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Gefangen im Stadtpark: Wie Bauarbeiter in Erfurt einen flüchtigen Räuber stoppten

Nach einem Wohnungseinbruch in der Clara-Zetkin-Straße führte eine Handy-Ortung die Polizei zum Täter. Den entscheidenden Riegel schoben am Ende jedoch aufmerksame Handwerker vor.

Es war ein böses Erwachen für einen 47-jährigen Erfurter am frühen Dienstagmorgen (14.07.2026). Gegen 05:30 Uhr drang ein Dieb in seine Wohnung in der Clara-Zetkin-Straße ein. Als der Bewohner den ungebetenen Gast bemerkte, hatte sich dieser bereits reichlich bedient: Ein Smartphone, Schlüssel, teure Uhren sowie Designer-Taschen und -Schuhe im Gesamtwert von mindestens 2.000 Euro befanden sich schon in den Händen des 28-jährigen Einbrechers.

Handgemenge und Flucht mit Beute

Der Wohnungsinhaber stellte den Eindringling sofort zur Rede, woraufhin es zu einer körperlichen Auseinandersetzung kam. Dabei zog sich der 47-Jährige Verletzungen zu. Dem Räuber gelang es schließlich, sich loszureißen und mit einem Teil der Beute aus dem Gebäude zu flüchten.

Die Ortung führt direkt ins Gebüsch

Der verletzte Geschädigte reagierte trotz des Schocks blitzschnell und verständigte die Polizei. Da sich unter den gestohlenen Gegenständen auch sein Smartphone befand, konnte er dieses orten und den Beamten den genauen Standort durchgeben. Die GPS-Spur führte die Polizisten direkt in den Erfurter Stadtpark. Dort hatte sich der Tatverdächtige in einem Gebüsch verschanzt.

Als der Mann die Beamten erblickte, ergriff er erneut die Flucht. Weit kam er dieses Mal jedoch nicht.

Endstation Baustelle

Bei seinem Fluchtversuch hatte der 28-Jährige nicht mit den im Umfeld tätigen Bauarbeitern gerechnet. Die Männer erkannten die Situation sofort, reagierten geistesgegenwärtig und versperrten dem Flüchtigen entschlossen den Weg. Den Polizisten gelang daraufhin die vorläufige Festnahme des Mannes.

Zusätzlicher Fund bei der Durchsuchung: Neben dem entwendeten Beutegut stießen die Beamten bei dem Festgenommenen auf verschiedene Betäubungsmittel, die umgehend beschlagnahmt wurden.

Der Tatverdächtige wurde am heutigen Mittwoch (15.07.2026) einem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl, woraufhin der 28-Jährige direkt in ein Gefängnis überstellt wurde. Gegen ihn wird nun wegen räuberischen Diebstahls und des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt.

Achtung, Phishing: Thüringer Finanzverwaltung warnt vor gefälschten Prüfungsanordnungen per E-Mail

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Die Thüringer Finanzverwaltung warnt aktuell dringend vor einer neuen, besonders perfiden Betrugsmasche. Kriminelle versenden derzeit gefälschte E-Mails, die eine offizielle Steuerprüfung ankündigen. Das Gefährliche daran: Die Absenderadresse wirkt täuschend echt.

Die Methode: Gefälschte Mails mit gefälschtem Absender

Die Betrüger nutzen den offiziellen Betreff „Prüfungsanordnung gemäß § 193 AO — 2026-07-13“. In der Nachricht behaupten sie im Namen des jeweils zuständigen Finanzamtes, dass eine Außenprüfung (Betriebsprüfung) des angeschriebenen Unternehmens bevorstehe.

Um den Empfänger unter Druck zu setzen, wird direkt ein konkretes Datum für die Prüfung genannt. Für alle weiteren Details verweisen die Täter auf eine angehängte Datei – hinter der sich sehr wahrscheinlich Schadsoftware (Malware) oder ein Phishing-Formular verbirgt.

Das tückische Detail bei dieser Welle: Die Absender-Adresse wurde manipuliert (Spoofing) und lautet tatsächlich:

poststelle@tfm.thueringen.de (die offizielle E-Mail-Adresse der Poststelle des Thüringer Finanzministeriums).

