Tierquälerei in Greiz: Hund geschlagen und Polizisten wüst beschimpft

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Wegen eines Falls von grausamer Tierquälerei mussten Beamte der Polizeiinspektion Greiz am Montagabend ausrücken. Aufmerksame Zeugen hatten gegen 20:30 Uhr in der Rosa-Luxemburg-Straße Alarm geschlagen, nachdem sie einen Mann beobachtet hatten, der brutal auf seinen eigenen Hund einschlug und nach dem Tier trat. Beim Eintreffen der Streifenwagen vor Ort bot sich den Einsatzkräften ein Bild, das die Schilderungen der Passanten traurigerweise bestätigte.

Hund aus der Gefahrenzone gerettet

Um den Vierbeiner vor weiteren Misshandlungen zu schützen, fackelten die Beamten nicht lange: Sie trennten das sichtlich verängstigte Tier von seinem Halter und übergaben es vorerst in die sichere Obhut eines örtlichen Tierheims. Dort wird der Hund nun tierärztlich betreut und aufgepäppelt.

Aggressiv und betrunken: Halter geht auf Polizisten los

Für den 47-jährigen Tierhalter hatte der Einsatz damit jedoch noch kein Ende. Der Mann, der den Angaben zufolge eine deutliche Alkoholfahne aufwies, zeigte sich im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen vollkommen uneinsichtig. Stattdessen richtete er seine Aggressionen nun gegen die Staatsgewalt: Er überzog die eingesetzten Beamten mit einer Reihe von ehrverletzenden und wüsten Beleidigungen.

Einen angebotenen Atemalkoholtest verweigerte der rabiate Mann strikt. Die Quittung für sein Verhalten folgte auf dem Fuße: Die Polizei hat gegen den 47-Jährigen gleich mehrere entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet – sowohl wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz als auch wegen Beamtenbeleidigung.

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