Donnerstag, 13. Mai 2021

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Kosmetik ohne Mikroplastik

Mikroplastik ist eine echte Gefahr für die Umwelt und die Gesundheit. Deswegen sollten Verbraucher darauf achten, Kosmetik ohne Mikroplastik zu verwenden. Es gibt mittlerweile eine große Bandbreite an Pflegeprodukten, die komplett ohne Mikroplastik auskommen. Allerdings setzen nach wie vor diverse Hersteller aus unterschiedlichen Gründen weiter auf Mikroplastik. Für Verbraucher ist es deswegen entscheidend, die einzelnen Produkte genau zu vergleichen und gezielt Kosmetik ohne Mikroplastik auszuwählen. Dieser Ratgeber stellt einige Informationen bereit, mit denen die Suche nach geeigneten Produkten leichter fällt.

Darum ist Mikroplastik so gefährlich

Mikroplastik ist eine massive Belastung für die Umwelt. Da die Plastikteile kleiner als 5 mm sind, können sie von modernen Kläranlagen kaum erkannt und herausgefiltert werden. Das bedeutet, dass das Plastik in die Gewässer gelangt und hierdurch auf die Felder und in die Luft. Somit nehmen die Menschen das Plastik über die Nahrung auf, was unabsehbare Auswirkungen auf die Gesundheit hat. Zudem befindet sich in den Meeren schon heute unglaublich viel Mikroplastik, das beispielsweise Pestizide bindet und andere negative Auswirkungen auf das Ökosystem hat.

Mikroplastik aus Kosmetika tritt in direkten Kontakt mit dem Körper. Es ist somit nicht ausgeschlossen, dass Teile davon aufgenommen werden und die Gesundheit negativ beeinflussen. Zudem wird das Plastik in den Abfluss gespült und in die Kanalisation gegeben. All dies lässt sich durch die Auswahl von Kosmetik ohne Mikroplastik vermeiden. Doch auch in anderen Bereichen ist es möglich, gezielt auf Plastik zu verzichten. So kommen in Saalfeld in Zukunft beispielsweise plastikfreie Hundekot-Beutel zum Einsatz.

Bewusst auf Kosmetik ohne Mikroplastik setzen

Mittlerweile gibt es eine beachtliche Anzahl von Marken, die bewusst und vollständig auf Mikroplastik verzichten. Mit gutem Beispiel gehen beispielsweise Charlotte Meentzen und Dr Hauschka voran. Die Artikel dieser Hersteller sind frei von Mikroplastik und verwenden stattdessen umweltfreundliche und gesundheitsschonende Alternativen. Wer sich gezielt über Kosmetika informieren möchte, die frei von Mikroplastik sind, findet unter www.kosmetikfuchs.de/spezialkategorie/kosmetik-ohne-mikroplastik viele nützliche Tipps, Tricks und Produkte.

Neben dieser kleinen Auswahl gibt es heutzutage schon viele Unternehmen, die sich gezielt von Mikroplastik abwenden. Für Verbraucher bedeutet das, dass sie einen umfassenden Anbietervergleich durchführen sollten. So sehen sie, in welchen Kosmetika Mikroplastik enthalten ist, und können gezielt Produkte auswählen, wo dies nicht der Fall ist. Das bereitet ein wenig Mühe, lohnt sich im Namen der Umwelt und der eigenen Gesundheit aber auf jeden Fall.

Diese Pflegeprodukte sind ohne Mikroplastik erhältlich

Mikroplastik ist vor allem in Peelings, Duschgel und Shampoos enthalten. Hier haben sie die Aufgabe, die Reinigungswirkung zu unterstützen und Verschmutzungen zu beseitigen. Gerade bei solchen Produkten gibt es jedoch umweltfreundliche Alternativen, die eine ebenso gute Reinigungswirkung bieten. Deswegen lohnt sich hier ein Vergleich besonders.

Mittlerweile steht eine große Auswahl an Kosmetikprodukten zur Verfügung, die komplett ohne Mikroplastik auskommen. Hierzu zählen beispielsweise Hydro Balsam, Carotin Feuchtigkeitscremes und Kräuterlotionen. Solche Artikel setzen auf natürliche Bestandteile, die sowohl der Umwelt als auch der menschlichen Gesundheit zugute kommen. Gerade bei Augenpflegebalsam und kollagenhaltigen Artikeln sollte darauf geachtet werden, mikroplastikfreie Varianten zu wählen. Ähnliches gilt für Lifting Cremes, glättende Tagescremes und vitalisiserende Nachtcremes.

Aus diesen Gründen setzen manche Hersteller auf Mikroplastik

Es stellt sich die Frage: Wenn Mikroplastik so schädlich für die Umwelt und die Gesundheit ist, warum setzen dann nach wie vor viele Hersteller bei ihren Produkten darauf? Das liegt vor allem daran, dass Mikroplastik in Sachen Reinigung eine hohe Wirksamkeit mitbringt. So dient es beispielsweise in Gesichtspeelings dazu, Verschmutzungen zuverlässig abzuschleifen und dafür zu sorgen, dass selbst festsitzende Beläge entfernt werden können.

Des Weiteren ist Mikroplastik in Sonnencremes in der Lage, eine weichere Textur zu erzielen, wodurch das Auftragen besonders angenehm ist und sich gut anfühlt. Nicht zuletzt dient Mikroplastik häufig als Emulgator. Es sorgt dafür, dass unterschiedliche Komponenten, die in einem Kosmetikartikel vereint werden sollen, miteinander verbunden werden können und die gewünschten Wirkungen erzielen. Die Nachteile, die sich aus dem Mikroplastik ergeben, sind jedoch so erheblich, dass die Vorteile egalisiert werden. Deswegen sollten Verbraucher ausschließlich auf Kosmetik ohne Mikroplastik setzen.

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