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Kontrollen in Nordhausen decken zahlreiche Verstöße bei Lkw auf

Beamte des Inspektionsdienstes Nordhausen führten am Dienstag umfangreiche Fahrzeugkontrollen im Stadtgebiet durch. Die Bilanz fällt ernüchternd aus: Bei fünf der sechs kontrollierten Lastkraftwagen stellten die Einsatzkräfte Mängel fest.

Neben mangelhaft gesicherter Ladung und Verstößen gegen die vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten trafen die Beamten auf einen Fahrer, der komplett ohne gültige Fahrerlaubnis am Steuer saß. Besorgniserregend war auch der Zustand eines Kühllasters für Lebensmittel: Bei einer gemessenen Innentemperatur von 13 Grad transportierte das Fahrzeug Frischfleisch – vorgeschrieben ist hier eine Kühlkette von maximal 4 Grad.

Die Ergebnisse des Kontrolltags unterstreichen nachdrücklich, wie notwendig diese regelmäßigen Überprüfungen im Straßenverkehr sind.

Nach Granatenfund in Auleben: Panne bei Munitionstransport legt A71 kurzzeitig lahm

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Eine erfolgreiche Bergung mit ungeplantem Nachspiel: Nachdem die Einsatzkräfte am Mittwoch auf einem Feld zwischen Auleben und Aumühle eine Granate sicherstellen konnten, kam es beim anschließenden Abtransport zu einem Zwischenfall auf der Autobahn 71.

Wie die Landespolizeiinspektion Nordhausen mitteilt, geriet das Transportfahrzeug des Bergungsdienstes auf dem Weg zur Entschärfungsstätte wegen eines technischen Defekts ins Stocken. Das Auto war nicht mehr fahrbereit und musste auf der A71 auf Höhe Stotternheim anhalten.

Kurzzeitige Vollsperrung der A71 wegen Umladearbeiten

Da das Fahrzeug hochexplosive und gefährliche Ladung an Bord hatte, mussten die Einsatzkräfte vor Ort besondere Sicherheitsvorkehrungen treffen. Die Autobahn wurde für die Dauer der Bergungs- und Umladearbeiten in beide Richtungen kurzzeitig voll gesperrt.

Ein Ersatzfahrzeug der Bergungsfirma traf zügig am Ereignisort ein. Nach dem reibungslosen Umladen des Kampfmittels konnte die Sperrung wieder aufgehoben und die Fahrt zur gefahrlosen Vernichtung der Granate fortgesetzt werden.

Tischgesellschaften für 160 Tische gesucht: Südthüringens größte Kaffeetafel lädt nach Meiningen ein

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Wer sitzt am 20. September zwischen 14 und 18 Uhr mit wem an einem Tisch? Für Südthüringens größte Kaffeetafel unter dem Motto „Meiningen is(s)t zusammen“ werden ab sofort Tischgesellschaften gesucht. Ob Vereine, Unternehmen, Institutionen, Familien, Freundeskreise oder Nachbarschaften: Alle Gruppen können sich zusammenhängende Plätze kostenfrei sichern – bereits ab sechs Personen und auch für deutlich größere Runden.

Anlässlich des 160. Jubiläums der Krönung von Herzog Georg II. werden in der Meininger Innenstadt insgesamt 160 Tische zu einer langen, festlich gedeckten Kaffeetafel zusammengestellt. Vom Platz an der Kapelle über den Marktplatz bis in die Georgstraße gilt dann das Motto: Platz nehmen, Kaffee trinken, Kuchen genießen und miteinander ins Gespräch kommen. Auch in Bad Liebenstein wird gefeiert – in der einstigen Sommerresidenz des Herzogs im Altensteiner Park findet am selben Tag ebenfalls eine Kaffeetafel zu Ehren Georgs II. statt.

Ein Tisch? Zwei Tische? Oder gleich vier?

Wer gemeinsam kommt, soll auch zusammen sitzen können. Ob sechs Vereinsfreunde, zwölf Kolleginnen und Kollegen oder eine große Runde mit 30 und mehr Personen: Die Sitzplätze werden im Vorfeld so geplant, dass jede Tischgesellschaft zusammen Platz findet.

