„get started 2gether“ – Wettbewerb für technologieorientierte Gründungen startet

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Bereits zum vierten Mal rufen der Forschungs- und Technologieverbund Thüringen (FTVT) und das Thüringer Wirtschaftsministerium zum erfolgreichen Wettbewerbsformat „get started 2gether“ auf. Start-ups können sechs Monate die komplette Infrastruktur einer Forschungseinrichtung nutzen und die Rundum-Betreuung durch erfahrene Wissenschaftler in Anspruch nehmen – ein Angebot für technologieorientierte Gründer aus Thüringen, das deutschlandweit seinesgleichen sucht. Interessierte Unternehmen müssen zuvor in einem Wettbewerb bestehen und sich in einem Pitch in Szene setzen. Anmeldungen sind noch bis zum 06. September 2021 per Mail an getstarted2gether@ftvt.de möglich.

„get started 2gether“ – „Gemeinsam loslegen“ richtet sich an technologieorientierte Gründer oder Gründerteams aus Wirtschaft und Wissenschaft, die für die Weiterentwicklung ihres Vorhabens das Equipment einer wirtschaftsnahen Forschungseinrichtung nutzen wollen.

„Technologieorientierte Gründungen spielen für die Thüringer Wirtschaft eine große Rolle, denn hier sind die Effekte für Wettbewerbsfähigkeit und qualifizierte Beschäftigung besonders hoch“, betont Staatssekretär Carsten Feller. „Mit dem Wettbewerb wollen wir jungen Gründern die Möglichkeit bieten, von der Infrastruktur und der Expertise einer etablierten Forschungsgemeinschaft zu profitieren, um damit ihr Produkt weiterzuentwickeln und das Unternehmen stabil zu positionieren.“ Dabei wolle man daher nicht nur Gründerhilfe im klassischen finanziellen Sinne leisten, sondern auch beratend zur Seite stehen.

„Wir unterstützen die Gründungsoffensive der Landesregierung“, kommentiert FTVT-Vorsitzender Dr. Ulrich Palzer die Beteiligung des Forschungsverbundes. „Unsere Mitglieder verfügen allesamt über langjährige Erfahrung, exzellentes Know-how und eine moderne Infrastruktur. Damit bieten sie beste Voraussetzungen, um Gründer auf ihrem Weg zu erfolgreichen Unternehmen ein gutes Stück voranzubringen.“

Von einer solchen Zusammenarbeit profitiert bereits die ITS Geo Solutions GmbH, Jena, die mit dem Projekt „StockAce. Augmented Reality für Bau- u. Prozess-Industrie“ siegreich aus der Wettbewerbsrunde im letzten Jahr herausgegangen ist. Die zuverlässige und schnelle Bestimmung von Bauhaufen stellt aktuell viele Baufirmen, Baustofflieferanten und Betonwerke vor große Herausforderungen. Gemeinsam mit der IAB Weimar gGmbH hat sie eine Smartphone-basierte Lösung entwickelt, mit der Bauhaufen mittels Augmented Reality berührungslos in 3D vermessen werden können. „Die Zusammenarbeit mit der ITS Geo Solutions GmbH stellte auch für uns eine Bereicherung dar. Als etabliertes Forschungsinstitut konnten wir während des Projektes neue Erfahrungen hinsichtlich der Arbeitsorganisation sammeln und Einblicke in neue Technologien gewinnen“, hebt Dr. Ulrich Palzer in seiner Funktion als IAB-Institutsdirektor hervor.

Um mit einem der zehn Thüringer Institute kooperieren zu können, müssen die Start-ups bereits ein Gewerbe angemeldet haben, die Firmengründung darf nicht länger als fünf Jahre zurückliegen. Die Gewinner können eine Förderung von bis zu 200.000 EUR vom Freistaat erhalten. Für den Wettbewerb können sich Gründer bis zum 06. September 2021 per E-Mail angetstarted2gether@ftvt.de bewerben und am 09. September am IAB Weimar gGmbH ihre unternehmerische Vision vorstellen. Anmeldeunterlagen und Teilnahmebedingungen gibt es unter www.ftvt.de.

Über den Forschungs- und Technologieverbund Thüringen e. V. (FTVT)
Der Forschungs- und Technologieverbund Thüringen e. V. ist ein Zusammenschluss der gemeinnützigen wirtschaftsnahen Forschungseinrichtungen in Thüringen und die Landesvertretung für die Deutsche Industrieforschungsgemeinschaft Konrad Zuse. Der FTVT versteht sich als eine Interessenvertretung des innovativen Mittelstandes und der gemeinnützigen wirtschaftsnahen Forschungseinrichtungen gegenüber Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Öffentlichkeit.

Quelle

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