Gotha: 10,8 Mio Euro für Gewerbegebiet-Erweiterung

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Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee hat einen Förderbescheid über 10,8 Millionen Euro an den Oberbürgermeister der Stadt Gotha, Knut Kreuch, übergeben. Die Gelder fließen in die Erweiterung der Flächen des Industrie- und Gewerbegebietes Gotha-Süd. Sie stammen aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW).

Die Investitionskosten belaufen sich auf über 16 Millionen Euro, die GRW-Förderung beträgt folglich 75 Prozent. Ende 2026 sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein. Die Stadt Gotha erweitert mit diesem Projekt ihr bestehendes Gewerbegebiet um 47,6 Hektar, das direkt an der B247 (Zubringer zur A4) südlich der Stadt Gotha in der Nähe der Friedenstein-Kasernen liegt. Die vorgesehene Erweiterung schließt sich in südlicher Richtung der Dr.-Troch-Straße und westlich zwischen der Bundesstraße B 247 und Uelleben unmittelbar an.

„Die geplante Baumaßnahme schafft Flächen für Erweiterungen, die dringend gebraucht werden. Denn das Gewerbegebiet Gotha-Süd ist in seiner jetzigen Größe bereits fast vollständig ausgelastet und vermarktet. Schon jetzt liegen mehrere Anfragen von Unternehmen für Investitionen am Standort vor. Damit einer gehen viele Chancen für Neuansiedlungen, von der die regionale Wirtschaftsstruktur profitieren wird“, sagte Tiefensee anlässlich der Bescheidübergabe.

Konkret umfassen die anstehenden Erschließungsarbeiten unter anderem die Baufeldfreimachung (dazu zählen auch archäologische Untersuchungen), den Bau einer Verbindungsstraße zur vorhandenen Dr.-Troch-Straße, eine neue Trinkwasserleitung, den Einbau von Zisternen zur Löschwasserversorgung sowie neue Abwasseranlagen, die Regen- und Schmutzwasser getrennt ableiten. Dazu kommen umfassende Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen zum Schutz und zur Entwicklung von Natur und Landschaft. 

Die Erschließung des schon vorhandenen Gewerbegebietes Gotha-Süd wurde in den 1990-Jahren mit mehreren Vorhaben im Rahmen der GRW-Infrastrukturförderung unterstützt. Damals wurden Investitionen in Höhe von rund zehn Millionen Euro mit 4,15 Millionen Euro bezuschusst.

Quelle

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