Warum die Nachricht ein Fake sein muss

Das Thüringer Finanzministerium stellt klar, dass es sich hierbei um einen Betrugsversuch handelt, und nennt dafür zwei wesentliche Gründe:

  • Zuständigkeit: Das Finanzministerium selbst versendet niemals Prüfungsanordnungen. Solche Dokumente werden ausschließlich von den jeweils zuständigen Finanzämtern erstellt.
  • Übermittlungsweg: Finanzämter verschicken Prüfungsanordnungen grundsätzlich nicht per E-Mail, sondern auf dem klassischen Postweg. Eine Ausnahme besteht nur dann, wenn der Steuerpflichtige einer digitalen Kommunikation vorab explizit und schriftlich zugestimmt hat.

Verhaltensempfehlungen für betroffene Unternehmer und Bürger

Sollten Sie eine solche E-Mail erhalten haben, rät die Finanzverwaltung dringend zu folgenden Sicherheitsmaßnahmen:

  • Anhänge nicht öffnen: Klicken Sie auf keinen Fall auf angehängte Dokumente oder Links in der E-Mail.
  • Nicht antworten: Reagieren Sie nicht auf die Nachricht und senden Sie keine Daten zurück.
  • Identität prüfen: Rufen Sie im Zweifel Ihren bekannten Ansprechpartner im Finanzamt an oder nutzen Sie die offiziellen Telefonnummern auf finanzamt.thueringen.de. Suchen Sie die Kontaktdaten selbst heraus und nutzen Sie nicht die in der Mail angegebenen Nummern.
  • Anzeige erstatten: Wenn Sie bereits auf die E-Mail reagiert oder den Anhang geöffnet haben, wenden Sie sich umgehend an Ihre örtliche Polizeidienststelle, um Anzeige zu erstatten – vor allem dann, wenn bereits ein Schaden entstanden ist.

Thüringen fördert seniorengerechtes Wohnen: 300.000 Euro für Generationen-Projekte in Schwabhausen

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Damit ländliche Regionen auch für ältere Generationen attraktiv und lebenswert bleiben, investiert der Freistaat Thüringen gezielt in altersgerechten Wohnraum. Im Rahmen ihrer „Landleben“-Tour überreichte Landwirtschaftsministerin Colette Boos-John am Montag einen Förderbescheid über 300.000 Euro an die Gemeinde Schwabhausen im Landkreis Gotha. Die Unterstützung fließt in ein ehrgeiziges Neubauprojekt.

Ein neues Zuhause im vertrauten Umfeld

Der Bau einer neuen, seniorengerechten Wohnanlage in Schwabhausen soll älteren Bürgern ermöglichen, auch bei nachlassender Mobilität selbstbestimmt in ihrer Heimatgemeinde wohnen zu bleiben. Das Bauvorhaben ist mit Gesamtkosten von rund 900.000 Euro veranschlagt. Ein Drittel dieser Summe wird nun durch den Freistaat Thüringen über das Programm zur Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE) abgedeckt.

„Lebensqualität im ländlichen Raum bedeutet, auch im Alter selbstbestimmt vor Ort leben zu können“, betonte Ministerin Boos-John bei der Übergabe. „Gute Wohn- und Lebensbedingungen umfassen nicht nur attraktive Ortskerne oder eine gute Infrastruktur, sondern auch passende Wohnangebote für alle Generationen.“

Mehrgenerationenküche als neuer sozialer Treffpunkt

Neben dem Großprojekt im Wohnungsbau stand für die Ministerin auch die Förderung des sozialen Miteinanders im Fokus. Sie besichtigte das Gemeindehaus der Kirchgemeinde Schwabhausen. Dort entsteht eine Mehrgenerationenküche, die über das ILE-Regionalbudget mit rund 9.800 Euro bezuschusst wurde.

Solche Begegnungsorte seien laut Boos-John unverzichtbar, um das soziale Gefüge in kleineren Gemeinden zu stärken und Einsamkeit im Alter vorzubeugen. Die Entwicklung des ländlichen Raums funktioniere nur durch ein enges Zusammenspiel von engagierten Kommunen, Vereinen, Bürgern und verlässlichen Förderprogrammen.

