Schmalkalden: Klinikum mit 9,85 Millionen Euro gefördert

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Mit dem Krankenhausinvestitionsprogramm 2023 unterstützt das Thüringer Gesundheitsministerium laufende Baumaßnahmen und Ersatzbaumaßnahmen im Klinikbereich in Thüringen. Auch die Notfallversorgung wird mittels des Investitionsprogramms baulich gestärkt. Das Elisabeth Klinikum Schmalkalden hat nun einen Förderbescheid über 9,85 Millionen Euro erhalten.

Dazu erklärt Gesundheitsministerin Heike Werner: „Mit dieser Investition setzen wir ein wichtiges Zeichen für das Elisabeth Klinikum Schmalkalden und die Region. Die stärkere Vernetzung zwischen ambulanter und stationärer Akutversorgung ist ein wichtiger Eckpunkt der angestrebten Bundesreform der Notfallversorgung. Nicht jeder Notfall muss in einem Krankenhaus behandelt werden. Die Umbaumaßnahmen werden dazu beitragen, dass die Patientinnen und Patienten jeweils zügig an die am besten geeignete Notfallstruktur weitergeleitet werden. Das entlastet die Notaufnahme und stellt die bestmögliche Behandlung für die Patientinnen und Patienten sicher.“

Das Bewilligungsverfahren wurde über das Thüringer Landesverwaltungsamt umgesetzt. Frank Roßner, Präsident des Thüringer Landesverwaltungsamtes, erläutert: „Die derzeitige bauliche Struktur und die Wege sind seit der Inbetriebnahme der Notfallversorgung in den 1990er Jahren unverändert, damit veraltet und nicht mehr leitliniengerecht. Deshalb wird die derzeitige Zentrale Notaufnahme zu einem Integrierten Notfallzentrum ausgebaut und erweitert.“

„Wir freuen uns sehr, dass unser Förderantrag für den Neubau einer Notaufnahme bewilligt wurde und somit der Klinikstandort Schmalkalden auch für die nächsten Jahre gesichert ist. Mit dem Erhalt des Förderbescheides können nun die konkreten Planungen beginnen“, freut sich der Geschäftsführer des Elisabeth Klinikums Schmalkalden, Thomas Fickel.

Mit den zur Verfügung gestellten Fördermitteln soll ein einheitlicher, übersichtlicher und ressourcenschonender erster Anlaufpunkt für alle ambulanten und stationären Patientinnen und Patienten sowie den Rettungsdienst geschaffen werden. Die baulichen Veränderungen sollen zu verbesserten Arbeitsabläufen im gesamten Klinikum führen.

So wird ein gemeinsamer Tresen eine schnellere Zuleitung aller Patientinnen und Patienten zu den Behandlungsräumen im Klinikum ermöglichen. Die Notaufnahme wird dadurch entlastet und die für die Notaufnahme tatsächlich vorgesehenen Patientinnen und Patienten können schneller und besser versorgt werden. Auch die Arbeitswege für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verkürzen sich, was wiederum die Ressourcen im pflegerischen Bereich schont.

Die Baumaßnahmen beginnen in diesem Jahr und sollen voraussichtlich bis Ende 2026 abgeschlossen sein.

Quelle

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