Schweinepest: Tierische Küchenabfälle nicht selbst kompostieren

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Der Erreger der Afrikanischen Schweinepest ist zwar für den Menschen ungefährlich, doch für die heimische Tierwelt ist er das nicht. Um das Vorrücken der Krankheit zu verhindern, bittet der Zweckverband Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt Jena-Saale-Holzland (ZVL) die Bevölkerung, folgende Hinweise bei der Beseitigung von tierischen Küchenabfällen zu beachten:

Informationen über die Beseitigung von tierischen Küchenabfällen

Im Zuge des zwar langsamen aber doch stetigen Vorrückens der Afrikanischen Schweinepest innerhalb der Europäischen Union möchte der Zweckverband Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt Jena-Saale-Holzland alle Mitbürgerinnen und Mitbürger darauf hinweisen, sämtliche Lebensmittel bzw. Reste von Lebensmitteln, die nicht vollständig durcherhitzte Bestandteile aus Schweinefleisch beinhalten, nicht zu kompostieren oder über die Biotonne zu entsorgen.

Dies betrifft auch Rohwürste (z.B. Salami, Knackwürste) und Räucherwaren wie Rohschinken. In diesen Lebensmitteln kann das für den Menschen ungefährliche Virus der Afrikanischen Schweinepest über Wochen bis Monate infektiös bleiben und könnte somit über Schädlinge, wie Mäuse oder Ratten, aber auch durch Vögel in der heimischen Tierwelt verbreitet werden und sich im Wildschweinebestand ausbreiten oder gar einen Hausschweinebestand infizieren.

Bitte entsorgen Sie entsprechende Lebensmittel über die Restmülltonne, da die anschließende Verbrennung des Mülls eventuell enthaltene Viren unschädlich macht.

Ein Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest in Deutschland hätte für die gesamte Bevölkerung weitreichende, einschneidende Konsequenzen, helfen Sie dabei diesen zu verhindern.

Quelle

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