Projektentwickler WOHNGROUP aus Erfurt setzt stärker auf nachhaltiges Bauen

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Erfurt. Die WOHNGROUP GmbH hebt ihr Engagement für mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz im Neubau auf eine neue Stufe. Seit kurzem ist sie gemeinsam mit ihren Tochterfirmen tempus24 GmbH & Co. KG und teimei GmbH & Co. KG Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB). Die rund 1.300 DGNB-Mitglieder vereint das gemeinsame Interesse und die Bereitschaft, sich aktiv für mehr Nachhaltigkeit in der Bau- und Immobilienwirtschaft einzusetzen. Als Nicht-Regierungs-Organisation agiert die DGNB politisch unabhängig, arbeitet jedoch mit Entscheidungsträgern auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene zusammen.

Für Geschäftsführer Tobias Schallert kam dieser Schritt folgerichtig, denn nachhaltiges Bauen hatte bei der WOHNGROUP schon immer einen hohen Stellenwert: „Wir sind ein klimaneutrales Unternehmen und reduzieren unsere Treibhausgas-Emissionen kontinuierlich weiter.“ Wichtig dabei: „DGNB-Schulungen für die Mitarbeiter beispielsweise sollen dieses Thema in seiner ganzen Breite im Unternehmen verankern.“

Das Erfurter Unternehmen gilt nicht nur als Spezialist für die Errichtung innovativer Stadtviertel in Mitteldeutschland, sondern befasst sich nicht erst jetzt mit Nachhaltigkeit. Konkret sichtbar wird das zum einen im Nachhaltigkeitsbericht gemäß dem Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK), den das Unternehmen ab 2022 regelmäßig herausgibt, zum anderen aber auch direkt vor Ort in den aktuellen WOHNGROUP-Projekten wie dem EUROPAKARREE in Erfurt, dem HirschQuartier und dem Wohncampus in Halle/Saale sowie dem HeinrichsQuartier in Gera.

Dierk Wenke, Geschäftsführer für Vertrieb und Finanzen, erläutert das näher: „Sämtliche Gebäude, die wir neu errichten, entsprechen dem KfW-55-Effizienzhaus-Standard und werden mit umweltfreundlichen Energiequellen wie Wärmepumpen oder regenerativer Fernwärme versorgt.“ Ökologische Weitsicht zeigt sich auch in einem breit gefächerten, grünen Mobilitätsangebot, das die WOHNGROUP GmbH ihren Mietern bietet: Fahrradstellplätze, Car- und Bike-Sharing plus eine Steckdose an jedem Tiefgaragen-Parkplatz zum Laden von E-Mobilen schaffen die Voraussetzungen für alternative, umweltfreundliche Fortbewegungsmöglichkeiten. „Damit das Ganze sogar bis zur Haustür funktioniert, bekommt bei uns jede Wohnung einen faltbaren Bollerwagen. Denn oft sind es die Transporte und Einkäufe auf den kurzen Wegen zur Wohnung, die ohne Auto schwierig werden. Bollerwagen sind da eine praktische und intelligente Lösung“, fügt Dirk Wenke hinzu.

Ein weiteres Mobilitäts-Plus: Sämtliche Neubaustandorte sind sehr gut an den ÖPNV angebunden. „Schon bei der Auswahl der Bauplätze achten wir darauf, dass sich Haltestellen für Bus und Bahn in unmittelbarer Nähe befinden, damit die künftigen Bewohner für ihre Wege nicht unbedingt das Auto nutzen müssen“, so der WOHNGROUP-Geschäftsführer.

Auch die Smart-Home-Ausstattung der Quartiere des Erfurter Unternehmens leistet einen Beitrag zur Ressourcenschonung: Beleuchtung, Fußbodenheizung und Rollläden sind per Funk vernetzt und können innerhalb der Wohnung über eine Zentraleinheit oder per Handy beziehungsweise Tablet und damit auch von unterwegs gesteuert werden. Energieverschwendung kann damit minimiert werden.

Unvermeidbare Emissionen gleicht die WOHNGROUP aus, indem sie die Plastic Bank – ein Ökoprojekt aus dem ClimatePartner-Portfolio – unterstützt. Dessen Ziel ist es, weltweit plastikfreie Ozeane zuwege zu bringen. Damit verbunden ist die Schaffung von Recyclinglösungen, mit denen arme Menschen in Entwicklungsländern neue Perspektiven erhalten, indem sie selbst dazu beitragen, dass weniger Plastik im Meer landet. „Damit fördern wir außerdem das Erreichen der globalen Nachhaltigkeitsziele, wie zum Beispiel die Bekämpfung von Armut oder die Verbesserung der Lebensbedingungen in den Ländern der Dritten Welt“, sagt Tobias Schallert. „Projekte ganzheitlich und nachhaltig zu planen, zu bauen und zu bewirtschaften gehört bei uns einfach dazu. Das deckt sich mit den Zielen der DGNB“, so der Geschäftsführer, und fügt hinzu: „Zukünftig werden wir unsere Projekte noch klarer unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit entwickeln und ausführen. Dazu gehören energetisches Bauen ebenso wie die Förderung der E-Mobilität sowie die Ressourcenschonung auf den verschiedensten Ebenen.“

Global betrachtet, gehe es darum, Klima und Umwelt zu schützen beziehungsweise – wie von der Politik gefordert – bis 2050 für eine nahezu vollständige Klimaneutralität des Gebäudebestands zu sorgen. „Wir sehen die damit verbundenen Aktivitäten aber nicht als Belastung, sondern vielmehr als Chance, grüne, modern ausgestattete und damit lebenswerte Quartiere zu schaffen, in denen sich die künftigen Bewohner wohlfühlen und zugleich gesund und umweltgerecht leben können“, betont Tobias Schallert.

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