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Polizeieinsatz nach Äußerung eines Schülers in Schwallungen: Keine Gefahr für Schule

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Ein Polizeieinsatz hat am Donnerstagabend in Schwallungen für Aufmerksamkeit gesorgt, nachdem die Meininger Polizei Kenntnis von einer Äußerung eines Schülers erhalten hatte. Die Aussage wurde von den Beamten als mögliche Androhung einer Straftat zum Nachteil einer örtlichen Schule gewertet.

Die Polizei leitete umgehend alle erforderlichen Maßnahmen ein und prüfte die vorliegenden Informationen sorgfältig. In der Folge nahmen die Beamten Direktkontakt mit dem Schüler sowie dessen Elternhaus auf. Der Jugendliche begab sich im Anschluss freiwillig in medizinische Betreuung.

Oberstes Ziel aller polizeilichen Schritte war der bestmögliche Schutz der Schülerinnen und Schüler sowie des Schulpersonals. Nach aktuellem Ermittlungsstand der Polizei besteht und bestand zu keinem Zeitpunkt eine konkrete Gefahr für die Schule oder die sich dort aufhaltenden Personen.

Senioren in Treppenaufgang gefunden: 78-Jähriger erliegt schweren Verletzungen

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Nach einem Vorfall am Mittwochnachmittag in Hildburghausen gibt es traurige Gewissheit: Der 78-jährige Mann, der bewusstlos in einem Treppenaufgang an einem Haus in der Rosa-Luxemburg-Straße aufgefunden worden war, ist seinen schweren Verletzungen erlegen.

Die Polizeiinspektion Hildburghausen ermittelt zu den genauen Umständen des Unfallgeschehens und bittet die Bevölkerung dringend um Mithilfe.

Zeugenaufruf der Polizei

Gesucht werden Personen, die das Geschehen am Mittwoch im Zeitraum zwischen 13:30 Uhr und 14:00 Uhr beobachtet haben oder sachdienliche Hinweise geben können.

  • Sachdienliche Hinweise: Informationen nimmt die Polizeiinspektion Hildburghausen unter der Telefonnummer 03685-7780 entgegen.
  • Aktenzeichen: Bitte geben Sie bei Ihrer Meldung das Aktenzeichen 0230425/2026 an.

Thüringer Wirtschaft im Belastungstest: Tiefststände in der Digitalwirtschaft, doch Hoffnung bei Digital-Investitionen

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Die wirtschaftliche Lage in Thüringen verbleibt im dritten Quartal 2026 in einer anhaltenden Strukturkrise. Trotz einer Rekordbeteiligung von 874 Unternehmen am aktuellen Thüringer Geschäftsklimaindex (ZeTT-Radar) spiegeln die Ergebnisse ein angespanntes Umfeld wider. Als größte Herausforderung nannten die Befragten das Thema Bürokratie, das mit 76 Prozent die hohen Energiepreise (64 Prozent) als Spitzenreiter abgelöst hat.

Geschäftslage und Sektoren im Überblick

  • Industrie: Zeigt als einziger Sektor minimale Lichtblicke. Der Trendwert verbesserte sich durch gestiegene Erwartungen um 10 Indexpunkte auf -33, wenngleich die aktuelle Geschäftslage (-43) und die Exporterwartungen (-29) weiterhin im negativen Bereich verharren.
  • Bau- und Handwerksgewerbe: Befindet sich auf einem historischen Tiefpunkt. Mit einem Trendwert von -46 verzeichnet die Branche den zweitschlechtesten Wert seit 2020. Zudem kämpft hier jedes vierte Betriebsgewerbe (25 Prozent) mit akuten Existenzsorgen.
  • Dienstleistungen: Der Sektor verharrt auf sehr niedrigem Niveau (Trendwert: -46).
  • Digitalwirtschaft: Bricht massiv ein und markiert mit einem Trendwert von -35 den schlechtesten Wert seit Beginn der Messung. Besonders die Lagebeurteilung verschlechterte sich drastisch auf -47.

