Die anhaltende Sommertrockenheit zeigt ihre gefährlichen Seiten: Am Dienstagmittag ist im Bereich der Bundesstraße 247 ein großflächiger Vegetationsbrand ausgebrochen. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet ein Stoppelfeld auf einer Fläche von mehr als zehn Hektar schlagartig in Brand. Die Flammen breiteten sich durch die extreme Trockenheit rasch aus und rückten zeitweise bedrohlich nah an eine benachbarte Motocrossstrecke sowie das Areal eines örtlichen Felgenherstellers heran.
Ein Großaufgebot der Feuerwehr rückte aus, um eine weitere Ausbreitung auf die angrenzenden Betriebe und Freizeitanlagen zu verhindern. Ein Schlüssel zum schnellen Löscherfolg war das Hand-in-Hand-Arbeiten von Einsatzkräften und der lokalen Landwirtschaft: Mehrere Landwirte unterstützten die Löscharbeiten umgehend mit schwerem Gerät, um Schneisen zu ziehen und den Brand so wirksam einzudämmen.
Dank des zügigen Eingreifens ging der Vorfall glimpflich aus. Wie die Polizei mitteilte, sind weder Personen- noch Sachschäden zu beklagen. Als Brandursache vermuten die Ermittler die Kombination aus der aktuellen Hitzewelle und der akuten Trockenheit des Bodens.