Gerade Vereine, Firmen und Institutionen aus Meiningen und der gesamten Region sind herzlich eingeladen, ihre Teams, Mitglieder oder Belegschaften zusammenzutrommeln und Teil dieser Aktion zu werden. Denn genau davon lebt „Meiningen is(s)t zusammen“: Viele unterschiedliche Menschen begegnen sich an einer gemeinsamen Tafel.

  • Reservierung: Ab 6 Personen kostenfrei möglich
  • Kontakt: Tourist-Information Meiningen
  • Telefon: 03693 44650
  • E-Mail: touristinfo@meiningen.gmbh

Kaffee und Tee gehen aufs Haus

Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt: Die Stadt Meiningen und der DRK-Kreisverband Meiningen spendieren allen Gästen Kaffee und Tee.

Der eigens für diesen Anlass gebackene Kuchen stammt vom Backhaus Nahrstedt sowie von engagierten Vereinen aus den Ortsteilen. Der Verkauf (1,50 Euro pro Stück) wird von den Schülerinnen und Schülern des Abschlussjahrgangs des Evangelischen Gymnasiums übernommen, die damit ihre Abikasse aufbessern. Für das genutzte Mehrweggeschirr wird ein Pfand von 3,50 Euro erhoben – etwas Kleingeld im Portemonnaie ist an diesem Nachmittag also von Vorteil.

Rahmenprogramm, Musik und spontane Gäste

Auch für gute Unterhaltung ist gesorgt: Die Walking Band „Temple of Boom“ zieht entlang der Kaffeetafel und sorgt für musikalische Stimmung, ergänzt durch kleine Highlights und Aktionen für Groß und Klein. In unmittelbarer Nähe, in der Zwingergasse, findet zeitgleich das traditionelle Zwingergassenfest mit zahlreichen Angeboten für Familien statt.

Spontan vorbeikommen erlaubt: Eine Reservierung ist übrigens keine Pflicht. Auch Kurzentschlossene sind herzlich willkommen und finden garantiert einen freien Platz an der Kaffeetafel. Wer jedoch sicherstellen möchte, mit der eigenen Gruppe zusammenzusitzen, sollte die Gelegenheit nutzen und frühzeitig reservieren.

Nach Auffahrunfall in Zeulenroda-Triebes: 23-Jähriger wird handgreiflich und bedroht Unfallgegner

Ein Verkehrsunfall in Zeulenroda-Triebes ist am Dienstagabend komplett eskaliert. Was als gewöhnlicher Auffahrunfall begann, mündete im Bereich Lohweg/Ernst-Thälmann-Allee in eine handfeste Auseinandersetzung, Nötigung und einen Polizeieinsatz.

Ellenbogenschlag ins Gesicht und Drohungen

Nach dem Zusammenstoß gerieten die Unfallbeteiligten rasch in einen heftigen Streit. Dabei ging ein 23-jähriger Deutscher auf einen gleichaltrigen Unfallbeteiligten zu und bedrohte ihn. Unter anderem versuchte der Mann, sein Gegenüber mit Nachdruck dazu zu drängen, die Schuld am Unfall auf sich zu nehmen.

Im weiteren Verlauf der Konfrontation wurde der 23-Jährige handgreiflich: Er schlug dem anderen Mann mit dem Ellenbogen ins Gesicht. Der Geschädigte wies nach ersten Erkenntnissen keine sichtbaren Verletzungen auf.

Aggressiver Täter hatte 1,65 Promille

Auch als die alarmierte Polizei am Unfallort eintraf, beruhigte sich die Lage nicht. Der Tatverdächtige trat den Beamtinnen und Beamten weiterhin äußerst aggressiv gegenüber. Um die Situation unter Kontrolle zu bringen und die polizeilichen Maßnahmen durchzuführen, mussten die Einsatzkräfte den Mann zu Boden bringen und ihm Handfesseln anlegen. Widerstand leistete er dabei nicht mehr.

Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest erklärte womöglich das entgleiste Verhalten: Der Test ergab bei dem 23-Jährigen einen Wert von 1,65 Promille.

Gegen den Mann wurden mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet – unter anderem wegen Körperverletzung, Bedrohung und Nötigung.

Polizei vollstreckt drei Haftbefehle in Apolda: 49-Jähriger leistet Widerstand und muss ins Gefängnis

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Ein bereits polizeibekannter Mann ist am Dienstag in Apolda von den Einsatzkräften festgenommen worden. Gegen den 49-Jährigen lagen gleich drei offene Haftbefehle vor, die von der Polizei vollstreckt wurden.