Investitionskrise und Arbeitsmarkt Eine breite Belebung der Wirtschaft ist vorerst nicht in Sicht. Die allgemeinen Investitionen bleiben über alle Branchen hinweg im Minus, wobei die Digitalwirtschaft mit -43 ebenfalls ein historisches Tief bei den Investitionen erreicht.

Am Arbeitsmarkt setzt sich der Negativtrend unvermindert fort:

  • Arbeitsumfang und Beschäftigung: Beide Indikatoren verbleiben in allen Hauptsektoren im negativen Bereich. Insbesondere die Industrie (-23) und die Digitalwirtschaft (-21) verzeichnen spürbaren Personalabbau.
  • Kurzarbeit: Während der Einsatz von Kurzarbeit im Bau und der Digitalwirtschaft zuletzt rückläufig war, planen Industriebetriebe, Dienstleister und Digitalunternehmen für das dritte Quartal 2026 wieder einen verstärktern Einsatz.

Digital-Investitionen als Lichtblick Einen deutlichen Gegenpol zur allgemeinen Schwäche bilden die Investitionen in digitale Technologien, die branchenübergreifend mehrheitlich positiv ausfallen:

  • Die Industrie erzielt bei den Digital-Investitionen mit einem Trendwert von +36 einen neuen Rekordwert seit Beginn der Datenerhebung.
  • Die Dienstleister verzeichnen mit einem Trendwert von +35 das höchste Niveau seit der Corona-Pandemie.
  • Auch im Bau- und Handwerksgewerbe (+15) sowie in der Digitalwirtschaft (+23) verbleiben die Digital-Investitionen klar im positiven Bereich.

In der Gesamtschau hält der Belastungstest für die Thüringer Unternehmen im dritten Quartal 2026 an, wobei die gezielte Digitalisierung derzeit als wichtigster Hoffnungsträger zur Überwindung der Krise dient.

Mitarbeiter bei räuberischem Diebstahl in Greizer Supermarkt verletzt

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Ein Diebstahl in einem Lebensmittelmarkt in der Reichenbacher Straße in Greiz ist am Donnerstagnachmittag eskaliert. Gegen 16:53 Uhr entwendete ein bislang unbekannter Täter mehrere Waren und wandte auf der Flucht körperliche Gewalt gegen das Marktpersonal an.

Nach bisherigen Erkenntnissen steckte der Mann zunächst eine Flasche Goldkrone in seine Gesäßtasche und verdeckte diese mit einer auffälligen orangefarbenen Arbeitsjacke. Ein Angestellter beobachtete den Vorgang über die Überwachungskameras. Nachdem der Unbekannte den Kassenbereich passiert hatte, ohne die Spirituose sowie weitere Produkte zu bezahlen, sprach ihn ein Mitarbeiter am Ausgang an.

Mitarbeiter erleidet Schürfwunde

Der Tatverdächtige versuchte umgehend zu flüchten und schob sich an dem Angestellten vorbei. Auch zwei weitere Marktmitarbeiter eilten herbei, um den Mann aufzuhalten. Der Unbekannte riss sich jedoch gewaltsam los und entkam. Bei dem Gerangel erlitt ein Mitarbeiter eine leicht verletzende Schürfwunde am linken Arm. Der Beutewert – bestehend aus der Flasche Goldkrone, zwei Packungen Gouda und zwei Dosen Red Bull – liegt bei rund 17 Euro.

Polizei sucht Zeugen

Die Polizeiinspektion Greiz hat die Ermittlungen wegen räuberischen Diebstahls aufgenommen, Fahndungsmaßnahmen eingeleitet und das Video material der Überwachungskameras gesichert.

Der gesuchte Täter wird wie folgt beschrieben:

  • Statur: ca. 1,80 Meter groß und kräftig
  • Erscheinungsbild: schütteres, graues Haar
  • Bekleidung: auffällige, orangefarbene Bauarbeiterjacke

Zeugen, die Hinweise zur Identität des Mannes oder zu dessen Fluchtrichtung geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Alkoholisiertes Herrchen prügelt Hund: Polizeieinsatz in Reinsdorf

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In Reinsdorf hat der Vorfall einer Tiermisshandlung am Donnerstagmorgen zu einem Polizeieinsatz geführt. Eine aufmerksame Zeugin verständigte die Beamten, nachdem sie beobachtet hatte, wie ein 66-jähriger Mann auf seinen Hund einschlug. Als Grund für den Übergriff gab der Mann an, dass das Tier nicht auf seine Befehle reagiert habe.

