Erfurt: SEK nimmt mutmaßlichen Messerangreifer fest

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Heute Morgen gegen 6:00 Uhr verletzte ein Täter zwei Passanten im Bereich des Erfurter Wiesenhügels. Vermutlich mit einem Messer fügte er seinen Opfern Schnittverletzungen zu. Die schwer verletzten deutschen Männer im Alter von 45 und 68 Jahren wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht und dort operiert. Die Polizei fahndete mit Hochdruck nach dem Mann. Dabei kamen ein Polizeihubschrauber und ein Fährtenhund zum Einsatz.

Aus der Bevölkerung gingen zahlreiche Zeugenhinweise ein, die durch die Polizei geprüft wurden. Durch intensive kriminalpolizeiliche Ermittlungen wurde ein 32-jähriger deutscher Tatverdächtiger bekannt gemacht. Dieser ist wegen Gewalt- und Eigentumsdelikten bekannt und in der Vergangenheit psychisch auffällig gewesen. Der Mann wurde am Nachmittag verletzt in seiner Wohnung angetroffen. Die Verletzungen hat sich der Tatverdächtige mutmaßlich selbst zugefügt. Die Festnahme des 32-Jährigen erfolgte durch Spezialeinheiten des Landeskriminalamtes. Aufgrund seines gesundheitlichen Zustandes wurde der Tatverdächtige in ein Krankenhaus gebracht.

Die Hintergründe der Tat sind noch unklar. Nach bisherigen Erkenntnissen kannten sich Täter und Opfer nicht. Anhaltspunkte für eine politisch motivierte Tat liegen nicht vor. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Vorwurfs der gefährlichen Körperverletzung. Gegenwärtig können keine weiteren Auskünfte erteilt werden. Für zukünftige Anfragen steht die Staatsanwaltschaft Erfurt zur Verfügung.

Quelle.

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