Widerstand zwecklos

Als die Beamtinnen und Beamten die polizeiliche Maßnahme durchsetzen wollten, versuchte der Mann sich der Vollstreckung zunächst zu widersetzen. Den Einsatzkräften gelang es jedoch schnell, die Situation unter Kontrolle zu bringen und den 49-Jährigen zu überwältigen.

55 Tage Haft in Suhl-Goldlauter

Da der Festgenommene eine ausstehende Geldstrafe in Höhe von knapp 1.900 Euro vor Ort nicht bezahlen konnte, wurde er im Anschluss direkt in die Justizvollzugsanstalt Suhl-Goldlauter überstellt. Dort muss der Mann nun eine 55-tägige Ersatzfreiheitsstrafe absitzen.

Feuerwehreinsatz in Rockensußra: Mann greift Einsatzkräfte an und beleidigt Polizeibeamte

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Ein vermeintlicher Gebäudebrand in Rockensußra führte am Dienstagabend gegen 18:40 Uhr zu einem Eskalationseinsatz für Feuerwehr und Polizei. In der Dorfstraße war aus einer alten Schmiede dichter Rauch gedrungen, der nicht nur über den Schlot entwich und daher die Rettungskräfte auf den Plan rief.

Angriff bei der Ursachenforschung

Als die Kameraden der Feuerwehr das Gebäude betraten, um den Grund für die starke Rauchentwicklung zu untersuchen, entdeckten sie einen offen betriebenen Schlachtkesseleinsatz. Noch bevor die Einsatzkräfte die Situation sichern konnten, wurden sie von einem anwesenden Mann unvermittelt angegriffen. Der Mann versuchte, die Feuerwehrleute gewaltsam am weiteren Betreten des Gebäudes zu hindern. Dennoch gelang es den Kräften, das unsachgemäß betriebene Feuergefäß rasch abzulöschen.

Mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet

Auch gegenüber den hinzugerufenen Polizeibeamten zeigte sich der Mann weiterhin äußerst renitent und bedachte die Einsatzkräfte mit Beleidigungen. Da der Mann unter Alkoholeinfluss stand, ordnete die Staatsanwaltschaft eine Blutentnahme an.

Der Vorfall hat für den Mann nun umfangreiche rechtliche Konsequenzen. Vor Ort stellte sich heraus, dass in der Feuerstelle unter anderem Haus- und Unrat sowie alte Fensterrahmen verbrannt wurden. Die Polizei leitete daher gleich mehrere Verfahren ein:

  • Tätlicher Angriff auf Rettungskräfte sowie Beleidigung zum Nachteil der Polizeibeamten
  • Verdacht der Luftverunreinigung
  • Unerlaubter Umgang mit Abfällen

Granatenfund bei Auleben: Sperrkreis eingerichtet, keine Verkehrseinschränkungen

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Ein verdächtiger Fund auf einem Feld nahe Auleben hat am Mittwoch den Einsatz von Polizei und Rettungskräften ausgelöst. Passanten hatten den metallischen Gegenstand im Bereich zwischen Auleben und der Aumühle entdeckt und umgehend die Polizei verständigt.

Vor Ort bestätigte sich der Verdacht: Nach ersten Erkenntnissen der Beamten handelt es sich bei dem Objekt augenscheinlich um eine Granate.

Evakuierungsradius eingerichtet

Zur sicheren Bergung der Munitionsreste forderten die Einsatzkräfte einen spezialisierten Delaborierungsdienst an. Um eine Gefährdung für die Bevölkerung auszuschließen, wurde rund um die Fundstelle ein Sperrkreis von etwa 300 Metern gezogen.

Für Anwohner und Verkehrsteilnehmer gibt es vorerst Entwarnung: Beeinträchtigungen für den Straßen- und Bahnverkehr bestehen derzeit nicht und werden laut aktuellen Informationen der Polizei auch im weiteren Verlauf nicht erwartet.

Jena: DFB-Pokalspiel sorgt am Sonntag für Einschränkungen am Südbad-Parkplatz

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Wer am kommenden Sonntag, dem 23. August 2026, einen Besuch im Südbad plant, muss sich beim Parken umstellen: Wegen des DFB-Pokalspiels zwischen dem FC Carl Zeiss Jena und dem SV Darmstadt 98 bleibt der Parkplatz des Südbads von 8:00 bis 18:00 Uhr vollgesperrt. Ab 18:00 Uhr steht die Fläche allen Badegästen wieder wie gewohnt offen.

