Weimar: Krisenstab beendet vorläufig die Arbeit

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Aufgrund der anhaltend niedrigen Corona-Inzidenzen wird der seit Ende Februar letzten Jahres durchgehend arbeitende Krisenstab der Stadt Weimar am 16. Juni seine Arbeit bis auf Weiteres einstellen. Geplant ist, die laufenden Aufgaben des Stabes dem Gesundheitsamt zu übertragen und die Stabsstruktur zurück in die Verwaltung zu überführen.

Insgesamt 476 Tage am Stück war der städtische Krisenstab im Dienst. Zu Beginn der Pandemie täglich, einschließlich zahlreicher Wochenenden. Mit den sinkenden Zahlen im Sommer reduzierten sich die wöchentlichen Zusammenkünfte und wurden in der Folge dynamisch an die Entwicklung der Infektionszahlen angepasst. Mit Beginn dieses Jahres kam der Krisenstab einmal wöchentlich zusammen, um die aktuelle Lage auszuwerten und – falls nötig – städtische Maßnahmen daraus abzuleiten.

Den Kern des Krisenstabes bildeten rund zehn Verwaltungsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter, etwa aus den Bereichen Feuerwehr, Beschaffung, IT, Personal oder Kommunikation, sowie weitere Beraterinnen und Berater, vornehmlich aus dem medizinischen Bereich.

„Nach 16 teils schwierigen Monaten sind wir nun an einem Punkt angelangt, der uns erlaubt, die Strukturen vorerst zu reduzieren. Ich danke den Mitarbeitenden im Krisenstab und allen, die an der erfolgreichen Pandemieeindämmung Tag für Tag mitgewirkt haben für die monatelange Arbeit. Umso mehr freue ich mich, dass die derzeitige Lage weitreichende Lockerungen in allen gesellschaftlichen Bereichen ermöglicht“ so Oberbürgermeister Peter Kleine.

Die 7-Tage-Inzidenz hat sich zwar momentan beruhigt, ein Ende der Pandemie ist allerdings noch nicht angezeigt: „Das derzeitige Ende der Stabsarbeit bedeutet nicht, dass wir das Thema Corona ad acta legen. Wir haben die Lage und die Saisonalität des Virus weiterhin sehr genau im Blick und können den Stab unverzüglich wieder aktivieren, falls dies erneut nötig werden sollte,“ betont Bürgermeister Ralf Kirsten, der den Krisenstab seit dem 26. Februar 2020 leitet.

Aufgrund der zuletzt eingetretenen Lockerungen, nach denen für immer weniger Freizeitaktivitäten ein negativer Schnelltest erforderlich ist, wird auch in den Schnelltestzentren ein deutlicher Rückgang der Nachfrage registriert. Aus diesem Grund werden die Schnelltestzentren im Mehrgenerationenhaus Schöndorf (ab 16. Juni 2021) und im Mehrgenerationenhaus Weimar-West (ab 21. Juni 2021) geschlossen. Alle anderen Schnelltestzentren bleiben vorerst bis 30. Juni 2021 geöffnet.

Die städtische Corona-Hotline wird ihre Sprechzeiten ebenfalls anpassen. Ab 1. Juli 2021 ist sie montags bis freitags von 8 – 14 Uhr unter 03643 – 762 555 erreichbar.

Quelle

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