Jena: erste Klimaoase wird in Nord umgesetzt

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Eines haben die letzten Sommer deutlich gezeigt – der Klimawandel ist da und es ist dringend notwendig, die Städte an den Klimawandel anzupassen. Jena hat sich frühzeitig mit einer vom Stadtrat beschlossenen Klimaanpassungsstrategie darauf eingestellt. Andreas Buttler, Geschäftsführer der Gesellschaft für Oberflächentechnik mit Sitz im Gewerbegebiet Jena-Göschwitz möchte dazu auch einen Beitrag leisten:

„Ich liebe Jena und seine herrliche Landschaft und möchte gern, dass auch unsere Kinder in einem lebenswerten Jena aufwachsen“.

Deswegen sprach er den Vorsitzenden des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt Herrn Guntram Wothly (CDU) an. Herr Wothly hatte die Idee, dass Herr Buttler das derzeitige Forschungsprojekt „Grüne Klimaoasen im urbanen Stadtgebiet Jenas“ unterstützen könne und nahm dazu Kontakt zum Bürgermeister und Dezernenten für Stadtentwicklung und Umwelt Christian Gerlitz auf.

Dieses Forschungsprojekt kann umgesetzt werden, da die Stadt Jena als Modellprojekt im Forschungsfeld „Green Urban Labs“ im Rahmen des bundesweiten Forschungsprogramms „Experimenteller Wohnungs- und Städtebau“ Fördermittel einwerben konnte. In 12 Modellkommunen werden verteilt über ganz Deutschland innovative Ansätze und kreative Konzepte, die das Stadtgrün stärken, erprobt. Der Bürgermeister erläutert, dass das Ziel des Jenaer Modellvorhabens „Grüne Klimaoasen im urbanen Stadtraum“ die Entwicklung einer wissenschaftlich fundierten, langfristig wirksamen Grünflächen-Entwicklungsstrategie ist. Kernstück dieser Strategie soll ein zusammenhängendes, flächendeckendes Netz aus Grünflächen sein, die einen Beitrag zur Bewältigung der Folgen des Klimawandels leisten. Insbesondere an sehr heißen Tagen besteht die Notwendigkeit, dass es für die Bewohnerinnen und Bewohner Möglichkeiten zum Aufenthalt im Freien an klimatisch angenehmen Orten gibt. In Jena soll neben dem Erhalt bestehender Grünbereiche auch neue Klimaoasen an Orten entstehen, an den es bisher zuwenig nutzbare Grünflächen gibt.

In Jena-Nord gibt es viele überhitzte Teilbereiche und wenige nutzbare Grünflächen. Mit der Umsetzung der neuen Wohnprojekte im Wohngebiet „Beim Mönchberge“ werden weitere Bewohner hinzukommen.

Deswegen werden im Rahmen des Projektes auf der Wiese am Heiligenberg oberhalb der neuen Wohnquartiere Bänke aufgestellt und Bäume gepflanzt. Andreas Buttler findet das Projekt großartig und entschied sich zu einem gro.zügigen Sponsoring direkt in die Umsetzung dieses Projektes.

Er möchte mit diesem Sponsoring auch andere Unternehmer anregen, solche Projekte zu unterstützen und damit etwas gegen den Klimawandel beizutragen und zugleich Jena attraktiver zu gestalten.

Gerlitz meint dazu: „Das kommt letztlich auch den Jenaer Firmen zu Gute, denn Mitarbeiter wollen sich an ihrem Wohn- und Arbeitsstätten wohl fühlen“.

Ausschussvorsitzender Wothly und Bürgermeister Gerlitz freuen sich über dieses außergewöhnliche Engagement.

„Dass dieses Sponsoring trotz der derzeitige Sorge um die Wirtschaft erfolgt, verdient besonders herzliche Anerkennung!“ so Wothly.

Quelle

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