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Nach Streit in Mühlhausen: 17-Jährige sperrt 23-Jährigen in Garage ein

Eine Auseinandersetzung zwischen zwei Jugendlichen bzw. jungen Erwachsenen hat am Dienstagnachmittag in Mühlhausen zu einem Polizeieinsatz und Ermittlungen wegen eines schweren Tatvorwurfs geführt.

Nach Angaben der Polizeiinspektion Unstrut-Hainich gerieten ein 23-jähriger Mann und eine 17-jährige Jugendliche am Nachmittag in Streit. Im Verlauf des Konflikts griff die Jugendliche zu einer drastischen Maßnahme: Während sich der 23-Jährige noch im Inneren einer Garage befand, brachte sie von außen ein Vorhängeschloss am Garagentor an und schloss den Mann damit ein.

Der Eingesperrte wusste sich in seiner hilflosen Lage nicht anders zu helfen und wählte per Telefon den Polizeinotruf. Noch bevor die alarmierten Beamten am Ort des Geschehens eintrafen, wurde das Schloss zwar wieder geöffnet und der Mann aus dem Raum befreit. Straffrei bleibt die Aktion für die Jugendliche jedoch nicht: Gegen die 17-Jährige wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Freiheitsberaubung eingeleitet.

Senior überholt Streifenwagen und ignoriert rote Ampel

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Ein 69-jähriger Autofahrer hat sich am Montagnachmittag am Jenaer Engelplatz gleich mehrere Verfehlungen geleistet. Zunächst überholte der Mann einen Streifenwagen der Polizei, ehe er direkt vor den Augen der Beamten eine rote Ampel missachtete.

Die Polizisten stoppten den Fahrer umgehend und konfrontierten ihn in einem verkehrserzieherischen Gespräch mit seinem verkehrswidrigen Verhalten. Einsicht zeigte der Senior jedoch keine: Anstatt sein Fehlverhalten einzusehen, beleidigte er die beiden eingesetzten Einsatzkräfte.

Auf den 69-Jährigen kommen nun deutliche Konsequenzen zu. Neben dem geahndeten Rotlichtverstoß erwartet ihn ein weiteres Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Beleidigung.

Ticketlos, alkoholisiert und mit Messer: Zugfahrt endet am Geraer Hauptbahnhof mit zwei Anzeigen

Für einen 24-jährigen Mann endete eine Zugfahrt am Montagvormittag mit der unfreiwilligen Endstation am Hauptbahnhof Gera und zwei Strafanzeigen.

Der Deutsche war in einem Regionalzug von Glauchau in Richtung Gera unterwegs. Bei einer Fahrscheinkontrolle auf Höhe Ronneburg stellte das Zugpersonal fest, dass der Mann ohne das erforderliche Ticket unterwegs war. Da er zudem sichtlich alkoholisiert war, lehnte die Deutsche Bahn seine weitere Beförderung ab und verständigte vorab die Bundespolizei in Gera.

Nach der Ankunft im Hauptbahnhof Gera musste der 24-Jährige den Zug verlassen, wogegen er sich zunächst widerwillig zeigte. Bei der anschließenden Durchsuchung durch die Bundespolizisten entdeckten die Beamten ein griffbereites Einhandmesser bei dem Mann. Die Waffe wurde umgehend sichergestellt.

Auf den 24-Jährigen kommen nun zwei Ermittlungsverfahren zu: Neben einer Anzeige wegen des Erschleichens von Leistungen erwartet ihn ein Verfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz.

Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr: Unbekannte legen Hindernisse auf Fahrbahn in Erfurt

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Unbekannte Täter haben am frühen Dienstagmorgen (18. August 2026) im Erfurter Stadtgebiet mehrere Hindernisse auf die Straße gelegt und damit den fließenden Verkehr massiv gefährdet.

Im Bereich der Straßen „Am Kühlhaus“ und „Wustrower Weg“ platzierten die Täter mehrere Steine einer Grünflächenbegrenzung sowie einen ausgehobenen Gullideckel direkt auf der Fahrbahn. Zusätzlich schoben sie einen großen Rollmüllcontainer auf die Straße.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei mussten mehrere Verkehrsteilnehmer abrupt ausweichen, um eine Kollision mit den Hindernissen zu verhindern. Auch ein 61-jähriger Lkw-Fahrer konnte sein Fahrzeug gerade noch rechtzeitig aussteuern. Glücklicherweise wurde niemand verletzt, und es kam zu keinen Sachschäden. Die eingesetzten Polizeibeamten räumten die Gegenstände von der Fahrbahn und brachten sie an ihre ursprünglichen Plätze zurück.

Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr aufgenommen und sucht nun nach Zeugen. Personen, die in der Nacht zum Dienstag im Bereich „Am Kühlhaus / Wustrower Weg“ verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu den Tätern geben können, werden gebeten, sich zu melden.

Hinweise nimmt der Inspektionsdienst Nord unter der Telefonnummer 0361/5743-22100 sowie unter Nennung der Vorgangsnummer 0208721 entgegen.