Politisches Ringen um künftige Fördergelder

Da viele der ländlichen Entwicklungsprogramme maßgeblich durch die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) der Europäischen Union sowie Bundesmittel getragen werden, hob die Ministerin auch die politische Verantwortung hervor.

Erst am vergangenen Freitag hatte sich Thüringen gemeinsam mit anderen Bundesländern im Bundesrat dafür starkgemacht, dass die GAP-Mittel auch nach dem Ende der aktuellen Förderperiode im Jahr 2027 auskömmlich finanziert bleiben. Nur so könne sichergestellt werden, dass wichtige Infrastrukturprojekte auf dem Land auch in Zukunft finanzierbar bleiben.

Fahrrad-Diebstahl in Nordhausen: Polizei schnappt Täter auf dem Weg vom Tatort

Ein aufmerksamer Anwohner und das schnelle Eingreifen der Polizei Nordhausen haben am frühen Dienstagmorgen zur Festnahme von zwei mutmaßlichen Kellereinbrechern geführt. Die Beamten trafen die Tatverdächtigen noch auf der Anfahrt zum Einsatzort an – mitsamt der frisch gestohlenen Beute.

Aufmerksamer Zeuge schlägt Alarm

Der Vorfall ereignete sich in den frühen Morgenstunden des Dienstags in der Graf-von-Stauffenberg-Straße in Nordhausen. Ein Anwohner bemerkte im Kellerbereich eines Mehrfamilienhauses zwei verdächtige Männer. Da diese offensichtlich nicht zutrittsberechtigt waren und sich unbefugt an den Kellerabteilen zu schaffen machten, reagierte der Zeuge sofort und verständigte die Polizei.

Schneller Fahndungserfolg auf der Anfahrt

Die Beamten des Inspektionsdienstes Nordhausen machten sich unverzüglich auf den Weg zum Einsatzort. Diese schnelle Reaktion zahlte sich aus: Noch auf der Anfahrt fielen den Polizisten zwei Männer auf, auf welche die detaillierte Beschreibung des Zeugen exakt passte. Die Verdächtigen waren zu diesem Zeitpunkt mit einem schwarzen Fahrrad unterwegs.

Die Beamten stoppten das Duo umgehend und unterzogen die beiden Männer einer Personenkontrolle.

Gestohlenes Fahrrad überführt die Verdächtigen

Bei der anschließenden Überprüfung bestätigte sich der Verdacht der Ermittler schnell:

  • Eindeutiges Diebesgut: Das mitgeführte schwarze Fahrrad stammte zweifelsfrei aus dem zuvor gemeldeten Kellerabteil in der Graf-von-Stauffenberg-Straße.
  • Polizeiliche Maßnahmen: Da die Täterschaft damit als dringend wahrscheinlich galt, wurden die beiden Verdächtigen für weitere polizeiliche Maßnahmen vorläufig festgenommen.

Die Ermittlungen zum genauen Tathergang und zu eventuellen weiteren Beschädigungen im Keller des Wohnhauses dauern an.

Nach Großdiebstahl in Südthüringen: Haftbefehl gegen 23-Jährigen erlassen – Polizei korrigiert Fluchtort und sucht vier Komplizen

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Nach dem Diebstahl von Spezialwerkzeugen im Wert von über 200.000 Euro im Landkreis Schmalkalden-Meiningen laufen die Ermittlungen der Kriminalpolizei auf Hochtouren. Während ein 23-jähriger Tatverdächtiger mittlerweile in Untersuchungshaft sitzt, fahndet die Polizei weiterhin nach vier flüchtigen Komplizen und korrigiert entscheidende Details zum Fluchtort.

Untersuchungshaft für 23-jährigen Tatverdächtigen

Für einen der mutmaßlichen Bandenmitglieder endete die Flucht schnell: Der 23-Jährige wurde am Dienstagnachmittag der zuständigen Haftrichterin vorgeführt. Diese erließ umgehend Haftbefehl, woraufhin der Tatverdächtige in eine Thüringer Justizvollzugsanstalt überstellt wurde.

