Bluttat in Apolda: 33-Jähriger sticht vor Getränkemarkt auf Kontrahenten ein

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Eine schwere Gewalttat hat am späten Freitagabend (03.07.2026) die Bewohner von Apolda erschüttert. Im Bereich der Straße des Friedens kam es vor einem dortigen Getränkemarkt zu einer Messerattacke, bei der ein Mann lebensbedrohlich verletzt wurde. Der mutmaßliche Täter sitzt mittlerweile in Untersuchungshaft.

Brutaler Angriff im Rausch

Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei gerieten ein 33-jähriger und ein 36-tieriger Mann gegen Abend aus bislang ungeklärter Ursache vor dem Markt aneinander. Im Verlauf des Streits eskalierte die Situation völlig: Der 33-jährige Angreifer (deutscher Staatsbürger) zog ein Klappmesser und stach damit mehrfach gezielt auf das 36-jährige Opfer (ebenfalls deutscher Staatsbürger) ein.

Der attackierte Mann erlitt hierbei schwere Stich- und Schnittverletzungen im Bereich des Halses und der Schultern. Er wurde mit akut lebensbedrohlichen Verletzungen vom Rettungsdienst in ein umliegendes Krankenhaus eingeliefert.

Festnahme noch am Tatort – Messer sichergestellt

Beamten der Polizeiinspektion Apolda gelang ein schneller Ermittlungserfolg: Sie trafen den mutmaßlichen Täter noch direkt am Tatort an und nahmen ihn widerstandslos fest. Ein durchgeführter Schnelltest zeigte, dass der 33-Jährige zum Tatzeitpunkt erheblich unter dem Einfluss von Alkohol und Betäubungsmitteln stand.

Die mutmaßliche Tatwaffe – das genutzte Klappmesser – warfen die Beamten unweit des Tatorts im Nahbereich ausfindig und stellten es als Beweismittel sicher.

Kriminalpolizei ermittelt – Täter in Justizvollzugsanstalt

Noch in der Nacht übernahm die Kriminalpolizei Jena die Spurensicherung und die weiteren Ermittlungen zum genauen Tathergang sowie den Hintergründen des Angriffs. Der Festgenommene verbrachte die Nacht zunächst im Polizeigewahrsam. Am darauffolgenden Samstag wurde er auf Antrag der Staatsanwaltschaft einem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl, woraufhin der Mann in eine Justizvollzugsanstalt überstellt wurde.

Vom Opfer gibt es unterdessen vorsichtige Entwarnung: Wie die Behörden mitteilten, befindet sich der 36-Jährige nach einer Notversorgung den Umständen entsprechend auf dem Weg der Besserung. Eine akute Lebensgefahr besteht nicht mehr.

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