Friseurinnung spendet 3.500 Euro Fluthilfe

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v. li. Uwe Lübbert, Marion Heubel, Harald Wieser Marion Heubel, Obermeisterin der Innung des Friseurhandwerks Jena/Saale-Holzland-Kreis Harald Wieser, Geschäftsführer der Jenaer Schnittpunkt GmbH Uwe Lübbert, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Jena/Saale-Holzland-Kreis und Innung www.meinhandwerk-jena.de

Einen Spendenscheck über 3.000 Euro zugunsten der Flutopferhilfe „Handwerk hilft Handwerk“
unterzeichnete Marion Heubel, Obermeisterin der Innung des Friseurhandwerks Jena/Saale-
Holzland-Kreis am heutigen 27. September 2021. Der symbolische Scheck und das Angebot, mit
Friseurwerkzeug und Salonausstattung zu unterstützen, geht an die betroffenen und nun die Hilfe
koordinierenden Kreishandwerkerschaften Ahrweiler, Mittelrhein, Rhein-Lahn in der Ahrregion.
„Ich verbrachte im vergangenen Jahr 2020 noch meinen Urlaub im malerischen Ahrtal. Und dann
sah ich die ersten Bilder und Berichte, wie den Betrieben und Bewohnern dort buchstäblich die
Existenz unter den Füßen weggeschwemmt wurde. Spontan überwies ich sofort 500 Euro“, erinnert
sich Harald Wieser, Geschäftsführer der Jenaer Schnittpunkt GmbH. So wie er ergriffen zahlreiche
weitere Innungskollegen die Initiative. Konstanze Scheunemann, Salon Beautique Eisenberg,
beispielsweise spendete die Hälfte ihrer Einnahmen aus dem Frisiermarathon während des
gesamten dreitägigen Eisenberger Mohrenfestes 2021. Die 2.400 Euro aller Einzelspenden stockte
die Innung mit 600 Euro aus der Innungskasse auf 3.000 Euro auf.

„Gerade wir Friseure können die Situation unserer Innungskollegen sehr gut nachvollziehen.
Mussten wir doch alle die Corona-bedingten Salonschließungen und strengen
Hygieneschutzmaßnahmen finanziell verkraften. Um Existenz und Mitarbeiter zu halten, wurden
vielfach dafür auch sämtliche privaten Reserven eingesetzt und zum Teil fast vollständig
aufgebraucht. Wovon kann dann der völlig zerstörte Salon wieder aufgebaut und eingerichtet
werden?“, beschreibt Marion Heubel, selbst Friseurmeisterin und Saloninhaberin, wie diese starke
Welle der Solidarität entstand. Und natürlich sei Unterstützung für Kollegen sowieso Ehrensache
unter Handwerkern.

Informationen unter www.fachhandwerk.de, dem Internetauftritt der drei Ahr-
Kreishandwerkerschaften.

Neben dem Spendenkonto der drei Ahr-Kreishandwerkerschaften richtete auch der Zentralverband
des Handwerks (ZDH) eines für Fluthilfen ein. Unter dem Motto „Handwerk hilft“ riefen ZDH-
Präsident Hans Peter Wollseifer und Generalsekretär Holger Schwannecke zur finanziellen
Unterstützung auf.

Fotos Karsten Seifert

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