Schüsse im Erfurter Norden: Polizei sucht Zeugen nach Verstoß gegen das Waffengesetz

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CO²-Pistole (oben) und Schreckschusspistole (unten)

In der Nacht zu Samstag kam es im Erfurter Norden zu einem größeren Polizeieinsatz. Ein Zeuge hatte kurz nach Mitternacht Schüsse gemeldet. Die Beamten leiteten umgehend eine Fahndung nach den Tätern ein. Der Vorfall ereignete sich am frühen Samstagmorgen (04.07.2026) in der Bukarester Straße. Gegen 01:20 Uhr hörte ein aufmerksamer Zeuge mehrere Schussgeräusche aus dem Bereich und alarmierte geistesgegenwärtig über den Notruf die Polizei.

Hülsen von Schreckschusswaffen sichergestellt

Die kurze Zeit später am Einsatzort eintreffenden Streifenwagenbesatzungen sperrten den betroffenen Bereich ab und suchten den Tatort nach Spuren ab. Dabei stießen die Beamten auf mehrere abgefeuerte Patronenhülsen. Nach einer ersten kriminaltechnischen Begutachtung handelte es sich dabei um Schreckschussmunition. Die Hülsen wurden von den Polizisten als Beweismittel sichergestellt.

Ermittlungen laufen – Täter flüchtig

Trotz einer sofort eingeleiteten, großflächigen Fahndung mit mehreren Streifenwagen im Erfurter Norden gelang den unbekannten Tätern noch vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte die Flucht. Sie konnten im Nahbereich nicht mehr festgestellt werden.

Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf einen Verstoß gegen das Waffengesetz eingeleitet. Sachdienliche Hinweise zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen, die sich zur Tatzeit in der Bukarester Straße aufgehalten haben, nimmt jede Polizeidienststelle entgegen.

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