Auf der Felge in Jena unterwegs

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Das beherzte Eingreifen eines Polizeibeamten außer Dienst hat am Dienstagabend eine gefährliche Weiterfahrt im Jenaer Stadtgebiet beendet. Der Beamte war privat unterwegs, als ihm im Bereich des Ernst-Haeckel-Platzes ein massiv beschädigter Pkw auffiel.

Am Fahrzeug war das rechte Vorderrad so schwer beschädigt, dass der Pkw bereits direkt auf der Metallfelge fuhr. Der Polizist reagierte sofort, hielt das Fahrzeug an und verständigte eine Dienststreife zur Unterstützung.

Bordsteinkante übersehen: Weiterfahrt trotz Funkenflug

Bei der anschließenden Kontrolle zeigte sich der 78-jährige Fahrer kooperativ. Er gab an, kurz zuvor im Bereich der Papiermühle über einen Stein beziehungsweise eine Bordsteinkante gefahren zu sein. Obwohl der Zusammenstoß das Rad komplett zerstörte, setzte der Seniorenfahrer seine Reise zunächst ungerührt fort.

  • Verkehrstüchtigkeit: Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,00 Promille.
  • Fremdschäden: Hinweise auf Beschädigungen an anderen Fahrzeugen oder fremdem Eigentum fanden die Beamten nicht.
  • Konsequenzen: Der beschädigte Wagen wurde aus dem fließenden Verkehr entfernt und musste von einem Abschleppdienst abtransportiert werden.

Appell der Polizei: Anhalten und Schäden prüfen

Die Landespolizeiinspektion Jena nimmt den Vorfall zum Anlass für einen dringenden Sicherheitshinweis an alle Verkehrsteilnehmer: Wer während der Fahrt einen Anstoß oder Zusammenstoß bemerkt, sollte das Fahrzeug umgehend an einer sicheren Stelle stoppen und den Zustand des Autos kontrollieren.

Das Weiterfahren mit massiven technischen Mängeln – wie einem fehlenden Reifen – gefährdet nicht nur den Fahrer selbst, sondern stellt ein unkalkulierbares Risiko für den gesamten nachfolgenden Verkehr dar. Zudem muss bei Unfällen stets ausgeschlossen werden, dass fremdes Eigentum beschädigt wurde.

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