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Selbstgebauter Sprengkörper auf Feld bei Erfurt entdeckt

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Ein Spaziergänger hat am späten Freitagnachmittag auf einem Feld zwischen Erfurt und dem Ortsteil Salomonsborn einen verdächtigen Gegenstand entdeckt und umgehend die Polizei alarmiert. Nach einer ersten Einschätzung der Einsatzkräfte handelte es sich bei dem Fund um einen offenbar selbstgebauten und unsachgemäß hergestellten Sprengkörper.

Um die Situation professionell zu bewerten und zu sichern, wurden Spezialkräfte des Landeskriminalamtes (LKA) Thüringen hinzugezogen. Die Experten nahmen den Gegenstand vor Ort in Augenschein und transportierten ihn ab. Nach Angaben der Polizei bestand zu keinem Zeitpunkt eine akute Gefahr für die Bevölkerung.

Die Ermittler haben die Arbeit aufgenommen und eine Strafanzeige wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Waffengesetz gegen Unbekannt gefertigt. Zeugen, die im Bereich des Fundortes verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Erfurt: Fünfjähriges Mädchen bei Verkehrsunfall in der Bonifaciusstraße schwer verletzt

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Ein schwerer Verkehrsunfall hat sich am Freitagnachmittag im Erfurter Stadtgebiet ereignet. Gegen 16:00 Uhr verunglückte ein fünfjähriges Kind in der Bonifaciusstraße und zog sich dabei schwere Verletzungen zu.

Nach Angaben der Polizei befuhr eine 61-jährige Autofahrerin mit ihrem Skoda die Bonifaciusstraße aus Richtung Brühler Straße kommend in stadteinwärtiger Richtung. Auf der gegengerichteten Fahrspur stadtauswärts hatte sich zu diesem Zeitpunkt aufgrund des einsetzenden Berufsverkehrs ein langer Rückstau gebildet.

Unvermittelt trat das fünfjährige Mädchen zwischen den im Stau wartenden Fahrzeugen hindurch auf die Fahrbahn, ohne auf den fließenden Verkehr der freien Spur zu achten. Das Kind rannte seitlich gegen den Skoda der 61-Jährigen, die Glück im Unglück mit geringer Geschwindigkeit unterwegs war.

Durch den Zusammenstoß stürzte das Mädchen auf den Asphalt und erlitt eine Fraktur am Bein. Ein umgehend alarmierter Rettungsdienst versorgte das Kind an der Unfallstelle und brachte es zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Erfurter Krankenhaus.

Am Pkw der Unfallbeteiligten entstand lediglich ein geringer Sachschaden in Form von Lackkratzern. Die Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen.

Wohnung verwüstet und ausgeräumt: Vier Einbrecherinnen in Bad Langensalza auf frischer Tat überrascht

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Ein ungewöhnlicher Einbruch rief am frühen Freitagmorgen die Polizei in Bad Langensalza auf den Plan: Kurz vor 6:00 Uhr meldete eine Zeugin den Einbruch in die Wohnung einer Bekannten in der Gutenbergstraße.

Die Anruferin hatte vor Ort zwei Einbrecherinnen überrascht, die sich noch widerrechtlich in den Räumlichkeiten aufhielten. Im Rahmen der ersten Befragungen und der Anzeigenaufnahme stellte sich das Ausmaß der Tat heraus: Insgesamt waren zuvor vier Frauen gewaltsam in die Wohnung eingedrungen.

Die Täterinnen durchsuchten die Räume gründlich und hinterließen ein Bild der Verwüstung. Sie entwendeten Gegenstände sowie Medikamente im Gesamtwert von über 1.000 Euro. Ein Ermittlungserfolg zeichnet sich jedoch bereits ab: Die Geschädigte konnte der Polizei gegenüber alle vier mutmaßlichen Täterinnen namentlich benennen. Die weiteren Ermittlungen der Polizei dauern an.

