Thüringen: Steuererklärungen zu 73 Prozent elektronisch eingereicht

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Der Trend aus den vergangenen Jahren setzt sich weiter fort. Thüringer Bürgerinnen und Bürger reichen ihre Einkommensteuererklärungen überwiegend elektronisch in den Finanzämtern ein.

Im abgelaufenen Kalenderjahr wurden 73 Prozent der bearbeiteten Steuererklärungen 2021 über das Portal ELSTER online eingereicht. Die Elster-Quote ist damit erneut um 0,3 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.

„Seit Jahren steigt der Anteil elektronisch eingereichter Steuererklärungen im Freistaat. Mit einer ELSTER-Quote von 73 Prozent liegt Thüringen wieder im vorderen Drittel im Bundesvergleich. Das freut mich besonders und zeigt, dass die Steuerpflichtigen die Vorteile der digitalen Kommunikation zu schätzen wissen“, so Finanzministerin Heike Taubert.

Und weiter: „Gerade jetzt im Zuge der Grundsteuerreform haben sich noch einmal viele Steuerpflichtige bei ELSTER registriert. Ich kann nur empfehlen, das persönliche Benutzerkonto fortan auch zur Abgabe der Einkommensteuererklärung zu nutzen.“ Rund 84 Prozent der eingereichten Grundsteuerwerterklärungen sind bisher elektronisch in den Thüringer Finanzämtern eingegangen.

Für die Registrierung im kostenfreien Onlineportal der Finanzverwaltung Mein ELSTER ist für die Authentifizierung ein Zertifikat erforderlich. Die Registrierung kann auf der Seite www.elster.de vorgenommen werden. Bei Abschluss der Registrierung wird ein Aktivierungscode aus Sicherheitsgründen auf dem Postweg versandt. Das Authentifizierungsverfahren ersetzt die eigenhändige Unterschrift.

Seit April 2022 steht auch eine vereinfachte Form der elektronischen Übermittlung für Einkommensteuererklärungen von Rentnerinnen und Rentnern sowie von Pensionärinnen und Pensionären zur Verfügung. Mit einfachELSTER können Personen, die ausschließlich inländische Renteneinkünfte oder Pensionen beziehen, ihre Steuerdaten vereinfacht an das zuständige Finanzamt übermitteln. Kapitaleinkünfte, die unter dem Sparerpauschbetrag liegen und die Ausübung eines Minijobs sind dabei unschädlich. Diese Form der Übermittlung wurde im Jahr 2022 in 1.548 Fällen genutzt.

Quelle

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