Der spannende Weg vom Zunder zum Werbefeuerzeug

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Es gab einige wenige Schlüsseltechnologien, denen die Menschheit ihre heutige Existenz verdankt. Neben der Nutzung und Herstellung von Werkzeugen zählt auch die Beherrschung des Feuers dazu. Heute macht man sich meistens keine besonderen Gedanken darüber, wie ein Feuer eigentlich entsteht. Vor Jahrtausenden hatte das ionisierte Gas für die Menschen allerdings ungefähr den gleichen Stellenwert wie die Lasertechnik für die heute lebenden Menschen.

Eine kurze Reise durch die Geschichte des Feuerzeugs

Wer sich heute ein Feuerzeug personalisieren lässt, bekommt ein kleines Stück Hightech in die Hand. Gleichzeitig gehört es neben dem Kugelschreiber mit Logo zu den echten Klassikern unter den Werbegeschenken. Doch dieser Weg war keineswegs vorgezeichnet, sondern verlief in mehreren Etappen.

  1. Zunder: Der ursprüngliche Zunder wurde vor tausenden von Jahren verwendet, um Feuer zu erzeugen. Es handelte sich oft um leicht entzündliche Materialien wie trockenes Gras, Baumrinde oder Holzspäne, die durch Reibung oder Funkenbildung mit einem Feuerstein entzündet wurden.
  2. Feuerstein und Stahl: Im Laufe der Zeit wurden Feuersteine und Stahl verwendet, um Funken zu erzeugen, die den Zunder entzünden konnten. Dies war ein wichtiger Schritt in der Entwicklung von Feuerzeugen, da sie das mühsame Reiben oder Schlagen von Materialien zum Erzeugen von Feuer ersetzten.
  3. Das Zippo-Feuerzeug: Das Zippo-Feuerzeug wurde 1932 von George G. Blaisdell erfunden und ist eines der bekanntesten Feuerzeugmodelle. Es zeichnet sich durch seine robuste Konstruktion und einfache Bedienung aus und wurde schnell zum beliebten Feuerzeug für den alltäglichen Gebrauch. Bald wurde es das Vorbild für zahlreiche Metallfeuerzeuge anderer Hersteller. Trotzdem ist Zippo nach wie vor der bekannteste Name.
  4. Das Benzinfeuerzeug: In den 1950er-Jahren wurden Benzinfeuerzeuge populär. Sie funktionieren ähnlich wie das Zippo-Feuerzeug, verwenden jedoch einen Docht, der mit Benzin getränkt wird, um eine kontrollierte Flamme zu erzeugen.
  5. Das Einwegfeuerzeug: In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurden Einwegfeuerzeuge aus Kunststoff entwickelt. Sie sind kostengünstig, leicht und praktisch für den einmaligen Gebrauch. Sie sind in vielen verschiedenen Farben und Designs erhältlich und werden häufig für Werbezwecke genutzt.
  6. Das Werbefeuerzeug: Werbefeuerzeuge sind eine spezielle Art von Einwegfeuerzeugen, die von Unternehmen und Marken für Werbezwecke hergestellt werden. Sie tragen das Logo, den Namen oder die Botschaft des Unternehmens und dienen als effektives Marketinginstrument. Werbefeuerzeuge sind auf Messen, Veranstaltungen und als Werbegeschenke weitverbreitet.

Heutzutage gibt es verschiedene Arten von Feuerzeugen, einschließlich elektronischer Feuerzeuge, Lichtbogenfeuerzeuge und wiederaufladbare Feuerzeuge. Die Feuerzeugtechnologie hat sich im Laufe der Zeit weiterentwickelt, aber der lange Weg vom einfachen Zunder bis zum heutigen Werbefeuerzeug zeigt die Bedeutung des Feuers in der menschlichen Geschichte und das Streben nach Bequemlichkeit und Effizienz bei der Feuerzeugnutzung.

Hat das Feuerzeug als Werbeträger ausgedient?

Noch vor wenigen Jahren war das Feuerzeug als Streuartikel genauso omnipräsent wie der Kugelschreiber. Da in der heutigen Zeit aber immer weniger Menschen rauchen und die offene Kerzenflamme immer öfter durch die sichere LED-Technik ersetzt wird, hat sich das Feuerzeug zumindest teilweise überholt. Gleichzeitig freuen sich bekennende Raucherinnen und Raucher aber nach wie vor über dieses Werbepräsent – und auch ein Kaminofen oder ein Holzkohlegrill kommen weiterhin nicht ohne Feuer aus. In bestimmten Branchen hat das Feuerzeug als Werbemittel also noch eine große Zukunft vor sich.

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