Erneuter Alarmeinsatz in Heiligenstadt: Buttersäure bestätigt sich nicht

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Große Aufregung am Donnerstagabend in der Albert-Schweitzer-Straße: Ein Anwohner meldete der Feuerwehr einen verdächtigen und stechenden Geruch aus dem Kellerbereich eines Mehrfamilienhauses. Da erst im Juli unbekannte Täter in dem Gebäude Buttersäure verteilt hatten und die Berufsfeuerwehr Heiligenstadt damals zu einem aufwendigen Einsatz ausrücken musste, lag der Verdacht auf einen erneuten Anschlag nahe.

Die alarmierten Einsatzkräfte rückten umgehend aus und untersuchten den Kellerbereich mit spezieller Messtechnik. Glücklicherweise gaben die Messgeräte Entwarnung: Buttersäure konnte diesmal nicht festgestellt werden. Der zwar tatsächlich vorhandene, äußerst beißende Geruch hatte eine andere Ursache — er war auf abgelagerte Tierfäkalien zurückzuführen.

Illegale Tierentsorgung in Sachsenburg: Polizei sucht Halter und Zeugen

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Ein Fund an einem Feldweg bei Sachsenburg (Kyffhäuserkreis) beschäftigt derzeit die Polizei: Am Mittwochabend meldete ein 40-jähriger Mann die illegale Entsorgung zahlreicher verendeter Haustiere.

Der Zeuge hatte den Umzugskarton entdeckt, in dem mehrere verendete Hasen, Meerschweinchen und Vögel abgelegt und verscharrt worden waren. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei müssen die Tiere innerhalb von 24 Stunden vor dem Fund an dem Feldweg deponiert worden sein. Die genaue Todesursache der Kleintiere ist bislang unklar und Gegenstand der weiteren Ermittlungen.

Zeugenaufruf der Polizei Artern

Die Polizei sucht nun nach dem Eigentümer der Haustiere sowie nach Hinweisen zu den genauen Umständen ihres Todes.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizeistation Artern unter der Telefonnummer 0361/5743 65 555 unter Angabe des Aktenzeichens 0223975 entgegen.

Großbrand auf Vierseitenhof in Jützenbach: Über 600.000 Euro Sachschaden

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Ein Großbrand im thüringischen Jützenbach (Landkreis Eichsfeld) hat am frühen Donnerstagmorgen einen Feuerwehreinsatz ausgelöst. In der Jützenbacher Straße geriet aus bislang ungeklärter Ursache die Scheune eines Vierseitenhofs in Brand. Das Feuer breitete sich rasch auf weitere Gebäudeteile des Anwesens aus. Nach ersten Schätzungen der Polizei beläuft sich der entstandene Sachschaden auf über 600.000 Euro.

Eigentümer behindert Einsatzkräfte

Die Löscharbeiten der Einsatzkräfte gestalteten sich vor Ort schwieriger als üblich. Nach Angaben der Landespolizeiinspektion Nordhausen störte der Eigentümer des Anwesens die Arbeit der Feuerwehrkräfte beharrlich. Um einen geordneten und sicheren Einsatz zu gewährleisten, mussten Polizeibeamte schließlich freiheitsbeschränkende Maßnahmen gegen den Mann durchsetzen.

Straßensperrung wegen der Löscharbeiten

Aufgrund des Ausmaßes des Brandes und des Einsatzes der Feuerwehr musste die Landstraße 1012 im Bereich der Einsatzstelle für den Verkehr vollständig gesperrt werden.

Die Ermittlungen zur genauen Brandursache wurden von der Kriminalpolizei aufgenommen und dauern an.

Versuchte sexuelle Nötigung in Heilbad Heiligenstadt: Polizei sucht Zeugen

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Die Kriminalpolizeiinspektion Nordhausen bittet um Hinweise aus der Bevölkerung zu einem Vorfall im Landkreis Eichsfeld: Am Dienstagabend, dem 27. Januar 2026, ist eine Frau in einem Mehrfamilienhaus in Heilbad Heiligenstadt von einem bislang unbekannten Täter angegriffen worden.