Unterdessen gibt es für die betroffene Firma zumindest in materieller Hinsicht eine gute Nachricht: Das im Tatfahrzeug sichergestellte Diebesgut konnte inzwischen vollständig an das geschädigte Unternehmen zurückgegeben werden. Eine detaillierte Bestandsaufnahme machte die Dimension des Beutezugs deutlich. Die Täter hatten es gezielt auf hochwertige Gegenstände, insbesondere Spezialwerkzeuge, im Gesamtwert von über 200.000 Euro abgesehen.

Polizei korrigiert Fluchtort: Vier Täter weiter auf der Flucht

Im Zuge der laufenden Ermittlungen hat die zuständige Landespolizeiinspektion eine wichtige Information aus der Erstmeldung vom 13. Juli 2026 korrigiert:

Korrektur zum Fluchtweg: Der schwarze BMW der Täter stoppte entgegen ersten Berichten nicht im Ortsteil Näherstille, sondern in der Suhler Straße in Mittelstille (Schmalkalden).

Dort ließen die Insassen das Fahrzeug zurück. Nach derzeitigem Ermittlungsstand flüchteten insgesamt vier Personen zu Fuß aus dem Wagen. Trotz sofort eingeleiteter, intensiver Fahndungsmaßnahmen konnten diese im direkten Anschluss nicht mehr aufgegriffen werden.

Ermittlungen wegen Bandendiebstahls: Zeugen gesucht

Die Ermittler der Kriminalpolizei Suhl, die den Fall wegen des dringenden Verdachts des schweren Bandendiebstahls führen, verzeichnen jedoch erste Ermittlungserfolge durch die Unterstützung aus der Bevölkerung. Die Polizei bedankt sich ausdrücklich für die bereits eingegangenen Zeugenhinweise.

Diesen Hinweisen zufolge wurden zwei der flüchtigen Täter am Montagmorgen im Bereich von Steinbach-Hallenberg gesichtet.

Zeugenaufruf der Kriminalpolizei Suhl

Die Ermittler bitten die Bevölkerung weiterhin um Mithilfe. Wer hat verdächtige Personen oder Aktivitäten im Bereich Mittelstille, Steinbach-Hallenberg oder der Umgebung beobachtet?

  • Hinweistelefon: 0361 5743-86100
  • Aktenzeichen: 0174658/2026

Sachdienliche Hinweise werden bei jeder zuständigen Polizeidienststelle entgegengenommen.

Aufregung in Weimar: Unangemeldeter Filmdreh löst großen Polizeieinsatz aus

Ein vermeintlicher bewaffneter Überfall hat am späten Dienstagvormittag in Weimar für massiven Wirbel gesorgt. Was wie ein gefährlicher Ernstfall aussah, entpuppte sich glücklicherweise schnell als völlig harmlos – wenn auch extrem leichtsinnig.

Großalarm nahe einer Berufsschule

Gegen 11:11 Uhr ging bei der Einsatzzentrale der Polizei ein besorgniserregender Notruf ein: Ein aufmerksamer Zeuge meldete einen Mann, der mit einer Pistole bewaffnet einen Getränkemarkt in der Bertuchstraße betreten hatte. Da sich das Geschäft in unmittelbarer Nähe einer Berufsschule befindet, fackelte die Polizei nicht lange.

Die Beamten rückten sofort mit einem Großaufgebot und Spezialausrüstung zum Einsatzort aus. Um die Lage auch aus der Luft im Blick zu behalten, wurde zusätzlich ein Polizeihubschrauber angefordert.

Die Entwarnung: Kamera läuft, Kamera aus

Vor Ort konnten die Einsatzkräfte jedoch schnell aufatmen. Es handelte sich nicht um einen echten Raubüberfall, sondern um einen unangemeldeten Videodreh.

  • Der „Täter“: Ein Schauspieler, der für die Filmaufnahmen eine ungeladene Airsoft-Waffe (eine täuschend echte Softair-Pistole) bei sich trug.
  • Die Absprache: Der Dreh war zwar vorab mit dem Inhaber des Getränkemarktes abgesprochen worden.
  • Der Fehler: Niemand hatte es für nötig befunden, die Polizei über die Aktion zu informieren.

