Mit dem Ende der Osterferien im Freistaat müssen sich Reisende am kommenden Wochenende auf den thüringischen Fernstraßen auf ein erhöhtes Verkehrsaufkommen einstellen. Besonders der Rückreiseverkehr aus dem Süden sowie von der Ostseeküste wird die Geduld der Autofahrer auf die Probe stellen.
Da in Sachsen und Thüringen die Ferien zu Ende gehen, rechnet der ADAC vor allem am Freitagnachmittag und Samstagvormittag mit verstärktem Verkehrsaufkommen auf den Hauptreiserouten. Auch Tagesausflügler, die das hoffentlich milde Frühlingswetter für Touren in den Thüringer Wald oder den Harz nutzen, werden am Sonntagnachmittag für belebte Straßen sorgen.
Besonders im Fokus stehen die Ost-West- und Nord-Süd-Verbindungen, die den Freistaat durchqueren:
- A4 (Dresden – Erfurt – Kirchheimer Dreieck): Hier ist durch den Rückreiseverkehr aus Richtung Osten mit Verzögerungen zu rechnen.
- A9 (Berlin – Nürnberg): Als eine der wichtigsten Nord-Süd-Achsen ist hier besonders im Bereich der thüringischen Abschnitte mit dichtem Verkehr zu kalkulieren.
- A71 (Sangerhausen – Schweinfurt): Ausflügler in Richtung Thüringer Wald könnten hier punktuell für Engpässe sorgen.
- A44 (Dortmund – Kassel): Für Reisende aus dem Westen in Richtung Thüringen bleibt die Situation im Bereich Kassel angespannt.
Baustellen und Vollsperrungen bundesweit
Auch wenn der Baustellen-Höchststand noch nicht erreicht ist, bremsen etliche Vollsperrungen den Verkehrsfluss auf den Fernwegen aus. Wer Thüringen in Richtung Norden oder Westen verlässt, sollte folgende Großbaustellen einplanen:
- A7 (Hamburg): Vollsperrung zwischen HH-Heimfeld und HH-Stellingen in beiden Richtungen (Fr. 22 Uhr bis Mo. 5 Uhr).
- A1 (Köln): Vollsperrung zwischen Kreuz Köln-Nord und Kreuz Leverkusen (Fr. 22 Uhr bis Mo. 5 Uhr).
Tipp für Grenzgänger: Wer aus dem Urlaub im Ausland nach Thüringen zurückkehrt, sollte an den Grenzübergängen nach Deutschland aufgrund fortlaufender Kontrollen zusätzliche Wartezeiten einplanen.
Die wichtigsten Staustrecken im Überblick
Neben den thüringischen Kernrouten sind folgende Strecken besonders belastet:
- A2 Magdeburg – Braunschweig – Hannover
- A3 Würzburg – Nürnberg
- A7 Hannover – Hamburg – Flensburg
- A13 Dresden – Berliner Ring
Der ADAC rät allen Rückkehrern, nach Möglichkeit auf die frühen Morgenstunden oder den späten Abend auszuweichen, um den klassischen Stoßzeiten am Nachmittag zu entgehen.