Täter flüchtet nach Gegenwehr

Gegen 21:00 Uhr betrat die Frau den Hauseingang eines Wohngebäudes in der Wilhelmstraße. Dort wurde sie überraschend von dem Unbekannten attackiert. Nach bisherigen Erkenntnissen beabsichtigte der Mann, das Opfer zu überwältigen und sexuelle Handlungen an ihr vorzunehmen.

Die Frau leistete Gegenwehr und konnte den Angriff erfolgreich abwehren. Daraufhin brach der Täter sein Vorhaben ab und flüchtete durch den Hinterausgang des Gebäudes in Richtung eines angrenzenden Tierbedarfsgeschäftes.

Täterbeschreibung und Zeugenaufruf

Der flüchtige Täter wird wie folgt beschrieben:

  • Größe: ca. 175 cm
  • Alter: geschätzt 17 bis 20 Jahre
  • Erscheinungsbild: mitteleuropäischer Phänotyp, normale Statur
  • Bekleidung: dunkle Kleidung, darunter eine schwarze Sweatjacke mit Kapuze

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen unter dem Aktenzeichen 0023335 aufgenommen. Personen, die den Vorfall beobachtet haben oder Angaben zur Identität und zum Fluchtweg des Täters machen können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizeiinspektion Nordhausen unter der Telefonnummer 03631-960 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Vorfahrtsfehler mit tödlichen Folgen: 86-jährige Fußgängerin stirbt nach schweren Zusammenstoß in Schmalkalden

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Ein tragischer Verkehrsunfall hat am Mittwochnachmittag in Schmalkalden das Leben einer 86-jährigen Frau gefordert. Nach einem Zusammenstoß zweier Fahrzeuge geriet ein Pkw auf den Gehweg und erfasste die Seniorin.

Zusammenstoß an Einmündung löst Kettenreaktion aus

Nach Angaben der Polizei befuhr ein 37-jähriger Autofahrer am Nachmittag die Renthofstraße. An der Einmündung zum Hedwigsweg missachtete er die Vorfahrt einer von rechts kommenden 62-jährigen Autofahrerin. Im Einmündungsbereich kam es zur Kollision der beiden Fahrzeuge.

Durch die Wucht des Aufpralls geriet der Wagen des 37-Jährigen nach links auf den Gehweg. Dort erfasste das Fahrzeug eine 86-jährige Fußgängerin frontal. Das Auto prallte anschließend gegen eine Hausecke, wodurch die Seniorin eingeklemmt und schwer verletzt wurde.

Seniorin erliegt ihren Verletzungen – Notfallkräfte vor Ort

Die Rentnerin wurde von den Rettungskräften befreit und umgehend mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Dort erlag die 86-Jährige jedoch wenig später ihren schweren Verletzungen.

Fahrer unter Alkoholeinfluss: Blutentnahme und Gutachter im Einsatz

Im Rahmen der Unfallaufnahme führten die Polizeibeamten bei dem 37-jährigen Unfallverursacher einen Atemalkoholtest durch. Dieser ergab einen Wert von 0,32 Promille. Daraufhin ordneten die Beamten eine Blutentnahme an und stellten den Führerschein des Mannes sicher.

Zur genauen Rekonstruktion des Unfallhergangs kam vor Ort ein Unfallsachverständiger zum Einsatz. Die Ermittlungen zum genauen Ablauf dauern an.

CSD und Tag der offenen Tür: Erfurt stellt sich am Samstag auf Großveranstaltungen und Sperrungen ein

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Am kommenden Samstag, den 5. September 2026, stehen in der thüringischen Landeshauptstadt zwei große Ereignisse an: Neben dem Christopher Street Day (CSD) in der Innenstadt lädt der Thüringer Landtag zum Tag der offenen Tür ein. Die Landespolizeiinspektion Erfurt bereitet sich auf einen umfassenden Einsatz vor, um einen sicheren und reibungslosen Ablauf beider Veranstaltungen zu gewährleisten.

