Gera bekommt 10 neue E-Busse

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Die GVB Verkehrs- und Betriebsgesellschaft Gera mbH treibt den Ausbau ihrer elektrisch betriebenen Busflotte weiter voran. Das Unternehmen hat vom Energieministerium einen Förderbescheid über 4,4 Millionen Euro aus EU-Mitteln erhalten. Mit dieser Unterstützung werden zehn zusätzliche Elektrobusse sowie die notwendige Ladeinfrastruktur angeschafft. Bis spätestens 2029 sollen damit insgesamt 16 E-Busse im Stadtgebiet unterwegs sein.

Energieminister Kummer betonte die Vorteile der modernen Fahrzeuge: „Elektrobusse machen den Nahverkehr attraktiver. Sie sind leise, umweltfreundlich und entsprechen dem Stand der Technik. Viele Verkehrsunternehmen in Thüringen sammeln damit bereits sehr positive Erfahrungen. Dank der EU-Förderung können wir das Angebot für die Bürgerinnen und Bürger erweitern und gleichzeitig die Unternehmen finanziell entlasten. Die Förderung gleicht die höheren Anschaffungskosten für Fahrzeuge und Ladeinfrastruktur aus.“

Landesweit werden im Jahr 2026 rund 46 emissionsfreie Busse – sowohl Elektro- als auch Wasserstoffbusse – im öffentlichen Nahverkehr unterwegs sein, die durch EU-Mittel unterstützt wurden. Neben Gera sollen auch in Meiningen, Suhl, Leinefelde und Jena weitere E-Busse in Betrieb gehen. Schon jetzt fahren Elektrobusse unter anderem im Wartburgkreis, im Landkreis Nordhausen, in Heilbad Heiligenstadt, Bad Langensalza, Jena sowie in Suhl/Zella-Mehlis. In Weimar sind zudem geförderte Wasserstoffbusse im Einsatz. Zusätzlich zu den EU-geförderten Fahrzeugen ergänzen weitere emissionsfreie Busse den ÖPNV in Thüringen.

Hintergrund: Seit 2017 hat das Energieministerium rund 45 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) für den Ausbau eines nachhaltigen und zukunftsfähigen Nahverkehrs mit emissionsfreien Fahrzeugen bereitgestellt. Gefördert wurden nicht nur die Fahrzeuge selbst, sondern auch Ladeinfrastruktur sowie Umbauten von Depots und Werkstätten. Der Fördersatz liegt bei bis zu 70 Prozent, während die Verkehrsunternehmen einen Eigenanteil von 30 Prozent tragen. Die aktuelle Förderperiode läuft noch bis 2029.

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