Da Passanten von dem vermeintlichen Überfall ausgehen mussten, war der Notruf die logische Konsequenz.

Teure Lektion: Das Problem mit den Anscheinswaffen

Dieser Vorfall zeigt einmal mehr, wie gefährlich das Hantieren mit sogenannten Anscheinswaffen in der Öffentlichkeit sein kann. Für den Laien – und im ersten Moment auch für den Polizisten – ist eine solche Nachbildung nicht von einer scharfen Schusswaffe zu unterscheiden.

Wichtiger Hinweis für kreative Filmemacher: Wer Film- oder Fotoaufnahmen plant, bei denen täuschend echt aussehende Waffen zum Einsatz kommen, sollte dieses Vorhaben zwingend im Vorfeld mit den zuständigen Behörden abstimmen. Nur so lassen sich kostspielige Fehlalarme, unnötige Panik und potenzielle Gefahrensituationen im Keim ersticken.

SHK: 13-jähriges Kind beim Überholen verletzt – Verursacher flüchtet

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Nach einem Verkehrsunfall auf der Landstraße zwischen Hainchen und Schkölen sucht die Polizei dringend nach Zeugen. Ein 13-jähriges Kind wurde dabei leicht verletzt, während der Unfallverursacher einfach weiterfuhr. Der Vorfall ereignete sich am Montagmittag gegen 12:30 Uhr. Zwei Kinder waren mit ihren Fahrrädern auf der Landstraße in Richtung Schkölen unterwegs. Auf dieser Strecke wurden sie von einem Gespann überholt, das aus einem hellen Kleintransporter und einem Anhänger bestand.

Beim Wiedereinscheren nach dem Überholvorgang kam es zum Zusammenstoß: Der Anhänger geriet gegen das Fahrrad eines der Kinder. Der 13-Jährige stürzte daraufhin und zog sich leichte Verletzungen zu.

Fahrer flieht von der Unfallstelle

Anstatt anzuhalten und dem verletzten Kind zu helfen, setzte der Fahrer des Gespanns seine Fahrt einfach fort. Er verließ den Unfallort unerlaubt, ohne seine Personalien zu hinterlassen. Die Polizei hat deshalb Ermittlungen wegen Unfallflucht (unerlaubtes Entfernen vom Unfallort) eingeleitet.

Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung

Gesucht wird ein bestimmtes Fahrzeug:

  • Fahrzeugtyp: Ein weißer oder hellen geschlossener Kleintransporter (Kastenwagen).
  • Anhänger: Ein ebenfalls heller Anhänger mit einem Planenaufbau.

Die Polizei Saale-Holzland bittet Zeugen, die Angaben zum Unfall, dem gesuchten Kleintransporter mit Anhänger oder zum Fahrer machen können, sich dringend zu melden.

Kontakt zur Polizei:

  • Telefon: 0361 5743-56100
  • E-Mail: pi.saale-holzland@polizei.thueringen.de

Polizeieinsatz Jena: Familie mit Kleinkindern bedroht und beschimpft

Ein erschreckender Vorfall ereignete sich am Montagabend in der Jenaer Zwätzengasse. Eine Familie wurde auf offener Straße von einem Mann bedroht und rassistisch beleidigt, was schließlich in einer körperlichen Auseinandersetzung mündete. Die Polizei ermittelt nun gegen den Tatverdächtigen. Nach den bisherigen Erkenntnissen der Landespolizeiinspektion Jena hielt ein 46-jähriger Mann einen waffenähnlichen Gegenstand in der Hand. Wie sich später herausstellte, bestand dieser Gegenstand aus Ton. Diesen richtete er in aller Öffentlichkeit gezielt auf eine 38-jährige Frau und ihre beiden kleinen Kinder im Alter von erst elf Monaten und zwei Jahren.

Die Mutter fühlte sich und ihre Kinder durch die aggressive Geste akut bedroht und alarmierte umgehend über den Notruf die Polizei.