Buntes Treiben in der Innenstadt: Bis zu 3.000 CSD-Teilnehmer erwartet

Der Christopher Street Day startet um 13:00 Uhr mit einer Auftaktkundgebung auf dem Domplatz. Ab 13:30 Uhr zieht der Demonstrationszug durch die Erfurter Innenstadt. Die Route führt vom Domplatz über die Maximilian-Welsch-Straße, Bonemilchstraße, den Benaryplatz, die Walkmühlstraße und die Neuwerkstraße bis zum Anger. Von dort geht es weiter über die Krämpferstraße, den Juri-Gagarin-Ring und die Bahnhofstraße sowie erneut über den Anger zurück zum Domplatz, wo der Aufzug gegen 16:00 Uhr eintreffen soll. Die finale Abschlusskundgebung ist bis etwa 20:00 Uhr angesetzt. Die Veranstalter rechnen mit bis zu 3.000 Teilnehmern.

Bereits ab 12:00 Uhr startet am Willy-Brandt-Platz eine Zubringer-Demonstration mit erwarteten 300 Teilnehmenden. Diese zieht über die Bahnhofstraße, den Anger und den Fischmarkt direkt zum Domplatz, um sich dem CSD anzuschließen.

Tag der offenen Tür im Thüringer Landtag

Zeitgleich öffnet der Thüringer Landtag in der Jürgen-Fuchs-Straße von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr seine Türen für die Öffentlichkeit. Zu diesem Anlass werden rund 5.000 Besucherinnen und Besucher erwartet, die einen Blick hinter die Kulissen der Landespolitik werfen möchten.

Verkehrsbeeinträchtigungen und Hinweise der Polizei

Aufgrund der Versammlungen, des Aufzugs sowie der polizeilichen Sicherheitsmaßnahmen ist im gesamten Innenstadtbereich mit zeitweisen Sperrungen und Einschränkungen im Straßenverkehr zu rechnen. Besondere Engpässe stellen sich unter anderem im Baustellenbereich des Juri-Gagarin-Rings ein.

Die Polizei bittet alle Verkehrsteilnehmer sowie Gäste der Stadt, die Beeinträchtigungen bei ihrer Reiseplanung zu berücksichtigen und entsprechend mehr Zeit einzukalkulieren.

Schüsse im Lunapark gemeldet: Polizeieinsatz in Leinefelde führt zu Festnahme

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Ein Großaufgebot der Polizei hat am Dienstagnachmittag in Leinefelde für Aufsehen gesorgt. Nach dem Hinweis eines 17-jährigen Jugendlichen konnten die Einsatzkräfte einen Tatverdächtigen festnehmen und im Anschluss mehrere Waffen sicherstellen. Der Jugendliche wählte am Nachmittag den Notruf, nachdem er im Bereich des örtlichen Lunaparks mehrere Schüsse gehört hatte. Kurz darauf beobachtete er einen Mann in einer Tarnjacke, der aus einem Gebüsch trat und eine Pistole in seiner Bauchtasche verstaute.

Die Polizei leitete umgehend eine Fahndung ein. Neben Kräften der Polizeiinspektion Eichsfeld kam dabei auch der Einsatzunterstützungszug aus Nordhausen zum Einsatz.

Festnahme und Wohnungsdurchsuchung

Der Fahndungserfolg stellte sich kurz nach 18:00 Uhr ein: Die Beamtinnen und Beamten konnten eine verdächtige Person ausfindig machen und in Gewahrsam nehmen. Der Mann wurde im Anschluss zweifelsfrei als der Gesuchte identifiziert. Direkt bei der Festnahme trug er keine Waffe bei sich.

Aufgrund der Gesamtlage ordnete ein Richter die Durchsuchung von zwei Objekten des Tatverdächtigen an. Dabei stießen die Ermittler auf erlaubnisfreie Waffen, darunter ein Luftgewehr sowie eine Schreckschusspistole. Die Kriminalpolizei prüft nun im Rahmen der laufenden Ermittlungen, ob die sichergestellte Schreckschusswaffe bei dem Vorfall im Lunapark eingesetzt wurde.