Alkohol-Crash in Mühlhausen: Audi stürzt Abhang hinunter – Fahrer flüchtet und lässt verletzte Mitfahrer zurück

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Ein schwerer Verkehrsunfall hat am frühen Sonntagmorgen in Mühlhausen zu einem Großeinsatz der Rettungskräfte geführt. Ein betrunkener 29-jähriger Autofahrer verlor die Kontrolle über seinen Wagen, durchbrach einen Zaun und stürzte einen Abhang hinab. Nach dem Unfall beging der Mann Fahrerflucht und überließ seine vier verletzten Insassen ihrem Schicksal.

Kontrollverlust in der Kurve

Der folgenschwere Vorfall ereignete sich, als der mit fünf Personen besetzte Pkw Audi die Wendewehrstraße in Fahrtrichtung Ammersche Landstraße befuhr. Auf Höhe der Ammerbrücke kam der Wagen in einer Rechtskurve von der Spur ab. Der Fahrer verlor die Kontrolle über das Fahrzeug, schoss nach links über die Gegenfahrbahn und prallte heftig gegen den dortigen Bordstein.

Durch die Wucht des Aufpralls hob der Audi leicht vom Untergrund ab, durchstieß einen Zaun und raste in das dahinterliegende Gebüsch. Anschließend stürzte das Fahrzeug den dortigen Abhang hinunter. Erst im unteren Bereich kam das Wrack nach der Kollision mit mehreren Bäumen zum Stehen.

Großeinsatz für die Retter – Fahrer flüchtet

Während der Unfallfahrer die Unfallstelle sofort unbemerkt verließ, blieben seine vier Mitfahrer teils schwer verletzt im demolierten Auto zurück. Die Rettungskräfte rückten daraufhin mit einem Großaufgebot an: Zahlreiche Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Polizei eilten zur Unfallstelle, um die Verletzten zu versorgen und zu bergen.

Die vier verletzten Insassen im Alter von 23, 25, 37 und 43 Jahren wurden nach der Erstversorgung vor Ort vom Rettungsdienst in die umliegenden Kliniken nach Bad Langensalza, Heilbad Heiligenstadt und Mühlhausen transportiert.

Polizei stellt flüchtigen Fahrer an Wohnanschrift

Die Flucht des Fahrzeugführers währte jedoch nicht lange. Im Zuge der sofort eingeleiteten polizeilichen Ermittlungen gelang es den Beamten, die Identität des Mannes schnell zu klären. Der 29-Jährige konnte schließlich an seiner Wohnanschrift angetroffen werden – er hatte den schweren Unfall unverletzt überstanden.

Der Grund für seine Flucht wurde bei der Überprüfung schnell offensichtlich: Ein Atemalkoholtest bei dem Mann ergab einen Wert von 1,27 Promille. Die Polizisten ordneten umgehend eine Blutprobenentnahme an und stellten den Führerschein des Mannes noch vor Ort sicher.

Der 29-jährige Unfallverursacher muss sich nun einem Strafverfahren stellen. Er wird sich unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, fahrlässiger Körperverletzung und unerlaubten Entfernens vom Unfallort (Verkehrsunfallflucht) verantworten müssen.

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