Fremdenfeindliche Beleidigungen und Handgreiflichkeiten

Doch der Vorfall war damit noch nicht vorbei. Im weiteren Verlauf soll der 46-jährige Tatverdächtige die Familie zudem mit fremdenfeindlichen Äußerungen schwer beleidigt haben. Als der Ehemann der bedrohten Frau einschritt, eskalierte die Situation vollends: Zwischen ihm und dem Aggressor entwickelte sich eine körperliche Auseinandersetzung.

Schnelles Einschreiten der Polizei

Dass der Vorfall nicht noch schlimmer endete, ist dem glücklichen Umstand zu verdanken, dass sich eine Polizeistreife zufällig in unmittelbarer Nähe des Geschehens befand. Die Beamten bemerkten die Situation, griffen sofort ein und konnten das Geschehen rasch unter Kontrolle bringen.

Gegen den 46-jährigen Tatverdächtigen wurden mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zu den genauen Hintergründen und dem genauen Ablauf der Tat aufgenommen.

Verkehrsunfall in Altenburg: alkoholisierte Renterin verletzt zwei Fußgängerinnen

Bei einem Verkehrsunfall in Altenburg sind am Montagnachmittag zwei Fußgängerinnen verletzt und in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Im Zuge der Unfallaufnahme stellten die Beamten bei der Unfallverursacherin Alkoholeinfluss fest. Der Unfall ereignete sich am Montag, dem 13. Juli 2026, gegen 16:10 Uhr im Bereich der Bahnhofstraße in Altenburg.

  • Unfallhergang: Eine 68-jährige Autofahrerin beabsichtigte, mit ihrem Fahrzeug von der Bahnhofstraße in die Wettinerstraße abzubiegen.
  • Fußgängerinnen übersehen: Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei übersah die Fahrzeugführerin beim Abbiegen zwei Fußgängerinnen im Alter von 19 und 42 Jahren. In der Folge kam es zur Kollision zwischen dem Auto und den beiden Passantinnen.
  • Krankenhaustransport: Beide Fußgängerinnen erlitten durch den Zusammenstoß Verletzungen, die eine medizinische Behandlung in einem Krankenhaus erforderlich machten.

Alkoholwert festgestellt und Ermittlungen eingeleitet

Während der polizeilichen Unfallaufnahme vor Ort wurde bei der 68-jährigen Autofahrerin ein Atemalkoholtest durchgeführt. Dieser ergab einen Wert von 0,23 Promille. Gegen die Fahrzeugführerin wurden polizeiliche Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung eingeleitet.

Ladendiebstahl in Greiz: Vier Täter flüchten mit Taschenmesser – Polizei ermittelt wegen Bandendiebstahls

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Ein Vorfall in einem Einkaufsmarkt in Greiz hat am Montagabend einen Polizeieinsatz ausgelöst. Vier bislang unbekannte Täter entwendeten Waren und flüchteten anschließend vom Tatort. Aufgrund der Tatausführung ermittelt die Polizei nun wegen des Verdachts des Bandendiebstahls.

Tathergang im Einkaufsmarkt

Der Vorfall ereignete sich am Montagabend, dem 13. Juli 2026, in einem kurzen Zeitfenster zwischen 20:20 Uhr und 20:30 Uhr in der August-Bebel-Straße in Greiz.

  • Diebstahl im Laden: Die vier Täter betraten das Geschäft und steckten gemeinschaftlich diverse Lebensmittel sowie ein Taschenmesser ein.
  • Flucht nach Konfrontation: Im Anschluss passierte die Gruppe den Kassenbereich, ohne die eingesteckte Ware zu bezahlen. Als Angestellte des Marktes die Personen ansprachen, ließen diese die entwendeten Lebensmittel zurück. Die Flucht setzten sie jedoch mit dem entwendeten Taschenmesser in unbekannte Richtung fort.

Ermittlungsstand und Schadenshöhe

Der Wert des entwendeten Diebesgutes wird auf einen niedrigen dreistelligen Euro-Betrag beziffert. Nach ersten Angaben der Marktmitarbeiter handelte es sich bei den Personen um keine Unbekannten: Die Täter sollen bereits aus ähnlichen Vorfällen in der Vergangenheit im selben Einkaufsmarkt aufgefallen sein. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des Bandendiebstahls aufgenommen und sucht nach den flüchtigen Personen.