Entsetzen in Pößneck: Ermittlungen nach qualvollem Tod eines Hundes

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Nach Berichten in den sozialen Medien über den grausamen Tod eines Hundes in Pößneck haben die Landespolizeiinspektion Saalfeld und die Staatsanwaltschaft Gera den Fall offiziell bestätigt. Gegen zwei Tatverdächtige wird wegen eines schweren Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ermittelt. Der Vorfall, der in den vergangenen Tagen für erhebliche Unruhe und Bestürzung im Netz gesorgt hatte, ereignete sich bereits im November 2025. Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen wird einer 21-jährigen Frau und einem 41-jährigen Mann – beide deutsche Staatsangehörige – vorgeworfen, das Tier gemeinschaftlich gequält und misshandelt zu haben.

Die Ermittler gehen davon aus, dass die Beschuldigten den Hund zunächst mit Medikamenten vergifteten und ihn anschließend strangulierten.

Kadaver exhumiert – Kriminalpolizei ermittelt

Bereits im Dezember 2025 wurde gegen das Duo Anzeige erstattet. Seitdem führt die Kriminalpolizeiinspektion Saalfeld die intensiven Ermittlungen. Im Zuge nachfolgender polizeilicher Einsatzmaßnahmen konnte der Kadaver des verstorbenen Tieres ausfindig gemacht, exhumiert und für weitere Untersuchungen gesichert werden.

Abstimmung mit dem Veterinäramt

Die Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft zu den genauen Hintergründen und dem Motiv der Tat dauern weiterhin an. Hierbei erfolgt zudem eine enge Abstimmung mit dem zuständigen Veterinäramt, um den Fall lückenlos aufzuklären.

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