Badebetrieb läuft uneingeschränkt weiter

Das Südbad sowie die Strandbar haben trotz des Fußballevents regulär geöffnet. Die Jenaer Bäder bitten alle Gäste, am Sonntag nach Möglichkeit auf Bus und Bahn umzusteigen oder die Anreise zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu planen.

Spannender Kanusport am Schleichersee

Zusätzlich findet am Wochenende (22. und 23. August) der 18. Jenaer Kanu-Sprint des USV Jena auf dem Schleichersee statt. Die Rennen starten am Samstag um 10:00 Uhr und am Sonntag bereits ab 8:45 Uhr. Für Besucher des Südbads entstehen durch die Wassersportveranstaltung keinerlei Beeinträchtigungen.

Räuberischer Diebstahl in Erfurt: Ladendieb mit Messer unterwegs

Wegen einer Tafel Schokolade im Wert von knapp zwei Euro hat sich ein 34-jähriger Mann am Montagmittag am Erfurter Moskauer Platz Ärger mit der Justiz eingehandelt. Gegen den Tatverdächtigen wird nun wegen Diebstahls mit Waffen ermittelt.

Nach Angaben der Polizei steckte der Mann die Schokolade gegen 14:15 Uhr in einem Supermarkt in seine Hosentasche und wollte den Kassenbereich passieren, ohne die Ware zu bezahlen. Ein aufmerksamer Marktmitarbeiter bemerkte den Diebstahl und stellte den 34-Jährigen im Ausgangsbereich zur Rede.

Mitarbeiter leicht verletzt – Messer in der Tasche entdeckt

Anstatt stehenzubleiben, versuchte der Ladendieb zu flüchten und stieß den Angestellten zur Seite. Der Mitarbeiter erlitt dabei leichte Verletzungen, ließ sich jedoch nicht beirren und konnte den Mann bis zum Eintreffen der alarmierten Polizeibeamten festhalten.

Bei der anschließenden Durchsuchung des Tatverdächtigen machten die Polizisten eine gefährliche Entdeckung: In seiner Tasche führten sie ein griffbereites Einhandmesser mit und stellten dieses umgehend sicher. Da sich der Mann vor Ort weiterhin aggressiv, unkooperativ und aufbrausend zeigte, mussten ihm die Beamten vorübergehend Handschellen anlegen.

Nachdem sich der 34-Jährige wieder beruhigt hatte und alle prozessualen Maßnahmen abgeschlossen waren, wurde er aus dem Polizeigewahrsam entlassen. Ihn erwartet nun ein entsprechendes Ermittlungsverfahren.

Ungewöhnlicher Diebstahl in Sollstedt: Unbekannte stehlen Bauteil der Fußbodenheizung aus Kirche

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Bislang unbekannte Täter haben aus einer Kirche in der Dorfstraße in Sollstedt ein wichtiges technisches Bauteil der Fußbodenheizung entwendet. Wie die Polizei mitteilte, handelt es sich bei der Beute um ein Schaltmodul, das direkt im Altarraum installiert war.

Da das Gotteshaus – wie bei Kirchen üblich – für Besucher durchgehend geöffnet ist, konnten die Täter das Gebäude ungehindert betreten. Nach ersten Erkenntnissen gingen die Unbekannten äußerst zielgerichtet vor, um das spezielle Modul zu demontieren.

Zusammenhang mit weiterem Fall in Niedersachswerfen wird geprüft

Der Vorfall in Sollstedt ist kein Einzelfall im Landkeis Nordhausen: Bereits am vergangenen Wochenende war in Niedersachswerfen das Steuerteil einer technischen Anlage gestohlen worden. Ob zwischen den beiden Taten ein Zusammenhang besteht, ist derzeit Gegenstand der laufenden polizeilichen Ermittlungen.

Die Polizei fragt nun nach Zeugen: Wer hat im Bereich der Kirche in der Dorfstraße verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet, die mit dem Diebstahl in Verbindung stehen könnten?

Sachdienliche Hinweise nimmt der Inspektionsdienst Nordhausen unter der Telefonnummer 03631/960 unter Angabe des Aktenzeichens 0208901 entgegen.