Jena: JES Verkehrsgesellschaft wird bei den Stadtwerken eingegliedert

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Alle Unterschriften sind gesetzt. Ab sofort stehen der Jenaer Nahverkehr und die JES Verkehrsgesellschaft offiziell unter dem Dach der Stadtwerke Jena in einer

Mutter-Tochter-Beziehung. Der eingeschlagene Weg der interkommunalen Zusammenarbeit in Jena und im Saale-Holzland-Kreis konnte damit weiter intensiviert und auf eine neue Ebene gebracht werden. Voraussichtlich Anfang Mai tritt zum ersten Mal der neue Aufsichtsrat des Jenaer Nahverkehrs in seiner komplett neuen Besetzung zusammen.

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Zuvor besiegelten heute (4. April 2022) in einem gemeinsamen Pressetermin Oberbürgermeister Dr. Thomas Nitzsche, Landrat Andreas Heller, die Geschäftsführerin der Stadtwerke Claudia Budich sowie der Geschäftsführer des Jenaer Nahverkehrs und der JES Verkehrsgesellschaft Andreas Möller die neue Verbundenheit. Im Mittelpunkt der zukünftigen Zusammenarbeit beider Verkehrsunternehmen steht, Mobilität als Kernbestandteil der Daseinsvorsorge in einem gemeinsamen Verkehrsraum Jena-Saale-Holzland anzubieten. Der öffentliche Nahverkehr nimmt eine zentrale Rolle ein sowohl im Hinblick auf die Erreichung klimapolitischer Ziele als auch auf die konkrete Lebensqualität der Menschen in Stadt und im Landkreis.

Dazu sagte Oberbürgermeister Dr. Thomas Nitzsche: „Die Verbindung von JES und JNV ist ein großer und wichtiger Meilenstein in der Kooperation zwischen Jena und dem Saale-Holzland-Kreis. Dass die JES eine 100-prozentige Tochtergesellschaft des JNV wird, erlaubt es uns, die Nahverkehrspläne aufeinander abzustimmen und zwischen Stadt- und Regionalverkehr eine noch vorteilhaftere Verzahnung herzustellen. Diese Verbindung der beiden Nahverkehrsgesellschaften ist ein starkes Signal. Hier wird konkret, wie wir gemeinsam als eine Region denken und handeln, die sowohl wirtschaftliches Wachstum und Investition als auch Klimaschutz fest im Blick hat.“

„Wir alle wissen: Nahverkehr in Stadt und Land – das sind eigentlich zwei verschiedene Schuhe. In der Stadt ist eine hohe Taktung von Fahrten auf vergleichsweise kleinem Raum möglich. Auf dem Land geht es darum, viele kleine und größere Orte in der Fläche zu bedienen“, erklärt Landrat Andreas Heller. „Das zu verknüpfen, war die Herausforderung dieser Zusammenarbeit. Ich bin froh, dass uns dies gelungen ist, und ich bin überzeugt, dass unser gemeinsamer Nahverkehr jetzt auf zwei gesunden, festen Füßen steht. Jetzt geht es darum, aus der Verbindung unserer beiden Unternehmen einen Gewinn für alle Seiten und vor allem für die Menschen, die Busse und Bahnen nutzen, zu machen.“

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