Gefährlicher Ausflug auf der A9: Polizei rettet vermissten Shiba Inu „Simba

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Ein entlaufener Hund hat in der Nacht zu Montag auf der Autobahn 9 für einen Polizeieinsatz gesorgt. Das Tier war am Sonntagabend gegen 22:10 Uhr zwischen den Anschlussstellen Triptis und Dittersdorf in Fahrtrichtung München mitten auf dem linken Fahrstreifen unterwegs.

Die alarmierten Streifenbeamten reagierten schnell, um Schlimmeres zu verhindern:

  • Autobahn ausgebremst: Die Polizisten stauten den nachfolgenden Verkehr auf der Richtungsfahrbahn gezielt ab, um den Gefahrenbereich zu sichern.
  • Hund eingefangen: Der zunächst verängstigte und bissige Shiba Inu mit einem dunklen, mit Metallsternen verzierten Halsband konnte von den Beamten beruhigt und sicher an der Leine im Streifenwagen untergebracht werden.
  • Abgabe im Tierheim: Das Tier wurde ins Tierheim Schleiz gebracht. Beim Auslesen des Mikrochips fanden sich zwar keine direkten Kontaktdaten, jedoch ein entscheidender Hinweis auf den Ort Moßbach.

Die Suche nahm schlussendlich ein glückliches Ende: Bei dem Ausreißer handelte es sich um den vermissten Hund „Simba“. Seine Halterfamilie konnte ihn wenig später wohlbehalten im Tierheim Schleiz wieder in Empfang nehmen.

Streit um Bier und Gratis-Döner in Greiz: Mann mit Machete bedroht

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Am Montagabend ist es in einem Dönerimbiss in Greiz zu einem Polizeieinsatz gekommen. Ein Zechstreit zwischen einem Gäste-Kunden und dem Betreiber des Geschäfts gipfelte in einer angeblichen Bedrohung mit einer großen Klinge.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Ermittler hatte ein 47-jähriger Mann den Imbiss betreten. Er konsumierte dort ein Bier für 2,50 Euro und forderte anschließend einen kostenlosen Döner. Als der Mann feststellte, dass er das Getränk nicht bezahlen konnte, geriet er mit dem 41-jährigen Gastronomen aneinander.

Laut Aussagen des 47-Jährigen soll der Streit im weiteren Verlauf eskaliert sein:

  • Machetenähnliches Messer: Der Betreiber habe eine große, machetenähnliche Klinge ergriffen und damit in Richtung des Mannes gestikuliert.
  • Rauswurf gefordert: Gleichzeitig forderte der Wirt den Zahlungsunfähigen auf, das Geschäft umgehend zu verlassen.

Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand. Die herbeigerufene Polizei befragte die Beteiligten und stellte deren Identitäten fest. Dem 47-Jährigen wurde ein Platzverweis sowie ein Hausverbot für den Imbiss erteilt. Die Ermittlungen der Polizei zum genauen Geschehensablauf dauern an.

Auseinandersetzung in Gera-Zwötzen: Zwei Mädchen bei Angriff verletzt

Am Montagabend ist es im Geraer Ortsteil Zwötzen zu einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen, bei der zwei Mädchen verletzt wurden. Die Polizei Gera hat die Ermittlungen wegen Körperverletzung und Beleidigung aufgenommen.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Ermittler trafen eine 13-Jährige und eine 18-Jährige in der Fritz-Reuter-Straße zunächst auf eine 42-jährige Frau. Zwischen den Beteiligten entbrannte ein verbaler Streit, in dessen Verlauf die ältere Frau die beiden Mädchen beleidigt haben soll.

Kurz darauf kamen zwei weitere Jugendliche im Alter von 14 und 18 Jahren hinzu, woraufhin die Situation eskalierte:

  • Schläge gegen den Kopf: Die 18-jährige Tatverdächtige soll der 18-jährigen Geschädigten mehrfach mit der Hand gegen den Kopf geschlagen haben, sodass diese zu Boden ging.
  • Gezielte Attacke auf operiertes Bein: Anschließend setzte sich die Angreiferin auf das Bein des Opfers, welches erst vor Kurzem operiert worden war.
  • Weiterer Übergriff: Zeitgleich soll die 14-jährige Beteiligte der 13-jährigen Geschädigten mit der Hand ins Gesicht geschlagen haben.

Den beiden verletzten Mädchen gelang es schließlich, vom Tatort zu flüchten und die Polizei zu alarmieren. Die vor Ort eingetroffenen Beamten sicherten Beweisfotos, befragten die Beteiligten und führten Gefährderansprachen durch. Die Ermittlungen zum genauen Hergang dauern an.

Spektakuläre Verfolgungsfahrt durch Südthüringen: Rauschgift, Unfälle, Hubschraubereinsatz und Festnahme

Eine nächtliche Verkehrskontrolle in Ilmenau führte in der Nacht zu einer wilden Flucht über mehrere Landkreisgrenzen hinweg. Erst im rund 40 Kilometer entfernten Themar konnte die Polizei einen 41-jährigen Autofahrer stoppen – allerdings nicht ohne erheblichen Widerstand.

