Erfurt: Konzept „Erfurter Modell“ für die Ladenöffnung beim Land eingereicht

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Oberbürgermeister Bausewein: „Weg zurück zur Normalität“

Die Stadt Erfurt hat ihr Konzept für die Ladenöffnung – das „Erfurter Modell“ – den Vorgaben des Thüringer Gesundheitsministeriums angepasst.

Aus städtischer Sicht werden nun alle Auflagen des Landes erfüllt. Heute wird das Konzept dem Gesundheitsministerium übergeben. Sobald die Sieben-Tage-Inzidenz eine Woche lang in der Landeshauptstadt unter 100 fällt, kann es losgehen. Damit sich die Händler und Händlerinnen darauf vorbereiten können, werden sie von der Erfurter Stadtverwaltung eine Woche vor dem Start informiert.

Einzelheiten des „Erfurter Modell“:

  • Das Projekt wird von zwei Tagen auf vier Tage (Montag bis Donnerstag) erweitert.
  • Die Teststellen sind im gesamten Stadtgebiet verteilt. Apotheken und niedergelassene Ärzte übernehmen die kostenfreien Schnelltestungen. (Die genaue Liste steht auf der städtischen Internetseite erfurt.de/corona und wird fortlaufend erweitert.)
  • Die Stadtverwaltung baut selbst keine eigenen Testzentren auf.
  • Bei einem negativen Corona-Schnelltest bekommen die Getesteten an den Teststellen einen Nachweis.
  • Mit diesem Nachweis erhalten die Einkaufswilligen in der Innenstadt an mehreren Ausgabestellen ein Shoppingbändchen, mit denen sie Zutritt zu den Geschäften und Läden bekommen.
  • Alle Personen, die berufsbedingt getestet werden und einen tagesaktuellen Nachweis von ihrem Arbeitgeber erhalten, bekommen ebenso einen Nachweis von der Stadt und können in die Geschäfte.
  • Mit dem Pilotprojekt startet die Stadtverwaltung die regelmäßige Schnelltestung der Bürgerinnen und Bürger. Ziel ist, frühzeitig Infizierte zu ermitteln, um Ansteckungen zu verhindern und die Inzidenzzahlen langfristig stabil niedrig zu halten.

Wenn das Modell an den ersten Tagen erfolgreich verläuft, plant der Oberbürgermeister es langfristige zu nutzen und über die Innenstadt hinaus zu erweitern. Regelmäße Shopping-Tage werden dadurch wieder möglich. Auch die Wiedereröffnung der Restaurants und Gaststätten kann bei sinkenden Inzidenzen wieder möglich werden.

Oberbürgermeister Andreas Bausewein: „Das Erfurter Modell ist in Pandemiezeiten der Weg zurück zu einem Stückchen Normalität, nämlich zu offenen Geschäften und Läden und später auch Gaststätten. Gleichzeitig bietet der Kaufanreiz auch einen guten Grund, sich testen zu lassen. So bekommen wir durch das Shopping-Erlebnis vielleicht auch die Corona-Lage in den Griff.“

Quelle.

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