FCC Jena: Spielrechte für die Frauenmannschaft nun beim FCC

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Der FF USV Jena überträgt die Spielrechte auf den FCC. Mit dieser Entscheidung wurden die Bestrebungen der letzten Wochen und Monate, zukünftig gemeinsame Wege zu gehen, manifestiert.

So wird mit Wirkung ab 1. Juli 2020 und mit der bereits vorliegenden Zustimmung des DFB das Spielrecht aller Mannschaften des FF USV Jena auf den FC Carl Zeiss Jena übertragen. Mit Beginn der neuen Spielzeit werden die Frauen- und Mädchenmannschaften der U12, U14, U17, U17II und der U21 in die Organisation des FC Carl Zeiss Jena e.V. übergehen. Die 1. Frauen-Mannschaft könnte sich zukünftig in der Struktur der FC Carl Zeiss Jena Fußball Spielbetriebs GmbH wiederfinden Das bisher einzige Frauenteam des FC Carl Zeiss Jena wird ab der kommenden Saison als „Dritte“ am Spielbetrieb teilnehmen und somit erhalten bleiben.

Günther Reißmann, Vorstandsmitglied des FF USV Jena: „Wir haben zwei Jahre dieses Baby gepäppelt, und nun sind wir so weit, dass beide Vereine sich dazu entschieden haben, die Spielrechte des Mädchen- und Frauenfußballs des FF USV an den FCC zu übertragen, so dass wir zukünftig die Chance haben, gemeinsam unter einem Dach zu agieren.“

Für FCC-Präsident Klaus Berka ist diese Entscheidung nicht weniger als ein „wichtiger Meilenstein“:  „Dass wir diesen Weg gehen wollten, ist nicht neu, nun sind wir jedoch diesen letzten wichtigen Schritt gegangen, der ein ganz wichtiger in der Geschichte des FCC und für dessen Entwicklung darstellt. Dass wir nun an diesem Punkt sind, ist das Verdienst vieler Mitstreiter in den Clubs und der Stadt Jena, bei denen ich mich an dieser Stelle ganz herzlich für die Kooperation bedanken möchte, mit der es letztlich gelang, so manche Hürde aus dem Weg zu räumen.“

Zur Bedeutung für die Sportstadt Jena äußerte sich der für den Sport der Saalestadt zuständige Dezernent Benjamin Koppe: „Wir haben als Stadt den Prozess der Spielrechtübertragung ja schon seit längerer Zeit positiv begleitet und sahen uns hier stets in einer unterstützenden Vermittlerrolle. Und ich denke, dass uns diese in den letzten Jahren gut gelungen ist. Die Frauen und Mädchen im FC Carl Zeiss Jena, der als Marke begriffen werden kann, zu integrieren, war länger im Gespräch. Wir haben uns als Stadt sowohl zum FCC als auch zum FF USV Jena bekannt und beide Clubs unterstützt. Mit der Entscheidung im letzten Jahr, den FCC auch als Sponsor zur Seite zu stehen, haben wir ein klares Signal gesendet. Wir verstehen den FCC als Marke, als einen überregionalen Botschafter unserer Stadt. Durch den gemeinsamen Weg beider Vereine senden wir als Stadt nach außen eine klare Botschaft. Eine ebenso klare Botschaft ist, dass wir als Stadt, und hierbei zähle ich natürlich ausdrücklich die Stadtwerke hinzu, zu den zugesagten Unterstützungen auch im Sponsoringbereich stehen.“

Quelle

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