Thürnigen: Ministerpräsident Bodo Ramelow heute zu Besuch im Unstrut-Hainich-Kreis

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Eine digitale Infrastrukturplattform für den ländlichen Raum, ein „Golddorf“ und eine Gemeinde, die beim letzten Unwetter schwere Schäden erlitten hat – das sind die Stationen des Besuchs von Ministerpräsident Bodo Ramelow im Unstrut-Hainich-Kreis am morgigen Donnerstag, 25. Juni 2020.

Zunächst ist der Ministerpräsident zu Gast bei Mario Demange, dem Geschäftsführer von „Emmas Tag- und Nachtmarkt GmbH“ in Altengottern. Dahinter verbirgt sich die erste „Digitale Infrastrukturplattform“ Europas, die seit Februar dieses Jahres betrieben wird. Sie ist ein Angebot vor allem an die Bürgerinnen und Bürger im ländlichen Raum und soll die Daseinsvorsorge mit Waren und Dienstleistungen des täglichen Bedarfs verbessern bzw. sichern. Sie ist 24 Stunden von Montag bis Sonntag geöffnet und bietet einen Einkaufsmarkt für die Nahversorgung mit 1.200 verschiedenen Produkten, eine Pack-und Abholstation, frei zugängliches WLAN, eine Elektroladesäule, eine digitale Infotafel der Gemeinde sowie eine Café-Bar.

Danach geht es nach Bollstedt, das im letzten Jahr mit einer Goldmedaille im  Bundeswettbewerb„Unser Dorf hat Zukunft“ ausgezeichnet wurde. Nachdem Bollstedt beim Landeswettbewerb noch hinter Waffenrod-Hinterrod den 2. Platz belegt hat, darf es sich seit dem Sommer letzten Jahres „Golddorf“ nennen. Was die Jurymitglieder begeistert hat, waren die Eigeninitiative der Dorfgemeinschaft und die starken Vereine. Bollstedt hat 1.060 Einwohner, 10 Vereine und darin über 600 organisierte Mitglieder. Diese werden sehr stark durch die Agrargenossenschaft eG Bollstedt unterstützt. Die gute Zusammenarbeit zwischen Kommunalpolitik, lokaler Wirtschaft und Vereinen hat das Dorf immer wieder vorangebracht

Letzte Station ist Felchta, ein Ortsteil von Mühlhausen. Im Unstrut-Hainich-Kreis haben vor gut einer Woche extremer Regen und Gewitter für erhebliche Schäden gesorgt. Auch Felchta war stark betroffen. Ministerpräsident Ramelow will sich ein Bild von der Lage vor Ort verschaffen und dabei auch mit Betroffenen ins Gespräch kommen, so mit einer alleinerziehenden Mutter und einem Kfz-Meister, dessen Autowerkstatt erheblich beschädigt wurde.

Quelle

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