigen Mitarbeiter vermittelt. Zudem können schriftliche Anfragen weiterhin via E-Mail an buergerhotline@lrasok.thueringen.de gestellt werden.

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