Thüringen: 10 Prozent der Bevölkerung vollständig gegen Corona geimpft

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Thüringen hat als erstes Bundesland die markante Marke von zehn Prozent der vollständig Geimpften erreicht. Das ist ein wesentlicher Meilenstein, denn mit der Corona-Schutzimpfung steht das derzeit wirksamste Instrument zur Eindämmung der Pandemie zur Verfügung.

Jetzt heißt es, mit Blick auf die spätestens ab Juni angekündigten Impfungen in die Breite nicht nachzulassen und möglichst große Teile der Bevölkerung bestmöglich zu informieren. Dazu hat der Freistaat Thüringen eine eigene Informationskampagne zur Corona-Schutzimpfung aufgelegt, welche in Apotheken und Hausarztpraxen zum Tragen kommen soll. Die Kampagne umfasst die Bereitstellung von Informationsmaterialien in Form von vier thematisch unterschiedlichen CityCards, einem eigens dafür konzipierten Aufsteller und einem Türsticker für die Apotheken. Das Infopaket wird den in Thüringen knapp 1.560  niedergelassenen Hausarztpraxen und 560 Apotheken in den nächsten Tagen kostenfrei zur Verfügung gestellt. Gestalterisch knüpft die Informationskampagne an die bestehende Thüringer Impfkampagne an, die im vergangenen Jahr neu aufgelegt wurde.

Zur Vorstellung der Kampagne und zur Übergabe des ersten Infopakets wird Thüringens Gesundheitsministerin Heike Werner am Donnerstag, 29. April, die Andreas-Apotheke in Großengottern besuchen. Dazu erklärt die Ministerin: „Die ‚Apotheke des Vertrauens‘ ist neben dem Hausarzt für viele Menschen der wichtigste Anlaufpunkt, wenn es um Fragen der Gesundheit oder eben aktuell auch der Corona-Schutzimpfung geht. So können Apothekerinnen und Apotheker zusätzlich zu den Hausärzten einen entscheidenden Beitrag leisten, um unentschlossene Menschen zu beraten und über die gesundheitlichen Vorteile einer Corona-Schutzimpfung aufzuklären. Mit den Informationsmaterialien möchten wir den Apotheken und den Hausärzten für genau solche Gespräche unterstützende Materialen zur Verfügung stellen. Ich freue mich, dass wir heute damit beginnen können und danke sowohl den Hausärzten als auch den Apotheken für ihre Unterstützung bei der Kampagne.“

Quelle

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