Alles begann gegen 03:15 Uhr in der Schleusinger Straße in Ilmenau. Polizeibeamte beabsichtigten, den Fahrer eines Renaults zu kontrollieren. Anstatt anzuhalten, gab der 41-Jährige jedoch Gas und versuchte, sich der Überprüfung mit überhöhter Geschwindigkeit zu entziehen. Auf seiner rücksichtslosen Flucht kollidierte der Wagen unter anderem mit einem Zaun und einem Verkehrszeichen, setzt die Fahrt jedoch ungeachtet der Schäden fort. Zur Unterstützung der Verfolgung forderten die Beamten auch einen Polizeihubschrauber an.

Im Bereich Themar gelang es den Einsatzkräften schließlich, den Flüchtigen zu stoppen. Bei der anschließenden Festnahme leistete der Mann massiven Widerstand und musste von den Beamten mit Handfesseln fixiert werden. Ein Polizeibeamter erlitt dabei leichte Verletzungen.

Die Gründe für die Flucht lieferte die anschließende Überprüfung rasch:

  • Keine Fahrerlaubnis: Der 41-Jährige besaß keinen gültigen Führerschein.
  • Fahren unter Drogen: Ein Drogentest reagierte positiv auf Amphetamin und Methamphetamin.
  • Keine Zulassung: Der gefahrene Renault war weder zugelassen noch versichert.

Der Mann wurde vorläufig festgenommen. Gegen ihn wurden mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Großeinsatz in Zeulenroda-Triebes: Lagerhalle einer Agrargenossenschaft abgebrannt – 25-Jähriger festgenommen

In der Nacht zu Montag ist auf dem Gelände einer Agrargenossenschaft an der Landesstraße bei Zeulenroda-Triebes ein verheerender Brand ausgebrochen. Eine Lagerhalle, in der unter anderem landwirtschaftliche Erzeugnisse gelagert wurden, brannte dabei in voller Ausdehnung. Der entstandene Sachschaden wird nach ersten Schätzungen im niedrigen siebenstelligen Bereich angesiedelt.

Der Brand wurde gegen 00:45 Uhr festgestellt. Aufgrund der enormen Rauchentwicklung veranlasste die Rettungsleitstelle umgehend eine Warnmeldung über das Modulare Warnsystem (MoWaS), um die Bevölkerung in der Umgebung zu schützen. Die angerückten Feuerwehr- und Rettungskräfte sicherten den Bereich weiträumig ab und leiteten umfangreiche Löschmaßnahmen ein.

Im Zuge der ersten Maßnahmen geriet ein 25-jähriger Deutscher in das Visier der Ermittler. Er steht nach derzeitigem Erkenntnisstand im direkten Zusammenhang mit dem Brandgeschehen. Details zur konkreten Tatbegehung, der genauen Ursache sowie den Hintergründen hält die Polizei derzeit mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen noch unter Verschluss.

Die Kriminalpolizeiinspektion Gera hat zusammen mit der Polizeiinspektion Greiz die Arbeit aufgenommen. Die Spezialisten der Kriminalpolizei waren vor Ort, um Spuren zu sichern und den genauen Geschehensablauf zu rekonstruieren. Die Ermittlungen dauern an.

Treppenhausbrand in Erfurt-Ilversgehofen: Einwohner und Hund evakuiert

Ein aufmerksamer Anwohner hat am frühen Samstagmorgen einen Brand im Erfurter Ortsteil Ilversgehofen bemerkt und womöglich Leben gerettet. Gegen 05:30 Uhr war im Papiermühlenweg aus bislang ungeklärter Ursache ein Feuer im Treppenhaus eines Wohngebäudes ausgebrochen.

Insgesamt 20 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Erfurt rückten umgehend aus und brachten den Brand schnell unter Kontrolle. Während des Einsatzes wurden drei Personen sowie ein Hund sicher aus dem Gebäude gerettet.

Hoher Verrußungsschaden – Kriminalpolizei ermittelt

Verletzt wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand. Das Treppenhaus des Wohnhauses wurde durch das Feuer jedoch stark verrußt. Der entstandene Sachschaden wird von der Polizei derzeit auf rund 5.000 Euro geschätzt.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen vor Ort übernommen, um die genaue Brandursache zu klären. Eine Brandstiftung kann derzeit nicht ausgeschlossen werden.

Polizei bittet um Zeugenhinweise

Zur Aufklärung des Geschehens sucht die Kriminalpolizeiinspektion Erfurt nach Zeugen. Personen, die sich am frühen Samstagmorgen im Bereich des Papiermühlenwegs aufgehalten oder verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich zu melden.

Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Erfurt unter der Telefonnummer 0361/574324602 unter Angabe der Vorgangsnummer 0207189/2026 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.