Oberhof bewirbt sich nicht für die Biathlon WM 2021

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Die Biathlon Hochburg Oberhof hat die Bewerbung für die WM 2021 zurückgezogen. Die Entscheidung ist durchaus nachvollziehbar, da es mit der Nordischen Ski WM in diesem Jahr bereits ein Großereignis in Deutschland stattfindet. Wie Stefan Schwarzbach, Pressesprecher des Deutschen Skiverbandes, jüngst mitteilen würde zwei solche Events sowohl die finanziellen wie auch materiellen, personellen und organisatorischen Kapazitäten überschreiten. Nach 2004 in Oberhof und 2012 in Ruhpolding soll allerdings 2020 wieder eine Biathlon WM in Deutschland stattfinden. Biathlon steht mittlerweile auch bei den Buchmachern hoch im Kurs. Auf die Titelkämpfe kann bei einer Vielzahl von Anbietern gewettet werden. Wer noch nach einem Bonus für Pferderennen sucht kann den besten Anbieter mit einem Klick hier finden.

Bewerbung für 2020 steht

Durch den Rückzug spart Oberhof Bewerbungskosten von rund 30.000 Euro, welche bei der Internationalen Biathlon Union (IBU) gezahlt werden müssen. Nun liegen natürlich die ganzen Hoffnung auf der Bewerbung für 2020. Die Entscheidung hierüber fällt beim IBU Kongress vom 1. bis 4. September im moldawischen Chisinau. Mit Mesto na Morave (CZE), Pokljuka (SLO) und Antholz (ITA) gibt es einige namhafte Mitbewerber. Für Spannung ist bis zum Entscheid also in jedem Falle gesorgt.

Auch im kommenden Herbst müssen Fans in Oberhof nicht auf Spitzensport verzichten. Zwischen 10. September und 23. Oktober werden in der Wintersport Hochburg gleich sechs Deutsche Meisterschaften ausgetragen. Es handelt sich dabei ausschließlich um olympische Disziplinen mit insgesamt 15 Entscheidungen. Los geht es mit den Biathleten, anschließend sind die Langläufer dran.

Negative Schlagzeilen rund um Oberhof

Oberhof ist aktuell noch aus anderen Gründen in den Schlagzeilen, die allerdings nicht sehr positiv sind. Es betrifft die Rückzahlungen nach dem ausgefallenen Biathlon Weltcup. Bisher wurden erst rund 70 Prozent der zurückgeforderten Ticketverkäufe erstattet. Die Verantwortlichen begründen dies mit einem hohen Verwaltungsaufwand begründet. So muss die zuständige Mitarbeiterin rund 8.000 Formulare bearbeiten. Pro Tag können jedoch nur etwa 100 erledigt werden. Tobias Grosse, Chef der Skisport GmbH Oberhof teilte gegenüber dem MDR mit, dass bis Ende August alle Anträge bearbeitet sein sollen. Er könne den Aärger der Fans verstehen, versicherte jedoch, dass alle Beteiligten Bemüht seien, das Ganze so schnell als möglich zu regeln. Man darf gespannt sein, ob Oberhof den Zuschlag für die WM erhält. Läuft alles wie gewünscht, darf bereits jetzt für einen kalten Winter gebetet werden. Auf Skirollern wird ebenfalls um Meisterehren gekämpft. Weitere Entscheidungen fallen beim Bob, Skeleton und den nordischen Kombinierern.

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