Eingetroffene Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Kyffhäuser leiteten umgehend ein Verfahren wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ein. Bei der anschließenden Überprüfung stellten die Polizisten fest, dass der 66-Jährige stark berauscht war – ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 3 Promille.

Der betroffene Hund erlitt nach ersten Erkenntnissen der Polizei durch die Schläge augenscheinlich keine Verletzungen.

Wurf mit Teller: Betrunkener Gast verletzt Bar-Mitarbeiterin in Erfurt

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n der Nacht zum Donnerstag, dem 10. September 2026, ist es in einer Erfurter Bar zu einem Übergriff auf eine Angestellte gekommen. Ein 21-jähriger Mann verletzte eine Mitarbeiterin, nachdem ihm aufgrund seines betrunkenen Zustands der Ausschank von weiteren Getränken verweigert worden war.

Gegen 01:00 Uhr hielt sich der bereits polizeibekannte Mann zusammen mit einem Begleiter in dem Lokal in der Schmidtstedter Straße auf. Als das Personal entschied, den beiden Männern keinen Alkohol mehr zu servieren, griff der 21-Jährige nach einem Teller und schleuderte diesen gezielt in Richtung der 37-jährigen Angestellten. Die Frau wurde von dem Wurfgeschoss an der Hand getroffen und erlitt leichte Verletzungen.

Nach der Tat ergriffen der Angreifer und sein Begleiter zu Fuß die Flucht. Im Rahmen einer umgehend eingeleiteten Fahndung konnte die Polizei den Tatverdächtigen wenig später in der Nähe des Tatorts ausfindig machen und stellen. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab bei dem Mann einen Wert von 1,5 Promille. Die Beamten haben ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung gegen den 21-Jährigen eingeleitet.

Havarie am Hermsdorfer Kreuz: Schwerlasttransport verliert massives Brückenteil

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Ein Zwischenfall mit einem Schwerlasttransport hat am Mittwochabend zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen am Hermsdorfer Kreuz geführt. Gegen 21:24 Uhr war ein 57-jähriger Lkw-Fahrer auf der Bundesautobahn 4 in Richtung Dresden unterwegs, um auf die Bundesautobahn 9 in Fahrtrichtung Berlin zu wechseln.

Während des Abbiegevorgangs blockierte aus bislang ungeklärter Ursache die Bremse des Sattelaufliegers. In der Folge löste sich die geladene Fracht – ein massives Brückenteil – und kam auf der Nebenfahrbahn der A9 in Richtung Berlin zum Liegen.

Durch umherfliegende Trümmerteile wurde ein nachfolgender Pkw beschädigt. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand. Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf mindestens 100.000 Euro.

Aufgrund der Ausmaße der Ladung gestalten sich die Bergungsarbeiten aufwendig. Schweres Gerät befindet sich im Einsatz, um das Brückenteil zu bergen und die Fahrbahn zu räumen.

Für die Dauer der Bergung bleibt die Überfahrt von der A9 in Fahrtrichtung Berlin auf die A4 in Richtung Frankfurt am Main gesperrt. Eine Umleitung ist eingerichtet: Der Verkehr wird am Hermsdorfer Kreuz über die A4 in Richtung Dresden bis zur Anschlussstelle Hermsdorf/Ost geleitet und führt von dort zurück auf die A4 in Fahrtrichtung Frankfurt am Main.

Siebenjähriger fährt mit Elektroquad gegen Transporter – Kind verletzt

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Am Mittwochabend ist es in einer Siedlung in Schmalkalden zu einem Verkehrsunfall gekommen, bei dem ein siebenjähriges Kind verletzt wurde. Wie die Meininger Polizei mitteilte, war der Junge mit einem Elektroquad auf der Straße unterwegs, als er die Kontrolle verlor und gegen einen am Straßenrand geparkten Transporter stieß.

