Jena: 2,1 Mio Euro Förderung vom Land für neue Schulsporthalle

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Die Stadt Jena baut an der Jenaplan-Schule in der Tatzendpromenade zu der bereits bestehenden Schulsporthalle für rund 3,5 Millionen Euro eine zusätzlich Einfeldsporthalle, um den vorgesehenen Sportunterricht am Schulstandort, der neben der Gemeinschaftsschule eine Grundschule beherbergt, in vollem Umfang anbieten zu können. Bislang mussten unter erheblichen Zeitaufwand Ausweichsporthallen an anderen Standorten genutzt werden. Durch die neue Halle bestehen künftig auch ausreichende Kapazitäten für den Vereinssport, Fördersport, schulbezogene Jugendarbeit, Freizeitangebote für Hortkinder und als zusätzlicher Veranstaltungsort für andere schulische Aktivitäten. Das Land fördert den Bau mit 2,1 Millionen Euro aus dem Schulinvestitionsprogramm.

„Mit dem 2015 gestarteten Investitionsprogramm über 150 Mio. € haben wir Schwung in die Sanierung der Thüringer Schulen gebracht“, so Keller weiter. „Aufgrund des erheblichen Investitionsbedarfs an den Schulgebäuden im Freistaat wollen wir unser zunächst auf fünf Jahre angelegtes Programm auch in der kommenden Legislaturperiode fortsetzen. Mittlerweile hat auch die Bundesregierung die Notwendigkeit von Schulinvestitionen erkannt und weitere 80 Mio. € für Schulen in Thüringen bereitgestellt. Zusammen mit den ebenfalls erhöhten pauschalen Zuweisungen des Landes stehen so allein im Doppelhaushalt 2018/19 insgesamt 240 Mio. € zur Verfügung. Das ist das größte Schulinvestitionsprogramm in der Geschichte unseres Landes.“

„Insbesondere der barrierefreie Ausbau unserer Schulgebäude ist dringend notwendig, wenn künftig noch viel mehr Kinder und Jugendliche inklusiv beschult werden“, stellte die Ministerin fest. „Dies entspricht auch dem Leitbild der Jenaplan-Schule, die stets Schule für alle Kinder sein will – auch für lern- und körperbehinderte Kinder. Darüber hinaus stieg die Schülerzahl der allgemein bildenden Schulen der Stadt Jena in den letzten Jahren kontinuierlich an. In den kommenden Jahren benötigt die Stadt darum neue Schülerplätze und zeitgemäße Schulen mit ausreichenden Schulsportkapazitäten. Daher freue ich mich heute, dass der Freistaat Thüringen die Stadt bei diesem wichtigen Vorhaben finanziell unterstützen kann. Ich bin mir sicher, dass die beigesteuerten 2,1 Mio. Euro gut angelegtes Geld sind.“

Hintergrund: 
Die Auswahl der geförderten Objekte im Schulbauinvestitionsprogramm erfolgt auf Grundlage der Schulbauförderrichtlinie. Mit ihr werden die Fördermittel zielgenau und nachhaltig eingesetzt. So müssen die Antragsteller nachweisen, dass auch im demografischen Wandel die Schulen bei Neubauten 25 Jahre und bei Sanierungen für die kommenden 15 Jahre ausgelastet sein werden. Ferner sollen die Schulen durch die Sanierung barrierefrei werden, um eine inklusive Beschulung zu ermöglichen. Gefördert werden Sanierung, Umbau, Erweiterung und Neubau von Schulgebäuden und Schulsporthallen.

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