UPDATE – Thüringen: Impfungen von Lehrkräften und Erziehern und Erzieherinnen bereits ab Donnerstag

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UPDATE: Thüringen wird ab Donnerstag, 25. Februar 2021, Impf-Termine für das Personal in Kindertageseinrichtungen, Grundschulen und Förderschulen anbieten. Nachdem sich die Gesundheitsministerinnen und -minister der Länder und des Bundes gestern darauf geeinigt hatten, diese Gruppen in der Impf-Priorisierung vorzuziehen, soll die notwendige Anpassung der Bundes-Impfverordnung bereits morgen erfolgen. Damit ist der Weg für die gestern angekündigte Verfahrensweise zur Impfung der genannten Personengruppen frei.


Die Gesundheitsministerinnen und -minister von Bund und Ländern wollen heute, Montag 22. Februar 2021, entscheiden, Grundschullehrerinnen und -lehrer sowie Erzieherinnen und Erzieher an Kindergärten und Schulhorten bei der Impfpriorität aus Gruppe 3 in Gruppe 2 vorzuziehen. Thüringens Gesundheitsministerin Heike Werner hat dazu in Aussicht gestellt, das in Thüringen damit ab Sonntag diese Pädagoginnen und Pädagogen geimpft werden, wenn der Bund die zu erwartende Entscheidung schnell rechtlich nachvollzieht.

Dazu erklärt Bildungsminister Helmut Holter: „Das ist eine sehr wichtige Entscheidung. Ich habe mich bereits seit Dezember dafür stark gemacht, Impfungen von Lehrerinnen und Lehrern sowie von Erzieherinnen und Erziehern nicht unter „ferner liefen“ zu behandeln, sondern als Aufgabe mit hoher Priorität. Die im Bildungsbereich Beschäftigten verdienen diesen Schutz. Wenn es jetzt im Grundschulbereich losgeht, dann ist das gut. Die pädagogische Arbeit mit Kindern erfordert Nähe. Erklärungen, Trost und Einfühlungsvermögen gehen mit social distancing oft nur schwer zusammen, oder die pädagogische Arbeit und die Beziehung zu den Kindern und Jugendlichen leidet. Daher ist die heutige Entscheidung ein wichtiger Meilenstein, um das Recht auf Bildung und Betreuung und das Recht auf körperliche Unversehrtheit weiter in Einklang zu bringen. Die baldige Impfung unserer Pädagoginnen und Pädagogen wird ein großer Schritt hin zu mehr Sicherheit in den Einrichtungen. Die angekündigten Laientests zur Selbstanwendung werden diesen längst überfälligen Schritt hoffentlich bald ergänzen.“

Und weiter:

„Feste Gruppen, Wechselunterricht, Maskenpflicht im Unterricht, das Aussetzen der Präsenzpflicht auf Antrag, regelmäßige Testungen und die Möglichkeit für Beschäftigte mit Risikomerkmalen, vom Präsenzunterricht freigestellt zu werden sind Schritte, die wir schon gegangen sind, um die Sicherheit in Schulen und Kindertageseinrichtungen zu erhöhen. Mit der schrittweisen Wiederöffnung der Einrichtungen und vor dem Hintergrund noch unbekannter Gefahren durch mutierte Virusvarianten, ist die Impfung unserer Grundschullehrerinnen und -lehrer sowie von Erzieherinnen und Erzieher jetzt die nächste Säule der Pandemiebekämpfung.“

Quelle

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