Bei der Kollision zog sich das Kind Verletzungen am Arm zu. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden.

Im Rahmen der Unfallaufnahme stellten die eingetroffenen Polizeibeamten fest, dass das Elektroquad eine bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit von 24 km/h erreicht. Aufgrund dieser Geschwindigkeit hätte für das Fahrzeug eine Pflichtversicherung bestanden, die jedoch nicht vorlag. Gegen den Halter des Arbeits- bzw. Freizeitgeräts wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz eingeleitet.

Schwerer Motorradunfall auf der L1353 bei Windischleuba

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Auf der Landstraße 1353 zwischen Pöppschen und Windischleuba hat sich am Dienstagabend, 9. September 2026, ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Gegen 19:17 Uhr kam es dort zu einem Frontalzusammenstoß zwischen einem Motorrad und einem Auto.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war ein 58-jähriger Motorradfahrer auf der L1353 in Richtung Windischleuba unterwegs. Aus bisher ungeklärter Ursache geriet er mit seiner Maschine auf die Gegenfahrbahn und stieß frontal mit einem entgegenkommenden Pkw zusammen.

Der 58-Jährige zog sich bei der Kollision schwere Verletzungen zu. Nach der medizinischen Erstversorgung vor Ort flog ihn ein Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus. Der 34-jährige Autofahrer erlitt leicht Verletzungen.

An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Sie waren nicht mehr fahrbereit und mussten durch Abschleppdienste abtransportiert werden. Für die Rettungsarbeiten und die detaillierte Unfallaufnahme war die L1353 im betroffenen Abschnitt zeitweise vollständig gesperrt. Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen.

Auf der Felge in Jena unterwegs

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Das beherzte Eingreifen eines Polizeibeamten außer Dienst hat am Dienstagabend eine gefährliche Weiterfahrt im Jenaer Stadtgebiet beendet. Der Beamte war privat unterwegs, als ihm im Bereich des Ernst-Haeckel-Platzes ein massiv beschädigter Pkw auffiel.

Am Fahrzeug war das rechte Vorderrad so schwer beschädigt, dass der Pkw bereits direkt auf der Metallfelge fuhr. Der Polizist reagierte sofort, hielt das Fahrzeug an und verständigte eine Dienststreife zur Unterstützung.

Bordsteinkante übersehen: Weiterfahrt trotz Funkenflug

Bei der anschließenden Kontrolle zeigte sich der 78-jährige Fahrer kooperativ. Er gab an, kurz zuvor im Bereich der Papiermühle über einen Stein beziehungsweise eine Bordsteinkante gefahren zu sein. Obwohl der Zusammenstoß das Rad komplett zerstörte, setzte der Seniorenfahrer seine Reise zunächst ungerührt fort.

  • Verkehrstüchtigkeit: Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,00 Promille.
  • Fremdschäden: Hinweise auf Beschädigungen an anderen Fahrzeugen oder fremdem Eigentum fanden die Beamten nicht.
  • Konsequenzen: Der beschädigte Wagen wurde aus dem fließenden Verkehr entfernt und musste von einem Abschleppdienst abtransportiert werden.

Appell der Polizei: Anhalten und Schäden prüfen

Die Landespolizeiinspektion Jena nimmt den Vorfall zum Anlass für einen dringenden Sicherheitshinweis an alle Verkehrsteilnehmer: Wer während der Fahrt einen Anstoß oder Zusammenstoß bemerkt, sollte das Fahrzeug umgehend an einer sicheren Stelle stoppen und den Zustand des Autos kontrollieren.

Das Weiterfahren mit massiven technischen Mängeln – wie einem fehlenden Reifen – gefährdet nicht nur den Fahrer selbst, sondern stellt ein unkalkulierbares Risiko für den gesamten nachfolgenden Verkehr dar. Zudem muss bei Unfällen stets ausgeschlossen werden, dass fremdes Eigentum beschädigt wurde.