Strompreise bei 40 Cent pro kWh – Grundversorgung noch teurer

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Die Neukundenpreise für Strom außerhalb der Grundversorgung sind seit Jahresbeginn stark gesunken. Gleichzeitig haben viele Grundversorger ihre Preise deutlich erhöht. Infolgedessen sind Basisdienste fast immer die teuersten Optionen auf dem Markt. Ein Anbieterwechsel könnte sich also wieder lohnen, auch wenn die Preise zumindest aktuell kaum Bewegung zeigen.

Stromrechnungen im Vergleich

Laut den Daten von Stromauskunft kostet 1 kWh Strom für Neukunden heute durchschnittlich 48,78 Cent pro kWh in der Grundversorgung. Zum Vergleich: Der günstigste Nicht-Grundversorger kostet 39,17 Cent pro Kilowattstunde. Ein Haushalt mit einem Verbrauch von 3500 kWh zahlt 1707 Euro für die Grundversorgung, während die gleiche Menge Strom vom günstigsten Anbieter nur 1371 Euro kostet. Das ist ein Preisunterschied von 336 Euro.

Sparpotentiale ausgeschöpft?

Viele Verbraucher haben in den letzten Jahren bereits einiges getan, um Strom zu sparen. Die Umrüstung auf LED ist in privaten Haushalten fast komplett abgeschlossen und auch bei den größeren Geräten achten Nutzer in der Regel auch auf das Energie-Siegel.

Es kann sich daher lohnen, auch bei kleineren Energie-Verbrauchern zu prüfen, ob man sparen kann und ob sich der Wechsel auf ein neues Gerät unter Umständen lohnt. Die Kaffeemaschine kann beispielsweise durchaus so ein Kandidat sein und um Winter ist auch der Wasserkocher ein Verbraucher, der durchaus für eine höhere Stromrechnung sorgen kann. Ein Wechsel auf die neuste Generation mit guten Werten beim Energieverbrauch kann daher in der Summe von mehreren Kleingeräten durchaus dazu führen, dass man die Energierechnung weiter spürbar senkt. Vielleicht kann man in den Zug ja auch noch die eine oder andere Neuanschaffung wie beispielsweise Geschirr machen.

Die Verbraucherzentrale hat auch für die Nutzung dieser Geräte noch Tipps zusammengestellt. Konkret schreiben die Verbraucherschützer:

  • Kochen und braten Sie immer mit Deckel. Das spart Zeit und Strom.
  • Garen Sie Gemüse, Eier und Kartoffeln mit lediglich 1–2 cm Wasser. Dabei bleiben auch die Vitamine erhalten.
  • Füllen Sie Ihren Wasserkocher nur mit der Menge, die Sie auch tatsächlich benötigen.
  • Den Wasserkocher können Sie auch nutzen, wenn Sie zum Beispiel Wasser zum Kochen brauchen: Das Erhitzen im Wasserkocher geht viel schneller!
  • Backen mit Umluft spart etwa 15 % Energie im Vergleich zu Ober- und Unterhitze.
  • Bei den meisten Speisen wie Auflauf, Fertiggerichte, Pizza oder Kuchen können Sie aufs Vorheizen verzichten und zudem den Backofen einige Minuten früher ausmachen.

Das meiste Sparpotential hat man natürlich, wenn neben diesen Hinweise dann auch der Wechsel zu einem günstigen Anbieter erfolgt. Dazu sollen im Laufe des Jahres die Energiepreise auch wieder sinken. Es kann also helfen, wenn man sich nicht zu lange bindet um bei Bedarf auch wieder in einen günstigeren Tarif wechseln zu können.

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